„Aufzeigen, dass und wie Rechtsextreme Jagd auf Journalisten machen“: DJV startet Augenzeugen.info

DVJ-Boss Frank Überall
DVJ-Boss Frank Überall

Das Thema könnte aktueller kaum sein. Vor zwei Tagen rief die Pegida-Frontfrau Tatjana Festerling u.a. dazu auf, die Eliten aus den Pressehäusern zu prügeln. Am heutigen Mittwoch startet der Deutsche Journalisten Verband nun sein Blog-Projekt Augenzeugen.info, das Journalistinnen und Journalisten zu Wort kommen lassen will, "die Opfer von rechtsextremer Gewalt wurden oder Übergriffe auf Journalisten miterlebt haben".

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Die Augenzeugenberichte sollen sowohl in Wort, Bild und Videos festgehalten werden. Zudem sind Interviews mit Experten und Politikern geplant. Zum Start bietet das Blog einen eindringlichen Text vom DJV-Bundesvorsitzende Frank Überall („Pegida brutal (nicht nur) in Köln: Knalltrauma, Schnittwunden, blaue Flecken“), dazu gibt es ein Interview mit Jörg Zajonc, Geschäftsführer und Chefredakteur von RTL West. In Sachen Augenzeugenberichte bietet das Blog bislang einen Text. Er kommt von Marcus Arndt über eine Pegida-Demonstration in Duisburg.

Der neue Bundesvorsitzende des DJV, Frank Überall, meint eine klare Tendenz erkennen zu können, dass einige Rechte Journalisten immer öfter zu Zielscheiben ihres Hasses auserkoren hätten. Gerade im Umfeld von Pegida-Demonstrationen war in der Vergangenheit immer wieder über Übergriffe auf Journalisten berichtet worden. Am Montag dann folgte der Aufruf von Festerling. Im Zuge dessen liegt mittlerweile eine Anzeige wegen öffentlicher Aufforderung zu Straftaten vor, die von der Staatsanwaltschaft geprüft wird.

Zum Start schreibt Überall über die Zunahme der Gewaltbereitschaft gegen Journalisten: „Seit mehr als 20 Jahren berichte ich über Aufmärsche von Rechtsextremen und Rechtspopulisten. Angenehm war das nie. Aber was man in diesen Monaten bei solchen Demonstrationen erlebt, stellt alles in den Schatten“.

Der DJV-Chef ist auch Initiator des Projektes: „Viel zu lange haben Politik, Polizei und weite Teile der Öffentlichkeit über die Entwicklungen am rechten Rand der Gesellschaft hinweg gesehen. Hier artikulieren sich erklärte Gegner unserer demokratischen Werte.“ Augenzeugen.info will nun aufzeigen, dass und wie Rechtsextreme Jagd auf Journalisten machen – mitten in Deutschland. „Die Politik nimmt das Problem immer noch nicht wahr. Das wollen wir ändern.“

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Alle Kommentare

  1. Kann man da auch Linksradikale melden, die sich als Journalisten ausgeben und danach Dritte verprügeln?

    Nicht?

    Joar schade dann …

    1. Es gibt auch noch neutrale und engagierte Journalisten nur sind diese meist arbeitslos oder betreiben unbedeutende Blogs. Wer für die großen Zeitungen arbeiten will, muss zur Hure werden und das schreiben was vorgegeben wird. Nicht umsonst zählen Journalisten in Europa zu den verachtetsten Berufsgruppen. Es hat ja einen Grund warum die Auflagenzahlen der Tageszeitungen in den Keller stürzen.

    2. Frau Sennmeister, sehr schwach der Kommentar. Wo ist Ihnen denn sowas passiert? Geben Sie doch mal ein Beispiel dafür.
      Ziemlich dumm das Sie anscheinend noch nicht begriffen haben das es im Moment nicht um den Kampf links gegen rechts geht, sondern arm gegen reich.
      Ist zu komplex das Thema? Wundert mich nicht.

  2. Im Westen nix Neues. In Berlin kriegen Reporter seit drei Jahrzehnten am „Revolutionären 1. Mai“ aufs Maul – von Linksextremisten und Migranten. Einige Kameras sind zu Bruch gegangen. Hat kein Hahn danach gekräht.
    Wurden eben kräftige freie Mitarbeiter hin geschickt, die für Spiegel TV und andere Boulevard-Formate regelmäßig „door breaker“ drehen. Das waren noch Maschinen und keine Ersatzteile.
    Heute kriegen Einser-Studentinnen die Jobs im Journalismus. Kommt klar, Mädels!!

