„Kein Persilschein“: Offener Brief war unter WDR-Freien hochumstritten

WDR-Intendant Tom Buhrow und der Brief der freien Mitarbeiter
WDR-Intendant Tom Buhrow und der Brief der freien Mitarbeiter

Heute veröffentlichten freie Journalisten des WDR einen Offenen Brief. Darin wehren sie sich gegen die Unterstellungen, es gäbe bei dem öffentlich-rechtlichen Sender Anweisungen, in eine bestimmte Richtung zu berichten. Vorausgegangen war dem Schreiben eine hitzige Diskussion in der Mailingliste der WDR-Freien. MEEDIA dokumentiert diese, weil sie das gesamte Bild der medialen Debatte um politische Einflussnahme bei Öffentlich-Rechtlichen nachzeichnet.

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Auf der Mailingliste diskutieren etwa 580 freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die für den WDR arbeiten. Mehrere WDR-Freie äußerten über die Liste Unverständnis über die Äußerungen von Claudia Zimmermann. Die WDR-Autorin hatte vor wenigen Tagen im niederländischen Radio behauptet, dass ihr Sender beauftragt sei, die Regierungssicht zu verbreiten. Anschließend erklärte sie in einer Pressemitteilung des WDR, sie habe „Unsinn geredet“ und „totalen Quatsch verzapft“.

Einhellige Meinung unter denen, die sich über die Mailingliste der WDR-Freien äußerten, scheint zu sein, dass Zimmermann, die von Ausschüssen sprach, die es so gar nicht gibt, eine nicht ganz zutreffende Zustandsbeschreibung abgab. Als „unbedacht“ und sogar als „unreflektierter Schwachsinn“ wurden Zimmermanns Äußerungen in der Debatte der Freien bezeichnet. Zimmermanns anschießendes Dementi hielt ein WDR-Freier dort hingegen für „authentisch“. Zimmermann habe nicht begriffen, „was sie da sagt und was das auslöst“. Er mache „seit Monaten Dutzende auch tagesaktueller Berichte über die Flüchtlingssituation in der Region Aachen, und ich habe nicht die geringste Anweisung von irgendwem erhalten, und wenn doch, würde ich sie, wie alle Anweisungen von oben inhaltlicher Art, ignorieren“, so der Journalist. Eine andere WDR-Freie schrieb, was jetzt auf Zimmermann herunterprassele, halte sie für „gefährlich überinterpretiert“. Hätte man „den Ball … ein wenig flachgehalten, wäre der Glaubwürdigkeit der Öffentlich-rechtlichen eher gedient gewesen als der jetzt über uns hereinbrechende Shitstorm, der vor allem Pegida, AfD und ‚Konsorten’ dienlich“ sei.

Autoren haben den Brief entschärft

Ein anderer WDR-Freier fand es hingegen „lohnend darüber nachzudenken und unaufgeregt zu besprechen, inwieweit viel subtiler und vielleicht sogar unbeabsichtigt auf die Programme eingewirkt wird, z.B. durch Veränderung der Arbeitsbedingungen.“ Er nannte auch konkrete Beispiele: „Freie, die im Geschäft bleiben wollen, könnten versuchen möglichst das anzubieten, was der Redaktion gefällt. … Freie, die durch die Honorarkürzungen an den Rand gedrängt und in der Existenz bedroht werden, könnten in der Not evtl. etwas großzügiger mit journalistischen Standards umgehen. … Redakteure auf Zeitstellen könnten versuchen durch besonders ‚gefälliges’ Programm eine Festanstellung bekommen. Die Zurückhaltung, die sich Öffentlich-rechtliche auferlegen, weil sie allen Bürgern dienen sollen, könnte von einigen missverstanden werden, dass man brav sein oder nur Mainstream liefern solle.“ Schließlich könne eine aus Sicht des WDR-Freien bestehende „Einflussname der Parteien auf die Rundfunkräte … Selbstzensur und Schere im Kopf verstärken“. Eine andere WDR-Freie war der Auffassung, es sei „an der Zeit, über Eingriffe von Redakteuren zu reden, die es natürlich gibt“. Wieder eine andere schrieb, „Zensur“ gebe es, da sei sie sich „sicher, sehr wohl von oben aus der Sendeleitung“.

