1 Milliarde Nutzer: WhatsApp durchbricht Schallmauer

Auf der DLD sprach Mitgründer Jan Koum über die Zukunft von WhatsApp
Auf der DLD sprach Mitgründer Jan Koum über die Zukunft von WhatsApp

Tech Das interne Wettrennen ist entschieden: Welche App aus dem Facebook-Universum würde nach dem Social Network als zweite die Milliarden-Nutzer-Grenze knacken? Der zugekaufte Messenger WhatsApp! Gründer Jan Koum verkündete den Durchbruch durch die historische Marke nach Handelsschluss an der Wall Street via Facebook-Post.

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Facebook kann inzwischen Erfolgsmeldungen im Tagesrhythmus vermelden: Zwei Tage nach der starken Weihnachtsbilanz, die der Facebook-Aktie zweistellige Zuwächse beschert hatte, folgt nun der nächste Ritterschlag.

Gestern stellte das Social Network ein neues Allzeithoch bei über 115 Dollar auf und konnte damit auf der Börsenleiter noch eine weitere Sprosse nach oben klettern. Sogar den langjährigen Platzhirsch Exxon Mobil lässt Facebook nun schon hinter sich und ist bereits zur Nummer vier der Wall Street aufgestiegen. Das Ranking der wertvollsten Konzerne ist damit zum Wettkampf der führenden Internet- und Techkonzerne geworden: Alphabet führt vor Apple, Microsoft nun eben Facebook.

Warum die Wall Street von Mark Zuckerbergs Netzwerk-Konglomerat nicht genug bekommen kann, macht eine andere Erfolgsmeldung nach Handelsschluss deutlich – Facebook wächst auf allen Ebenen rasant. Die vor zwei Jahre zugekaufte Messaging-App WhatsApp durchbrach nach dem Social Network als zweiter Dienst des Facebook-Universums die 1-Milliarde-Nutzer-Grenze – vor dem Facebook Messenger.

one billion users. couldn’t be more proud of our small team doing so much in just seven years.

Posted by Jan Koum on Monday, February 1, 2016

„Ich könnte stolzer nicht sein, mit unserem kleinen Team soviel in sieben Jahren erreicht zu haben“, schrieb Gründer Jan Koum in einem kurzen Post auf Facebook. 42 Milliarden Nachrichten und 1,6 Milliarden Fotos werden inzwischen bereits jeden Tag über WhatsApp verschickt.

Koum hatte seine Chat-App vor zwei Jahren für 22 Milliarden Dollar an Facebook verkauft. Auf dem DLD in München zwei Wochen hatte der 39-jährige Ukrainer erst erklärt, WhatApp auch weiterhin werbefrei und künftig für alle Nutzer kostenlos anzubieten. „Die Übernahme hat uns erlaubt, uns auf Wachstum zu konzentrieren und nicht ans Geldverdienen zu denken“, resümierte Koum die Entwicklung der vergangenen zwei Jahre unter dem Dach des zweitwertvollsten Internet-Konzerns der Welt.

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