Entschuldigungen, wohin das Auge blickt: Den Medien mangelt es an Selbstbewusstsein

Claus Kleber (l.), Peter Boudgoust, WDR: Die öffentlich-rechtlichen Medien geben derzeit keine gute Figur ab
Claus Kleber (l.), Peter Boudgoust, WDR: Die öffentlich-rechtlichen Medien geben derzeit keine gute Figur ab

Fernsehen SWR-Elefantenrunde, Kleber-Sorry, WDR-Desaster, Köln-Berichterstattung: Die Medien präsentieren sich erschreckend verunsichert und geben Rechtspopulisten und Verschwörungstheoretikern regelmäßig neues Futter. In sensiblen Zeiten wie diesen sind Medien mit klarer Linie wünschenswert. Es mangelt aber – vor allem bei bei den Öffentlich-Rechtlichen – an Selbstbewusstsein.

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Peter Boudgoust, Intendant des Südwestrundfunk, in dessen Sendegebiet im März zwei Landtagswahlen anstehen, beißt lieber die Zähne zusammen als Zähne zu zeigen. Die Spitzenkandidaten der Regierungsparteien in Baden-Württemberg und Rheinlandpfalz, SPD und Grüne, hätten seinem Sender gedroht, den großen TV-Elefantenrunden fernzubleiben, sollten diese mit den Spitzenkandidaten der Alternative für Deutschland (AfD) stattfinden. Die Rechtspopulisten haben gute Chancen in beide Landtage einzuziehen. Die Chancen für einen AfD-Einzug dürften sich dank der dort Regierenden und eines Intendanten ohne Rückgrat erhöhen. Statt sich mit den “Putin- und D-Mark-Freunden”, wie Welt-Vize Ulf Poschardt die AfD nennt, demokratisch auseinanderzusetzen und so die eigene Linie deutlich zu machen, zeigen sich Grüne und SPD lieber hasenfüßig-arrogant statt mutig-politisch. Und der SWR wie übrigens auch der MDR: Statt zu intervenieren und deutlich zu machen, dass Politik nicht das Programm bestimmt, lassen sie sich einschüchtern und befeuern so die immer lauter werdende Kritik, wonach “öffentlich-rechtlich” ein Synonym für Staatsfunk sei. Ergebnis: Eine AfD, der die (oft eigens propagierte) Opferrolle auf dem Silbertablett serviert wird. Oder, um es mit den Worten von ZDF-Fernsehrat Ruprecht Polenz zu sagen: „Die AfD bekommt die Märtyrerrolle gratis.“

Dem Journalismus mangelt es derzeit an Selbstbewusstsein

Keine Frage: Die Zeiten sind sensibel, Schwächen der Politik und auch des Journalismus werden deutlich. Köln ist das wohl prominenteste Beispiel. Den Medien kommt eine besondere Verantwortung zu. Stigmatisierung, Vorverurteilung, Hetze sind fehl am Platz. “Berichten was ist”, schreibt sich beispielsweise die ARD auf die Fahne. Im Falle der Öffentlich-Rechtlichen sorgen ausgerechnet sie selbst dafür, dass dieses Credo angezweifelt wird. Wie Verunsicherung zum Desaster werden kann, hat in dieser Woche eindrucksvoll eine WDR-Journalistin, die einem niederländischen Radiosender ein Interview gegeben hat, gezeigt. Die öffentlich-rechtlichen Medien seien angewiesen, im Sinne der Regierung – also flüchtlingsfreundlich – zu berichten, sagte sie. Skandal!

Fast schon panisch hat sich der WDR von den Aussagen distanziert, in einer Pressemitteilung des Senders erklärte die Journalistin, es sei der “Druck einer Live-Situation” gewesen. Vermutlich wollte die Journalistin in der Radiosendung nicht mitteilen, was sie letztlich gesagt hat. Doch das Statement vom Sender und ihr wirkte dann auch wenig glaubwürdig. Vermutlich hatte sie sich einfach unglücklich ausgedrückt. Nüchtern betrachtet: Die Journalistin, mit der Fremdsprache zwar offenbar vertraut, gab das Interview in Niederländisch. Das Gefasel von Ausschüssen, die angeblich Linien bestimmen sollten, klang eher danach, als hätte die Dame versucht zu erklären, wie das öffentlich-rechtliche System funktioniert. Wie gesagt: unglücklich. Und wieder Stoff für die Lügenpresse-Rufer des Landes.

