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Kai Diekmann ließ bei Twitter Hass-Tweets und Gewaltdrohungen gegen sich selbst und Redakteure löschen

Bild-Herausgeber Kai Diekmann ließ bei Twitter Hass-Tweets und Gewalt-Androhungen löschen
Bild-Herausgeber Kai Diekmann ließ bei Twitter Hass-Tweets und Gewalt-Androhungen löschen

Nicht nur bei Facebook, auch bei Twitter gibt es immer wieder Probleme in Sachen Hate-Speech. So wurde Bild-Herausgeber Kai Diekmann sowie Redakteure von Bild  und stern.de über den Kurznachrichtendienst bedroht. Twitter reagiert und sperrt die entsprechenden Accounts.

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Am 19. Januar bereits veröffentlichte Kai Diekmann beispielhaft den Screenshots eines Tweets, in dem er persönlich mit dem Tod bedroht wurde. „Ihr Kufars von Bild, es werden Hausbesuche gemacht! @KaiDiekmann renn um Dein Leben! #bildboycott # almanhass“ schrieb ein Nutzer, der sich „Timati_official nannte und seinen Tweet mit der Fotomontage eines Terroristen vor dem Eingang des Springer-Gebäudes illustrierte.

„Kuffars“ ist ein arabisch-islamischer Begriff für „Ungläubige“. „Alman“ ist türkisch für „Deutsche“. Der Account wurde von Twitter schnell gesperrt. Allerdings ist derselbe Nutzer offenbar mit neuem Account-Namen auch schnell wieder online gegangen.

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Am Samstag meldete Kai Diekmann erneut zwei Twitter-Konten wegen Gewalt-Aufrufen gegen Redakteure von Bild und stern.de. „Inshallah werde die ungläubigen geschlachtet“, schrieb ein Nutzer. „Inshallah“ ist eine geläufige arabische Redewendung und bedeutet sinngemäß „So Gott will“. Auf Facebook wurde dazu wieder eine Fotomontage mit dem Eingang des Springer-Gebäudes gezeigt.

Bildschirmfoto 2016-01-26 um 12.03.15

Twitter reagiert prompt und löschte die Accounts. Auch wenn Twitter sich redlich müht, ganz Herr wird auch der Kurznachrichtendienst dem Internet-Hass nicht: Die vergangenen Tage machte der Hashtag #RIPKaiDiekmann dort die Runde. Der Bild-Herausgeber erfreut sich allerdings bester Gesundheit.

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