  3. In punkto Cleverness geht der Punkt an den DJV. PEGIDA wäre besser beraten gewesen, statt dummer, inhaltsloser Wutsprüche, eine website zu eröffnen, wo alle Falschinformationen und verschwiegenen Aspekte der „Lügenpresse“ sauber dokumentiert würden. Trotz aller Kritik an PEGIDA sollte sich allerdings der DJV nicht als Sieger fühlen. Auch wenn man diese Äußerungen ablehnt, braucht man vom DJV und dem Berufsstand im allgemeinen (es gibt dort immer noch hervorragende Leute) nicht unbedingt vor Hochachtung zerfließen.

  4. Wie immer zweierlei Maß einfach nur noch Peinlich.
    Entweder behandeln wir alle Täter und sowie Opfer gleich oder wir lassen es ganz sein…
    Ich hasse diese Dreckigen Dogmatiker aus der Medienlandschafft sowie aus der Politik und Wirtschafft!

  5. Ich wurde auf der Pegida-Demo in Köln mehrfach beleidigt, geschubst und anschließend noch als Fotograf fast um meine Ausrüstung gebracht. Allerdings von der Antifa. Ich würde das auch vor Gericht unter Eid aussagen. Wenn ich sowas nicht auf der Seite melden kann, wo ist dann der Sinn der Aktion?

    1. Da muss das Denunziationskomitee Sie wohl leider enttäuschen: Angriff kam von der falschen Seite und kann volkspädagogisch nicht instrumentalisiert werden. Das ist keine persönische, sondern grundsätzliche Erwägung über übergeordnete Postulate…

    2. @hmmmm : gleiche erfahrungen wurden in dresden gemacht, wenn die sportler aus leipzig zu besuch waren….aber darüber spricht keiner. genauso wenn die 3. halbzeit von den „linken“ ausgerufen wird und die polizei den kopf hinhalten muss. diese dinge werden nicht gezeigt oder erwähnt.

  6. Schon seltsam, das Kölner WDR Funkhaus liegt gerade mal 100 m von der Stelle entfernt, an welcher hunderte Frauen von einem Mob geschändet wurden. Da kuckt aber Qualitätsjournalistin mal vor due Tür und berichtet. Hingegen scheint es, dass diese auf der anderen Bahnhofsseite geradzu nach einer Provokation gesucht haben. Es ist dieses Unverhältnis, welches mich als Leser so abstösst.

  7. Wie war das in Köln -hat da nicht ein Journalist bzw.einer mit Presseausweiss Böller geworfen?
    Solchen Krawalljounalisten ist alles zu zutrauen!

    1. Ist den Journalisten eigentlich klar, dass die Einwanderung von bis zu 6, 8 oder 10 Millionen Ausländern in den nächsten Jahren durch Familienzusammenführung, erhöhte Geburtenrate und Duldung hunderttausender, wenn nicht Millionen abgelehnter Wirtschaftsflüchtlinge auch ihr Leben drastisch ändern wird. Es schreibt sich so leicht, dass das doch nur ein paar Zuzügler pro Tausend sind. Doch diese Millionen werden in die Ballungsräume gehen, nach Hamburg, Berlin, München, die Landeshauptstädte sowieso, wo jetzt noch die Lebensqualität am höchsten ist. Gehen Sie werte Journalisten nicht an dutzenden Bettlern der Bettlermafia vorbei, am Straßenstrich für Billigstsklaven und immer mehr Bettlern allgemein. Diese alteingesessenen Bettler beschweren sich sogar, dass sie von ihren Plätzen von ausländischen Bettlern unter Androhung von Gewalt verjagt werden. Wie hoch muss ihr Gehalt steigen, damit sie in den nächsten Jahren die durch Millionen von neuen Mitbewohnern nachgefragten Wohnungen überhaupt noch bezahlen können, wenn gleichzeitig die Auflagen ihrer Zeitung und des Verlags immer mehr sinken ? Wo sollen die hunderttausenden Wohnungen plötzlich wie die Flüchtlinge über Nacht denn her kommen. Geht ihnen da nicht das Herz ein wenig schneller ? Meines schon.

      1. Sehr guter Hinweis. Soziologisch / statistisch u.a. auch nachgewiesen, dass Migranten nur im Promille-Bereich Zeitungen kaufen und Nachrichten deutschsprachiger elektronische Medien nutzen. Soviel zum Gejammer über Auflagen-Verluste und ähnliches.