Stichwort Lügenpresse

Unter dem Stichwort Lügenpresse wurde, ebenfalls diese Woche, auch bei “Hart aber fair” mit Frank Plasberg getalkt. Die Sendung, in deren Interesse doch wohl liegen sollte, bei den Verschwörungstheoretikern die Luft rauszulassen, führte zur nächsten Peinlichkeit und ist ein Beispiel dafür, wie sich die Medien in dieser schwierigen Zeit selbst zerfleischen. In der Sendung wurde eine Moderation von “heute journal“-Anchor Claus Kleber thematisiert. Auch er hatte sich (bereits Ende vergangenen Jahres) unglücklich ausgedrückt, rückte “Zweifler” (wen auch immer er damit gemeint hat) in die Nähe von Nationalisten und Fremdenfeinden. Kritisiert hatte das bereits Spiegel-Online-Kolumnist Jan Fleischhauer ohne große öffentliche Resonanz am 5. Januar. Knapp zwei Wochen später wärmte Plasberg die Kolumne noch mal auf und zwang Kleber quasi zur Entschuldigung. Er sei ja – weil eben Journalist – selbst ein Zweifler, so Kleber. Zugegeben: Kleber weiß um die Kraft und Macht von Worten und liebt es auch zu formulieren. Doch ging es bei „hart aber fair“ eher um Wortklaubereien statt um mögliche Lügen und Verschleierungen. Muss denn ein anerkannter Journalist für einen sprachlichen Ausrutscher öffentlich auf die Knie fallen? Und ist es im Interesse der Zuschauer, wenn sich der stellvertretende ZDF-Chefredakteur Elmar Theveßen nach den sexuellen Übergriffen in der Silvesternacht in Köln mit der Formulierung einer Fehler-Erklärung/Entschuldigung herumschlagen muss, statt die versäumte Arbeit nachzuholen?

Die Zweifler treiben einen zur Verzweiflung. Entschuldigungen, Rechtfertigungen, Distanzierungen und Relativierungen wohin das Auge blickt.

Setzt man sich als Zuhörer in eine der zahlreichen Podiumsdiskussionen zum Thema Zukunft oder Glaubwürdigkeit des Journalismus, bekommt man von den Chefredakteuren und Experten dieses Landes vor allem eines zu hören: Medien müssen transparenter werden, Journalisten müssen dem Publikum zuhören (und zwar wirklich zuhören) und – vor allem – auf Augenhöhe begegnen. Das ist alles richtig. Nur wird es leider viel zu selten gemacht. Während der journalistischen Zunft oft und gerne vorgeworfen wird, von oben herab die Welt erklären zu wollen, zeigt sich derzeit das Gegenteil. Von Unterwerfung des Journalismus dem Publikum gegenüber war nie die Rede. Weder arrogante noch unterwürfige Journalisten können im Interesse einer demokratischen Gesellschaft sein. Aber solche mit professionellem Selbstbewusstsein sind es bestimmt.

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Alle Kommentare

  1. Mir als fettgefressnem „Rechtspopulisten und Verschwörungstheoretiker“ gefällt der Text. Siehe da, man kann einen kritischen Text auch ohne grünlinke Schlotze formulieren. Kann sich Stefan eine Scheibe abschneiden.

  2. „Die Medien präsentieren sich erschreckend verunsichert und geben Rechtspopulisten und Verschwörungstheoretikern regelmäßig neues Futter“. Wer ist eigentlich mit Rechtspopulisten und Verschwörungstheoretikern gemeint, und wird bei obiger Aussage nicht Ursache mit Wirkung verwechselt?

    Spätestens nach Köln, tatsächlich aber weit vorher, bin auch ich etwas verunsichert und erschrocken über „die“ Medien. Ein Gutes hat die gegenwärtige Krise jedenfalls: Die Medienkompetenz steigt, die Leserzahl sinkt, wenn die Qualität fehlt. Mir fällt jedenfalls zunehmend auf, dass vielfach Texte im Faktengehalt gegen Null gehen, wenn man alle Adjektive streicht, die die eigentliche „Botschaft“ ausmachen. Also z. B. rechtspopulistisch, dann muss AfD kommen, klar. Linkspopulistisch? Noch nie gehört. Verschwurbelt? Sarrazin. Usw.