Dass der Verdacht, dass es Versuche der politischen Einflussnahme gibt, nicht ganz von der Hand zu weisen ist, scheint auch den Autoren des Offenen Briefs bewusst zu sein. In einer frühen Fassung des Schreiben hieß es noch: „Vorgaben politischen Inhaltes sind nie gemacht worden.“ Doch diese Formulierung entschärften die Autoren im Vorfeld der Veröffentlichung des Briefs. In dem jetzt veröffentlichten Offenen Brief heißt es in dem entsprechenden Abschnitt nur noch weniger umfassend, weniger verfänglich und nur noch auf den Kreis der namentlichen Unterzeichner bezogen: „Wir haben noch nie ein Blatt vor den Mund genommen und lassen uns durch politische Einflussversuche nicht gängeln!“

Protest gegen Schreiben: Brief sei „Halbwahrheit“

Ursprünglich wollten die Initiatoren des Offenen Briefs diesen im Namen aller WDR-Freien an die Öffentlichkeit richten. Doch dann regte sich Protest dagegen. Warum solle man den „geliebten Sendern so einen weitgehenden Persilschein ausstellen“, fragte einer. „Und natürlich gibt es Themen, die z.B. von der Wellenleitung gewollt sind, dass wir darüber berichten (man kann sagen, das ist eine normale redaktionelle Entscheidung der Wellenleitung, man kann bei manchen Themen aber auch sagen, dass das eine politische Vorgabe für die Redaktion ist, oder?)“ Darauf entgegnete ein anderer WDR-Freier, er „habe es noch nicht erlebt und würde dann auch gerne Konkreteres hören“. Wieder ein anderer schrieb: „Was wissen wir denn, was täglich beschlossen, befördert oder verhindert wird? Warum sollen wir behaupten, ‚eine Zensur findet nicht statt’, wenn wir es nicht wissen oder wenn wir Anzeichen für das Gegenteil haben? Ich halte die Erklärung für falsch und unterschreibe sie nicht.“ Der Offene Brief sei „eine Halbwahrheit“. Eine weitere WDR-Freie erklärte, sie finde die Aktion „aus mehreren Gründen nicht richtig. Damit das Ganze aber transparent bleibt, sollte man klarstellen, dass das eine Initiative einiger Freier ist, die hier zur Unterschrift auffordern“. Danach wurde beschlossen, dass diejenigen, die das Schreiben unterstützen, es persönlich unterzeichnen und der Offene Brief nicht im Namen aller für den WDR tätigen freien Journalisten veröffentlicht wird.

Glaubt man den Schilderungen der Journalisten, die für den WDR tätig sind, gibt es sehr wohl Defizite, was die innere Meinungsfreiheit angeht. „Das geht im Alltags-Normal-Fall nicht über Anweisungen, sondern über Atmosphäre. Man lernt, was erwünscht und was nicht erwünscht ist. Das ist das, was die Kollegin offensichtlich verinnerlicht und im Kopf hatte. Im Zweifelsfall gibt es dann aber doch auch mal Anweisungen. Beim ersten Irakkrieg 1991 gab es im WDR zum Beispiel ein Papier von oben, das anwies, ‚keine Emotionalisierung’ zu betreiben“, behauptete ein WDR-Freier. Beim WDR hieß es dazu heute auf Anfrage nur: „Wir klären den Sachverhalt und melden uns so bald wie möglich wieder bei Ihnen.“ Dann schob Sprecher Uwe-Jens Lindner nach, der WDR habe „am Montag zum Fall Zimmermann klar geäußert. Dem ist aus unserer Sicht nichts hinzuzufügen“.

Offenbar wurden im Hintergrund auch Abseits der Diskussion auf der Mailingliste heftige Kämpfe ausgetragen. Ein Mitglied der Liste kündigte an, sie werde ihre „bösen Worte auch nicht zurücknehmen, auch dann nicht, wenn ich jetzt via PM beschimpft werde“. Dann schrieb sie: „Liebe Freunde von Claudia Zimmermann, ich bitte darum, dass Ihr Euch öffentlich in der Liste hinter Eure Freundin stellt und Ihren Leumund verteidigt. Private Schmähmails an meine Adresse sind nicht nur unerwünscht, sondern auch überflüssig, weil wirkungslos.“

Bislang betrifft die Debatte um politische Einflussnahme und Zensur ausschließlich den WDR. Doch die ARD besteht aus acht weiteren Anstalten. Ein WDR-Freier behauptete in der Mailingliste, es gebe „die glasklare Regierungsregie: Interviews mit der Kanzlerin lässt die vor Ausstrahlung von ihrem eigenen Personal abnehmen. Man könnte auch Zensur dazu sagen“. Ein anderer WDR-Freier schrieb: „Wenn sich die ARD von der Regierung das Ok holt, ist das eine Form von Zensur. Die ARD müsste es nicht mitmachen, aber sie tut es. Sagen wir also: Selbst-Zensur.“ Es gebe „keine Zensur, wie in der DDR. In der BRD läuft das anders“.

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Alle Kommentare

  1. Es bedarf in vielen Fällen gar keiner Zensur bei den ÖR, weil „die richtige“ Meinung schon viele Mitarbeiter verinnertlich haben. Die Schere sitzt in den Köpfen. Wer nicht ins Bild passt bekommt keine Aufträge. Eva Herrmann war das beste Beispiel.

