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Tag 14 im RTL-Dschungel – endlich geht es rund: Jetzt kämpft Helena gegen alle

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Nach dem Abschied von Diplomatin Brigitte herrscht Krieg. Und zwar Helena gegen alle. Dabei wählt sie den den einzigen Weg, den eine Irre beschreiten kann: Sie erklärt alle anderen für irre. Dazu sorgen ein vergurktes Rennen auf den Nürwürgring und eine Schlange, die sich ins Camp schleicht, für die Spannungsmomente der Episode. Der MEEDIA-Dschungelcheck.

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Von Thomas Weiß

Sophia stellt gleich Anfang fest: „Ja, es geht langsam rund hier.“ Und wirklich ist mit dem Abschied von Brigitte Nielsen eine neue Härte der fünf letzten Bewohner untereinander entstanden. Vorher weinten sich immer alle bei der verständigen und geduldigen Dame aus und konnten Dampf ablassen. Jetzt, wo der friedfertige Star der poetischen Filmklassiker „Red Sonja“ und „Beverly Hills Cop 2“ raus ist..


…fehlt der Walter Steinmeier des Camps. Sophia: „Mit Brigitte ist ein richtiger Bestandteil von mir rausgewählt worden.“ Jetzt wird es blutig!

Wie war die Prüfung?

Es sind jetzt nur noch fünf Stars im Dschungelcamp. Zur Prüfung müssen die drei Männer ran. Beim „Großen Preis von Murwillumbah“ fahren Thorsten, Jürgen und Menderes einen Dschungel-Cabrio-Buggy durch einen Parcours. Das Problem: Jürgen muss eine blickdichte Brille tragen und steuern. Thorsten sitzt neben ihm, aber mit dem Gesicht nach hinten und Kopfhörern auf den Ohren, die ihn taub machen. Menderes hockt auf dem Rücksitz mit Blick nach vorne und darf nichts sagen. Die Befehlskette: Menderes sieht den Weg, gibt Fahranweisungen per Handzeichen an Thorsten, der brieft akustisch den blinden Jürgen.

Auf dem Parcours warten Ameisen- und Kakerlaken-Duschen mit Sternen – und ein völliges Desaster. Ohne genaue Absprache und mit vielen Mißverständnissen, sowie einer offensichtlichen Recht-Links-Schwäche von Legat misslingt alles. Null Sterne!

Am Ende steht das Trio völlig verschmutzt mit Kakerlaken und grünen Ameisten vor den Moderatoren und Daniel Hartwich stellt fest: „Ihr habt euch mit viel besudelt, aber nicht mit Ruhm.“

Jürgen lacht: „Wir haben uns nicht richtig abgestimmt. Arschkarte.“

WTF?

Eine Giftschlange und eine große Spinne kriechen durchs Bild, als Brigitte gerade eindringlich mit Menderes am Lagerfeuer spricht. Zwei vermumte Ranger greifen ein und Menderes „beschützt“ (sein O-Ton) die Kämpferin – in dem diese ihn in den Arm nimmt.

Beste Kandidaten-Sprüche?

„Ich bin hier im Camp immer die Ehrlichste.“
„Ich bin ein starker Gegner für die alle, schätze ich mich schon so ein. Und die wollen mich hier raus haben. Jetzt heißt es erstmal: Alle gegen Helena.“

Helena analysiert messerscharf ihre Situation und erinnert damit an Gulia Siegels legendären Satz aus dem Dschungelcamp 2009: „Ich bin hier der einzige Teamplayer.“

Beste Moderatoren-Kalauer?

Daniel Hartwich: „Willkommen im Dschungel mit den zwei Dingen, die RTL groß gemacht haben: Brüste und Motorsport.“

Schönster Moment?
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Die gekränkte, weil rausgeworfene Br–igitt–e darf in einem australischen Streichelzoo Känguruh-Welpen knutschen – und ist überrascht, als zwischen den possierlichen Tierchen ihr Ehemann Mattia Dessi auftaucht zum Liebkosen.

Das Ärgernis des Abends?

Thorsten Legat ist zwar der Coolste bei der völlig vergurgten Dschungelprüfung, gibt jedoch nicht sehr souverän den anderen Schuld an dem Null-Sterne-Debakel.

Wichtigste Szene zum Mitreden?

Helena schimpft bei Sophia über einen Diebstahl: „Meiner Mutter haben sie die Hosen aus dem Koffer geklaut, mir haben sie meinen Schmuck geklaut. Alles weg. Soll demjenigen im Hals stecken bleiben!“ Sophia: „Bist du versichert?“ Helena abfällig: „Bis du den ganzen Kram da, pffft, das mache ich nicht. Was das für ein Aufriss ist da. Auch wenn das jetzt 1.500 Euro sind oder noch mehr. Der Papierkram? Ne, danke!“

Das kommt bei Sophia überhaupt nicht gut an und ist der letzte Schritt, der Helena für sie zur Hassfigur macht, denn: „Geld ist Geld. Aus Faulheit auf Geld zu verzichten, kann ich nicht nachvollziehen!“ Sophia später im Dschungeltelefon: „Die Frau ist Horror! Die geht mir mittlerweile schon ganz schön auf die Nerven. Ich finde, die Wahrnehmung, die sie mit Geld hat, ist krank. Das ist abartig für mich. Ich finde 1.500 Euro oder 1.000 Euro oder nur 100 Euro, das ist viel Geld. Ich frage mich, wie sie sich in ihrer Branche überhaupt bewährt hat. Der Papierkram ist ihr zu viel Arbeit? Ich denke, diese Frau weiß nicht zu schätzen, was Geld überhaupt ist. Helenas Verhalten ist absolut großkotzig.“

Peinlichster Moment?

Menderes kann Türkisch. Versteht aber Thorstens türkische Sprüche nicht, die der sofort zum Besten gibt, als er davon erfährt. Immer wieder lässt der Ex-Fussballtrainer eine verdammt echt klingende Schimpftirade auf Türkisch ab. Menderes ist völlig hilflos – bis Legat aufklärt: „Alles eine Phantasiesprache.“

Wer wurde rausgewählt?

Der kalauernde Jürgen. Wie gewohnt in der Endphase beginnt die Zeit der Polarisierung. Ausgleichende Gemüter sind da nicht mehr willkommen.

Fazit:

Wenn alles gut geht, sehen wir im Finale ein gutes Duell: Das Gaga-Girl, das denkt, dass keiner sie versteht („Ich könnte mich mit dem Holz unterhalten. Das Holz würde mich besser verstehen.“) … gegen Testosteron-Thorsten, der schon einige Niederlagen einstecken musste (aktuell: die missglückte Fahrprüfung).

Der #ibes-Tweet des Tages?

Jürgens großer Einsatz als Schlagerstar:

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