„Special Edition“: kleines iPhone 5se soll im März kommen

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(c) Apple Apple: Die Stahlkraft ist erloschen

Tech Der finale Name des neuen, kleinen iPhones soll feststehen: Als iPhone 5se soll die Generalüberholung des 4-Zollers im März präsentiert werden, berichtet das Apple-Blog 9to5Mac – "se" steht für "special edition". KGI-Analyst Ming-Chi Kuo bleibt allerdings höchst skeptisch, ob das iPhone 5se einen positiven Beitrag für Apples Geschäftsbilanz leisten kann. Für mindestens ebenso große Aufmerksamkeit sorgt unterdessen eine Personalie: Apple verpflichtete den renommierten Virtual Reality-Professor Doug Bowman.

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Das Geheimnis um Apples generalüberholtes 4 Zoll großes Smartphone scheint gelöst: Der Nachfolger des iPhone 5s heißt iPhone 5se – nicht iPhone 5e oder iPhone 6c. Das berichtet der gewöhnlich gut vernetzte Apple-Blogger Mark Gurman in seinem Blog 9to5Mac.

Das iPhone 5se soll demnach wie erwartet wie ein kleines iPhone 6s aussehen, sich in den Spezifikationen aber eher am Vorgängermodel iPhone 6 orientieren. So soll im neuen, kleinen iPhone nur ein A8-Chip verbaut werden, und auch die Kamera entspricht mit 8-Megapixeln dem Niveau des 2014 gelaunchten iPhone 6.

KGI-Analyst Kuo: Reduzierte Erwartungen für das iPhone 5se

So weit, so unspektakulär: Entsprechend rechnen Analysten nicht damit, dass das iPhone 5se, das auf der Keynote im März vorgestellt werden und Ende März / Anfang April in den Handel kommen soll, einen größeren Einfluss in der Geschäftsbilanz hinterlassen wird.

So reduzierte Staranalyst Ming-Chi Kuo von KGI Securities seine Verkaufsschätzungen des iPhone 5se in 2016 von ursprünglich 18 bis 20 Millionen Einheiten auf nur noch 10 bis 12 Millionen Stück.

Während Kuo bei der morgen veröffentlichten Geschäftsbilanz für das abgelaufene Weihnachtsquartal mit 77 Millionen verkauften iPhones noch einmal knapp mit Rekordzahlen rechnet, erwartet der KGI-Analyst in beiden Folgequartalen wie inzwischen die beiden Investmentbanken deutlich Verkaufsrückgänge.

Verpflichtung von Virtual Reality-Professor

Für eine gewisse Aufbruchsstimmung dürfte bei Apple-Fans unterdessen eine Meldung aus der Financial Time gesorgt haben. Wie die britische Wirtschaftszeitung berichtet, hat Apple Professor Doug Bowman von der Virginia Tech University als Virtual Reality-Experten verpflichtet.

Bowman hat vor allem Verdienste im Bereich der 3D Forschung erworben. Die Personalie wird in der Techbranche als Initiative Apples verstanden, verstärkt im Virtual Reality-Bereich aktiv zu werden. Im vergangenen Mai hatte Apple erst das Münchner Augmented Reality-Unternehmen Metaio und zuvor bereits die Start-ups Faceshift and Emotient erworben.

Virtual Reality gilt als Zukunftsmarkt der Tech-Industrie: Erzrivale Samsung hat vor wenigen Wochen mit der VR Gear die erste massenmarkttaugliche VR-Brille auf den Markt gebracht, Facebook kontert  mit Oculus Rift. Auch Google wird nachgesagt, an einer Virtual Reality-Brille zu arbeiten (bislang wird die Pappbrille Cardboard angeboten).

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