  3. „Weder (1)arrogante noch (2)unterwürfige Journalisten können im Interesse einer (X = die Große Unbekannte) demokratischen Gesellschaft sein. Aber solche mit (3)professionellem Selbstbewusstsein sind es bestimmt.“
    Wenn (1) nicht mehr weiterhilft, wie wir gerade sehen, wird (2) geheuchelt.
    (3) ist eine heikle Sache. Weil man immer – von der linksgrünen Journalistenschule über das linksgrüne Volontariat bis in die linksgrüne Redaktion mit einer linkslinks-grüngrün verorteten Chefin – nur (1)+linksgrün gelernt hat, folglich immer nur (1)+linksgrün geschrieben hat, führt der abrupte Spurwechsel zwischen (1) und (2) zu kognitiven Dissonanzen. Dies ist ein verbrauchertypisches Phänomen, sich nach dem Kauf eines weißen Autos darüber zu ärgern, dass man nicht das schwarze genommen habe, insoweit harmlos. Für linksgrüne und in der aktuellen Politlandschaft obrigkeitshörige Überzeugungstäter hört die Harmlosigkeit hier allerdings auf. Sie kann im Extremfall zum Wahnsinn führen, geht sie doch mit der (4)gewaltsamen Zerstörung des eigenen Wunschweltbildes einher. LINKE-GRÜNE und linksgrün gelernte Journalisten des Mainstreams haben die Neigung, sich und ihren politischen Fernsteuerern die Welt zu dichten bzw. ihre Leser zu dieser Sichtweise zu (4) vergewaltigen, wie sie sich dieselbe wünschen. Und eben die (4) Gewalt muss zunächst aus der Welt und den Journalistenköpfen, bevor ich an die Wiederkehr von (3) glauben möchte. Man sieht, ich folge als Medienkonsument dem eben gerade von Edelman veröffentlichten allgemeinen Misstrauen der Bürger vs. Politikern und Eliten, zu welchen sich auch die Journalisten so und so gerne zählen. Insofern gilt: Erst Beweise auf den Tisch – viele, gute und messbare Beweise von Professionalität und Selbstbewußtsein – als Nachweise von Unabhängigkeit und Intelligenz. Und diese, bitte nicht mit der aktuell einzig vorhandenen journalistischen Schwarmintelligenz zu verwechseln, denn diese schützt vor individueller Dummheit eben genau nicht. Zum Trost: Es gibt rühmliche Ausnahmen. Aber auch wenn die Wüste lebt, bleibt es eine Wüste und wird noch nicht gleich zum Idealbild einer (X) demokratischen Gesellschaft.

  4. In der Moderation vom 30. Dezember fasste Kleber die Stimmung zum Jahreswechsel zusammen und erklärte (lt. http://meedia.de/2016/01/19/das-war-fahrlaessig-moderiert-claus-kleber-distanziert-sich-von-fluechtlingsmoderation/): „Europa ist zusammen geblieben, die deutsche Wirtschaft brummt, in der Flüchtlingskrise merkt Deutschland verblüfft, wozu es fähig ist. Hilfsbereitschaft, Empathie, Willkommen stellen in den Schatten, was Fremdenfeinde, Nationalisten und Zweifler auf die Straße bringt.“

    Nicht nur der zweite Teil der Aussagen Klebers bietet Anlass für Kritik. Wer sagt, dass unsere Wirtschaft brummt? Und ist Europa zusammengeblieben? Nun ja, bisher wurde noch nicht von einem tektonischen Kontinentalplattenriss berichtet, aber die EU steht schlechter da als je zuvor in ihrer Geschichte. Die Eurokrise betrifft nur wenige Länder wie Griechenland, doch unter der Flüchtlingskrise ächzen mehr als die Hälfte der Staaten und wenn Merkel so weitermacht, wird das Vereinigte Königreich die EU verlassen … und vielleicht einmal durch die Türkei ersetzt.

