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Jetzt spricht die SPD doch mit der AfD: SWR-TV-Debatte nun mit sechs Parteien vor Landtagswahl

Malu Dreyer (li.) will noch immer nicht Julia Klöckner diskutieren, wenn die AfD dabei ist. Sie schickt einen Vertreter. SWR-Chef Peter Boudgoust scheint zufrieden mit der Lösung
Malu Dreyer (li.) will noch immer nicht Julia Klöckner diskutieren, wenn die AfD dabei ist. Sie schickt einen Vertreter. SWR-Chef Peter Boudgoust scheint zufrieden mit der Lösung

Die SWR-Fernsehdebatte vor der rheinland-pfälzischen Landtagswahl wird nach langem Hin und Her nun mit sechs Parteien stattfinden. Das teilte der Südwestrundfunk am Mittwoch in Mainz mit und zählte neben den drei im Landtag vertretenen Parteien CDU, SPD und Grüne auch FPD, Linke und AfD als Teilnehmer auf. Kurz zuvor hatte die SPD angekündigt, Landeschef Roger Lewentz anstelle von Ministerpräsidentin Malu Dreyer in die Runde am 10. März zu schicken.

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Die TV-Debatte stand zuletzt auf der Kippe, weil Dreyer nicht an Talkrunden teilnehmen will, wenn Vertreter der rechtskonservativen Alternative für Deutschland (AfD) dabei sind. Daraufhin lud der SWR nur die Spitzenkandidaten von SPD, CDU und Grünen zu der Diskussion ein. Die Vertreter von AfD, FDP und Linker sollten im Anschluss per Interviews eingespielt werden. CDU-Landeschefin Julia Klöckner sagte deshalb ihre Teilnahme ab. SWR-Intendant Peter Boudgoust hatte an die Parteien appelliert, ihre Position noch einmal zu überdenken.

 

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Alle Kommentare

  1. OBACHT!

    Die Lügenpresse ist überall!

    http://www.daserste.de/unterhaltung/talk/maischberger/videos/tabupartei-afd-deutschland-auf-dem-weg-nach-rechts-102.html

    Ab 1:01:30 zu sehen. Großmaul vor Stiefvaters Gnaden zieht einen Zettel aus der Tasche,. Schwarzweiß. Ein paar Sekunden später genau dieser Artikel groß auf der Leinwand in bunt.

    Wer wo was ist überrascht? Diese Lügenmedien sind sowas von korrupt und übel. Scheinbar weiß hier jeder, was passiert, was gefragt und gezeigt wird. Und bereiten sich vor. Außer natürlich die, die der Gegenseite angehören. 1:4 normalerweise. Wie eben bei Illner gesehen, das typische Muster. Rumbrüllen, nichts sagen und den anderen gemeinsam platt machen wollen.

    Klappt nicht mehr, liebe Presse, liebe Politwitze, das habt ihr euch selbst versaut!

  2. Na… ob die gute sich an dem Tag krank meldet 😉 ?

    Die AFD wird sie quasie öffentlich Hinrichten….und das weiß sie.

  3. Warum gibt es in Deutschland nicht eine Volksabstimmung zu solch wichtigen Themen wie der Flüchtlingsfrage? Richtig, weil dann ihr Journalisten und viele Politiker bemerken würden wie weit weg Sie von der Bezeichnung „Volksvertreter agieren. Man merkt schon eine panische Angst bei den Vertretern von SPD und CDU.Man kann nicht jeden in die rechte Ecke stellen der nicht blind nachplappert „Wir schaffen das“. Das ist eben nicht schaffbar! Und das werden auch irgendwann die letzten Optimisten mitbekommen. Deutschland allein schafft das nicht. Und wer glaubt wie Frau Merkel, das es eine Europäische Lösung gibt, der glaubt auch an eine Zahnfee oder den Nikolaus.

  4. Dieser Vorgang geht über eine Affäre weit hinaus: Es ist eine Schande für den Journalismus und eine Schande für die SPD. Weder Peter Boudgoust noch Malu Dreyer sind ihrer hohen Verantwortung auch nur ansatzweise gewachsen. Beide sollten daraus die Konsequenzen ziehen. Aus der Sicht eines Medienschaffenden muss man sich für das Verhalten des SWR-Senderchefs in Grund und Boden schämen – ein Mann, der eine solche Berufsauffassung in einer fest verankerten Demokratie hat, gehört schlichtweg nicht in eine solche Position.

  5. Wenn die Afd mit >15% im Bundestag und im Landtag sitzt wird sie noch öfters diskutieren müssen, vorrausgesetzt sie ist selber noch dabei.

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