  2. Es ist definitiv so! Einige der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten funktionieren wie `ne Sekte und nicht wenige in den Führungsetagen haben ein Parteibuch. Wir sehen alle immer oft das große Ganze, aber es ist grundsätzlich subtiler.

    Meist sind es die wenigen Einzelnen an der Spitze, die die Richtung vorgeben. Und die sind meist so „mächtig“, dass sich von den normalen Mitarbeitern kaum einer mit ihnen anlegen will. Aber jenen geht es selten um Politik oder ein tolles, kritisch- journalistisches Gesamtbild sondern ausschließlich nur um sie selbst und ihren eigenen Vorteil. Ich vermute mal, dass es neben Politik, Kultur und einigen hohen Wirtschafts-/Finanzfunktionen kaum eine Branche geben dürfte, in der die Anzahl von intelligenten, aber meist völlig empathielos-egoistischen Narzissten in Führungspositionen so überrepräsentiert ist. Falls der „normale“ Medienbetrieb durch diese Leute tatsächlich mal profitieren sollte, hat er allenfalls Glück gehabt.

    Und natürlich gibt es sehr kurze Wege zwischen dieser Personengruppe und der Politik. Oft sind das langjährige Bedarfsfreundschaften, die beiden Seiten maximal nutzen. Ich war lange genug dabei! Klar, dass Frau Zimmermann jetzt unter mega Druck steht!

  3. Anzumerken ist noch, dass die SPD direkt an zahlreichen Zeitungsverlagen beteiligt ist. Der Fisch stinkt vom Kopf her. Die Parteien halten dieses Land in ihren Klauen und sind peinlich darauf bedacht, dass ihnen keine Konkurrenz erwächst. Um dieses zu verhindern wird mit den ihnen untersteheden Medien ein mediales Dauerfeuer gegen jene entfacht, die sich erlaube Kritik zu äußern. Die Medien werden als Pranger benutzt, um Andersdenkende mundtot zu machen. Es wir Zeit, dass die Macht der Politfunktionäre wieder auf ein rechtes Maß gestutzt wird und die Höflinge aus den Sendeanstalten und Redaktionsstuben entfernt werden. Der Mief der Dekadenz und Verlogenheit muss weg, unser Land sehnt sich nach der frischen Luft der Freiheit.

  4. „MEEDIA dokumentiert diese, weil sie das gesamte Bild der medialen Debatte um politische Einflussnahme bei Öffentlich-Rechtlichen nachzeichnet.“
    Dass es eine interne Liste mit hochqualitativen Beiträgen gibt, gibt niemand das Recht, daraus öffentlich Profit zu schlagen.
    Das ist unter jeder Kanone.
    Wie kann ein Journalist so etwas tun?

    1. Es ist sogar seine Pflicht, wenn er seinen Beruf ernst ninmt. Natürlich dann aber anonymisiert.

      1. WDR-Freier

        wie kann ein Journalist so etwas tun?Als Kunde des WDR und der ÖR bin ich jedem Journalisten dankbar,der so mutig ist und uns Kunden auch informiert,ob wir für die Finanzierung der ÖR auch wirklichen unzensierten Journalismus geliefert bekommen.
        Leider ist dies ja nicht der Fall.In der freien Wirtschaft kann man Mangelware reklamieren und den Kaufpreis reduzieren,oder die Ware komplett zurückgeben mit Anspruch auf Rückvergütung.
        Diese Handlungsfreiheit ist uns bei den ÖR nicht gegeben.
        Ein Journalist,der verschweigt,anstatt veröffentlicht ist kein guter Journalist.
        Wie kann ein Journalist so etwas tun,fragen Sie..?
        War die Frage ernst gemeint,oder nur der Hilferuf eines Ertappten?
        Keiner hat bisher Marvin Oppong unterstellt,dass er die Unwahrheit geschrieben hat.
        Ist die Wahrheit für gewisse Journalisten denn wirklich so unerträglich,wenn er diese auch noch veröffentlicht??

  5. Die ÖR sollten nicht privatisiert werden, sondern endlich unter demokratische Kontrolle statt Parteikontrolle gestellt werden. Also von Bürgern gewählte und besetzte Gremien. Was will ich dort mit Kirchen und Gewerkschaften, das sind nur die Anhängsel von CDU und SPD. Mein Milieu vertritt dort niemand. Bei RTL allerdings auch keiner.