        Und falls rund 3 Millionen junge Muslime mal loslegen sollten, um das in Köln im Kleinformat erfolgreich getestete Szenario bundesweit umzusetzen, dann werden sie gleich zu Beginn in den Redaktionen und Funkhäusern erscheinen. Schon mal darüber nachgedacht?

      2. Für dieses Land ist sicherlich alles zu spät und ich bin auch etwas traurig darüber. Die schockartig einwandernden Millionen inkompatibler Kultur sind nicht integrierbar, das hat nicht mal das kolonialerfahrene Frankreich in Jahrzenten geschafft – da hilft auch kein Kurs an der Volkshochschule, wie unsere Naivlinge glauben. Wer ne gute Ausbildung hat und jung genug ist, sollte sich besser selber mal nach Chancen umschauen, wo es qualifizierte (!) Einwanderungsländer gibt.

  8. Da braucht es 4 Tage bis die Nachricht von den Schändungen in Köln die 300 Meter von der Domplatte bis zum DDR, pardon WDR Funkhaus am Wallrafplatz zurücklegt, für diese Nachrichtenübermittlung hätte man eine Weinbergschnecke mit Rollator einsetzen können. Aber wenn es gegen die Kritiker der Asylpolitik geht, selbst wenn das ‚prügeln‘ genauso basoßend ist wie die Fakälsprache, die sich gegen Asylkritiker auf Poltikerseite mittlerweile tummelt, dann gibt es eine Denunziantenseite, wo man unmittelbar und ungefiltert seine Opferhaltung dokumentieren, windeseilig und ohne Rollator. Wer schreibt da was und wer filtert nach Wahrheitsgehalt? Niemand? Schade…

    1. Am Montag haben Polizisten in einem Fahrzeug bei Leipzig mit vier Insassen bei einer Kontrolle gefunden: Vier Reizgasflaschen, ein Brecheisen, Kanister mit 5 Liter Diesel, drei Funkgeräte, eine Schussweste, ein GPS- Störsender, eine Gaspistole mit Munition, Leuchtraketen, einen Hammer und einen Holzknüppel. Legida postete ein Foto der beschlagnahmten Gegenstände und ein Dokument auf dem die Namen der Verdächtigten zu erkennen waren. (Welt)
      Dumm gelaufen für die Antifa. Nun ist der versammelte Mainstream – besonders die Linken – über das „Leck“ bei der Polizei sehr empört, denn man hätte das alles dem Bürger sehr gern, genauso wie Köln, vorenthalten. Schließlich wird das Meinungsbild der DEP (Deutsche Einheitsparte) beschädigt. Dabei war das Notwehr zur Gewährleistung objektiver Berichterstattung. Aber zum Glück gibts auch noch in D. ein paar kleine Snowdens bei der Polizei…
      Ich glaube, das es nur noch wenige wirkliche Journalisten beim DJV gibt – es sind wohl vorwiegend eher nur Abschreiber von Polizeiberichten und Regierungserklärungen.

  9. DJV- euch ist aber auch nichts zu blöd. Merkt ihr nicht,in welche Richtung die Entwicklung geht?Dazu gibt es auch ein passendes Sprichwort:Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant. Ihr habt euch euren schlechten Ruf selbst erarbeitet.Also jammert jetzt nicht rum.

  10. Die Sonne bringt es an den Tag, altes Sprichwort.

    1982 war auch so ein Jahr des Krawalles von Spinnerten. Was wurde da gegen alles gekämpft und die Aufrichtigen niedergemacht. Die Medien hatten die Weisheit mit Löffeln geschluckt. Der damalige Bundeskanzler Kohl mußte aus dem Kanzleramt aus Sicherheitsgründen ausgeflogen werden. Chaos und Aufruhr, die Kommentare der Leitmedien über die Unvernunft der Regierung klingeln einem alten Mann heute noch im Ohr.
    Und dann keine acht Jahre eine friedliche Wiedervereinigung.
    Und dann gingen die Archive auf.
    Und der interessierte Bürger konnte dann so einges erfahren, wer wann wo im Westen vom Osten gesteuert wurde und wer sich als Stimmvieh lenken und leiten ließ.
    Viele schämen sich noch heute, weil sie sich von der STASI gelenkt, in die Wildnis geschickt worden sind.