    Alle ÖR-Anchorpeople haben die Folgen der Flüchtlingskrise im Sommer vorigen Jahres völlig falsch eingeschätzt und Zweifler als „Rechte“ diffamiert. Nun können sie – wie die Bundeskanzlerin – kaum mehr zurück, wenn sie nicht das Gesicht verlieren möchten.

    Die schriftliche Entschuldigung Klebers fand ich übrigens recht gut. Plasberg hat seinem ZDF-Kollegen einen Gefallen getan, in dem er ihm die Gelegenheit für ein Rückzieher einräumte. Diese hart-aber-fair-Ausgabe wird aber vor allem wegen der „Journalistin des Jahres“ (< Medium Magazin) in die Fernsehgeschichte eingehen. Anja Reschke blamierte sich bis auf die Knochen. Vielleicht sollte sie nur noch Moderationstexte ablesen. Nicht Wistleblower oder Medienkritiker beschädigen das Ansehen der ehemals geachteten Fernsehsender und Printmedien. Das besorgen die Intendanten, Redakteure und Moderatoren selbst. Der Beleg sind die sinkenden Einschaltquoten und Printauflagenzahlen.

  5. Gratulation, Marvin Schade zu diesem korrekt deutlichen Artikel, der die unzähligen „Atlantiker und -rinnen“ unserer Medienlandschaft (oder bereits
    Medienwüste ?) vielleicht etwas aufrütteln könnte ?
    Dem derzeitigen Medien-mainstream möchte man mit Prof. Burda zurufen:
    Lieber Staub aufwirbeln als Staub ansetzen !

    Christian G. Christiansen, Berlin

  6. wer liest die ellanlangen Einlassungen von Medienrezipient und Rudolf B bis zu ihrem bitteren Ende? Wortgeklingel, nichts sonst! Zu Marvin Schades Text: gut gemacht, aber noch mehr: gut gemeint. Denn: den öffentlich-rechtlichen Medien mangelt es wahrlich nicht an pseudoaufklärerischem Selbstbewustsein, es mangelt ihnen an: Redlichkeit im Umgang mit den Fakten und Klarheit in der Sprache, das ist das Dilemma.

    1. Korrekt!

      Schon lange gilt im Journalismus nicht mehr, was jeder, der noch im Ansatz zu menschlichem Abstand erzogen wurde, bereits im Kindesalter gelernt hat.

      Der Kampagnenjournalismus, der sich mit einer infernalischen Stimmungsmache seit einigen Jahren blind in jedes Narrativ servil einpannen lässt, das die mächtigsten, vor allem die transatlantischen Interessenlobbyisten als Begehren an sie herantragen, selbst wenn die Motivation dahinter eine ist, die außer den zu Feinden deklarierten „targets“ auch der Bevölkerung des eigenen Landes massiv schadet, hat jedes moralische Empfinden eingebüßt. Ohne redliche Abrechnung wird ihm das Publikum dies auch nie wieder nachsehen.

      Am deutlichsten wurde dies im Zuge der russophoben Kriegsberichterstattung über den Coup d’état in der Ukraine: An übler Nachrede, auch gern auf Grundlage von Falschbehauptungen oder billigsten Täuschungen, war den Spin-Doktoren des Leitmediendiskurses keine Finte mehr zu niedrig. Der Gipfel aber war, dass mindestens dreimal die selbsternannten „Götter des Meinungsolymps“ sich erdreisteten, Russland per Leitartikel den Krieg zu erklären. Das schlimmste Beispiel war das des Spiegels: „Stoppt Putin jetzt!“ in Verbindung mit „Ende der Feigheit!“

      Herr Krause von der ARD wurde eine Etage drunter exekutiv tätig: Er schmiss verbal, jenseits seiner Zuständigkeit, die Griechen per Tagesschau-Kommentar flugs aus dem Euro. Wer mag denn dergleichen als verhaltene Scheu der Journalisten der Journalisten deuten?

      Fakt ist: Den Job, den sie eigentlich haben, machen sie nicht mehr: nämlich sich ehrlich zu bemühen, der politischen Wirklichkeit nachzuspüren & exakt zu berichten. Stattdessen scheinen die Herren & Damen unter Überschreitung der eigenen Kompetenzen sich einzubilden, sie hätten das Publikum zu erziehen. Da dies aber die Summe der Kunden ist (& mit ihnen auch die Anzeigenkunden ausbleiben), haben sie jedoch leider die Rechnung ohne den Wirt gemacht.