    1. für das RTL muss man auch keine Zwangsgebühren zahlen.Die leben halt von den Einschaltquoten und ihrer Werbung.Natürlich stehen diese auch im Wettbewerb,was bei den ÖR nicht der Fall ist.
      Der Vorschlag ist sehr gut,dass Ausschüsse bei den ÖR und der Aufsichtsrat mit Bürgern besetzt werden,die kein Parteibuch besitzen und neutral agieren können.Nur so könnte der Sumpf bei den ÖR trockengelegt werden.Das Volk muss reagieren und Druck ausüben.Nur so sind Veränderung möglich und längst auch überfällig!

  6. Zitat aus Artikel: „Die ARD müsste es nicht mitmachen, aber sie tut es. Sagen wir also: Selbst-Zensur.“ Es gebe keine Zensur, wie in der DDR. In der BRD läuft das anders.“

    Hinweis: In der DDR gab es keine offizielle Zersurbehörde und damit keine Zersur.
    ABER: Es funktionierte wie heute auch durch Anpassung, Karrierebehinderung, leichter Druck, keine Druckpapier, aktive „Lektorentätigkeit“ solange bis im Kopf bei dem meisten Journalisten ein vorauseilender Gehorsam „eingestellt“ war.
    So einfach fuktioniert das auch heute.
    Da brauch man keine „Anweisungen“ zu geben.

  7. Hallo es ist doch wohl mehr als verwunderlich, wenn in westlichen Medien, jeder einzelnes westlich Opfer, von Terroristischen Gruppen, im Westen fast täglich wiederholt werden. Aber im Gegenzug wird über den westlichen Terror im Ausland, wird das im Westen, vom Mainstream so nicht genannt, und wenn dann zynisch als sog. Kollateralschäden bezeichnet? Auch wurde und wird im Westen nicht täglich darüber berichtet, wieviel Zivile Opfer es durch westlichen Bombardierungen und Drohnen Einsätze gegeben hat? Das der Westen mit gerade einmal 10% der Weltbevölkerung den Rest der Welt als seine Kolonien betrachtet und auch so behandelt, sollte täglich im westlichen Mainstream genannt werden. Statt die täglichen Börsenkurse, welche eh nur eine Minderheit von ca. 3% in Deutschland besitzen, sollten auch die wirtschaftlichen Erpressungen des Westens täglich genannt werden. Ein Beispiel mit gravierenden Folgen sind die Agrarsubventionen des Westens

    Die USA und die EU subventionieren ihre Landwirtschaft mit etwa 1 Milliarde Dollar pro Tag. Würden die reichen Länder diese Eingriffe in den „freien Markt“ abbauen, könnten die Entwicklungsländer ihre Agrarexporte um mehr als 20 Prozent und das Einkommen der ländlichen Bevölkerung um etwa 60 Milliarden Dollar pro Jahr erhöhen – ein Betrag, der größer ist als die gesamte Entwicklungshilfe der EU. Hinzu kommen Einfuhrbeschränkungen und andere Hürden, durch die die EU und die USA ihre Märkte gegen Importe aus Entwicklungsländern abschotten. Zugleich wird armen Nationen das Recht genommen, ihre Wirtschaft selbst zu gestalten. Die armen Länder müssen sich der „Marktdisziplin“ unterwerfen und ihre Märkte für transnationale Konzerne öffnen, für die sie dann ein Reservoir billiger Arbeitskräfte und Rohmaterialien werden, die reichen Länder betreiben Protektionismus. So sieht die Realität des „freien Marktes“ aus.

    Das der Neoliberalismus des Westens, mehr Menschen auf der Welt tötet, sollte auch täglich im Westen zum Thema gemacht werden? Dazu schrieb Jean Ziegler: Jean Ziegler, der ehemalige UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, stellt dazu fest: „Der deutsche Faschismus brauchte sechs Kriegsjahre, um 56 Millionen Menschen umzubringen – die neoliberale Wirtschaftsordnung schafft das locker in gut einem Jahr.“

    Das leer fischen der Meere durch westliche Fangflotten, oder das noch immer täglich einhunderttausend Kinder auf der Welt an Hunger und deren Folgen von Hunger sterben? Aber es scheint die westliche tägliche Propagiert immer nur: „Wir wären die Guten“ das genaue Gegenteil ist aber der Fall. Solange der Westen so eine aggressive, imperiale und in teilen koloniale Wirtschaft und Außenpolitik betreibt, braucht sich niemand im Westen über Flüchtlinge und Terroristen beschweren. 60 Millionen Flüchtlinge sind in erster Linie die Ursachen der westlichen Außenpolitik geschuldet. Völkerrechtswidrige Kriege auf Grund von Lügen, die Destabilisierung von Ländern, Waffenexporte an Despoten, Völkerrechtswidrige Drohnen Einsätze, ganz Landstriche ins Chaos stürzen, Landgrapping und vieles mehr wo bleiben hier die sog. westlichen Bürger und protestieren dagegen? Wann hört das endlich auf?

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