      Wer sich von kruden Netzwerken der ökonomischen, militärischen & politischen Journalisten gerne Denkbefehle geben lassen möchte, wird sich vermutlich dafür bezahlen l a s s e n. Wer aber auf anständige Weise seinen Lebensunterhalt verdient, der lässt Medien links liegen, sofern sie nicht das bieten, für das man von seinem durch Arbeit verdienten Geld gerne für guten Journalismus ausgäbe, weil einem selbst die Zeit dafür fehlt, nämlich sauber recherchierte & wertungsfreie Informationen, der wird genervt die permanente Moraldusche, der doch jede wirkliche Ethik fehlt, nur in der Altpapiertonne zu entsorgen trachten.

  7. Gut gebrüllt, Medienlöwe! Journalisten lügen nicht (ebensowenig wie Männer). Sie drücken sich nur gelegentlich „unglücklich aus“. Dass Journalisten früher immer schnell dabei waren, die 4Buchstaben-Zeitung als „Lügenblatt“ zu betitulieren, ist vergessen. Jedenfalls, seit diese Zeitung stramm auf linke Linie umgeschwenkt ist. Seitdem drückt sie sich wahrscheinlich nur noch unglücklich aus. Auch dem ZDF ist die Gabe der glücklichen Ausdrucksweise nicht immer gegeben. Gestern im Videotext die Nachricht, dass ca. 2000 Leute ca. 200 andere Leute am Demonstrieren gehindert hätten. Die 2000 waren nicht etwa „Randalierer“ oder „Chaoten“, die andere an der legalen Wahrnehmung ihres Demonstrationsrechts gehindert haben. Nein, es waren „engagierte Bürger“. Und die 200 waren Pegida-Leute.
    Vorbildlicher Journalismus, nur die Ausdrucksweise ist etwas glücklos.

  8. Der WDR2-Klartext von Ulrike Römer mit dem Titel „Angst vor Argumenten“ bringt es auf dem Punkt, wie erbärmlich der ÖR schon lange ist. Aus dieser Textpassage können es entnehmen:

    „…Eine Partei (AfD), die den Umfragen zufolge berechtigte Aussicht hat, in den Landtag einzuziehen, muss mit an den Tisch. Auch wenn’s weh tut. Den Schmerz müssen wir wohl aushalten – wenn wir nicht am Morgen nach der Wahl mit Kopfweh aufwachen wollen…“

    Ein anderer Schuh wird daraus, als damals Die GRÜNEN in die Parlamente einziehen wollte. Da ging es den WDR und anderen ÖR nicht schnell genug. Also, immer den Grundsatz nach:

    „Der WDR steht für einen ausgewogenen und unabhängigen Journalismus. Unser breit aufgestelltes Programm zeigt besonders in diesen Tagen, wie umfangreich, unabhängig, kritisch und differenziert wir über die Flüchtlingsproblematik berichten“, heisst es beim WDR.

  9. Interessant war zu sehen, wie sich die „Journalistin“ des Jahres, Reschke, im TV selbst zerlegt. In „Hart aber fair“ sehr gut zu verfolgen. SOWAS wurde also prämiert. Alleine das stellt ein Zeugniss aus, was das für eine Presse ist, die hier rudelt. Diese selbstgefällige Frau hatte nicht aber auch gar nichts einzubringen, außer die Vermischung ihrer persönlichen Einstellung, gepaart mit den ausgesuchten Bildern ihrer Sendung. Genau das ist es. Fragt doch die mal abseits ihrer Propaganda – nichtssagendes Gestammel angeblicher „Qualitätsjournalisten“, ansonsten medial aufbereitetes Staatsgedudel. Klar, sie glaubt wohl daran, was sie stammelt. Nur hat das keinen Hintergrund, das ist schlichte Blödheit, in 2 Sätzen von den anderen Protagonisten, zurückgelehnt auseinandernehmbar. Genau wie Göre Eckard glaubt, was sie in ihren immer dargebotenen 2 Sätzen penetriert.

    Wann werden die Presselandschaft und die Sender befreit von diesem unsäglichen Blödsinn!

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