    1. Ganz genau @Sennekind. Aber die, die sich noch bewusst daran erinnern können, sind heute schon mindestens 45 oder älter. Die „jungen Wilden“, hier und anderswo, haben diese Erinnerung nicht mehr – und wenn sie sie hätten, würden sie diese wahrscheinlich verdrängen und verleugnen.

      Die Ereignisse von damals haben auch gezeigt: Auch eine (zumindest vermeintliche und) von den Medien gefeierte „Mehrheit“ von 500.000 im Hofgarten hat nicht immer recht. Wären wir deren Meinung gefolgt, würde unsere Welt heute anders aussehen und mit unserer (noch vorhandenen) Freiheit wäre es nicht mehr weit her.

      Bleibt noch das Winston Churchill (zumindest zugeschriebene) Zitat: “Wer mit 20 Jahren kein Kommunist ist, hat kein Herz. Wer mit 30 Jahren noch Kommunist ist, hat keinen Verstand!” Leider haben heute auch mit (teilweise deutlich) über 30 viele, auch aus der Journalisten-„Branche“ den Absprung noch nicht geschafft – siehe (nur z.B.) Frau Reschke oder die hochgepuschten heute+ Moderatoren-Kinder.

  11. Godfrey Bloom im europäischen Parlament MEP- Herr Präsident .Diese Botschaft kommt an bei den Bürgern der EU. Ihr werdet sehen, dass die Euroskeptiker im Juni in noch größerer Zahl wiederkommen werden. Aber ich kann Euch sagen, es wird noch schlimmer kommen. Wenn die Leute Eure Nummer herausfinden, wird es nicht mehr lange dauern, bis sie diesen Saal stürmen und Euch aufhängen werden. Und sie werden im Recht sein.
    https://youtu.be/0VQ3vJAHqlY

  12. Erfundener Überfall vergangene Woche Dienstag von angeblichen Rechtsradikalen ist frei erfunden.

    Ihn hätten drei Angreifer aus der rechtsradikalen Szene mit 17 Messerstiche schwer verletzt. Jetzt kam heraus, dass der Student aus dem Schweriner Kreisvorstand der Linken diesen Angriff auf sich frei erfunden hat. Die Polizei ermittelt gegen den Politiker. Sie geht davon aus, dass Kinzel sich die Wunden selbst beigefügt hat.
    Sind das die Augenzeugenberichte, mit denen Stimmung gemacht werden soll ?

  13. Die Herren der 30 Silberlinge
    Was aus Deutschem Journalismus heute wurde ist eine Schande für den weltweiten Berufsstand. Vertuschen, Verfälschen, Verstümmeln und selbst falsche Beweise unterschieben ist nun Journalismus. Und er wendete sich ab und weinte bitterlich könnte nun für alle ehrlichen Journalisten gelten die sehen was für kriminelle sich heute so als Journalisten betiteln und den Berufsstand in den Dreck ziehen.
    Der Tag wird kommen an dem ihr euer Tun bitterlich bereut, aber es wird zu spät sein. Das Volk wird wieder Herrschen.

  14. Sollte mich einer dieser Lügenpressebubis gegen meinen Willen ablichten, werde ich, als Fallschirmjäger der NVA, diesem Stinktier die Optik so lange um die Ohren schlagen, bis der Notarzt zu spät kommt.

  15. Immer wieder erheiternd wie die Lügenpresse versucht sich zum Opfer zu machen. Wer hetzt, beleidigt und diffamiert kann wohl kaum als Opfer gelten.
    Man mag von Pegida u.ä. halten was man will, aber so übel wurden mit friedlichen Protestieren seid der Nazi Diktatur nicht mehr umgegangen.
    Der letzte Skandal durch das Schweigekartell ist kaum eine Woche her.
    Völlig unglaubwürdig und unseriös wer sich als Journalist daran beteiligen würde.

  16. Zur Not stellt sich auch der DGB zur Verfügung um linke Schläger als Pressevertreter zu schützen.
    Ist in Hamburg nichts Neues. Der Presseausweis ist halt beantragt, heißt es dann lapidar, wenn die Polizei den Schläger mit Knipse um den Hals festgenommen hat.
    Sowas hat nichts mit Presse zu tun.

  17. Den linken Dumpfbacken von der sog. Antifa werd ich hier sicher nicht zuarbeiten. Wenn ich mich bei Pegida und ähnlichen korrekt verhalte ist mir noch nie was passiert.
    Das kann ich von den Vollid… der Linksextreme nicht ansatzweise behaupten.
    Also macht euch mir so einem Sch… nicht lächerlich.
    Ich erwarte von den Kollegen kritische Berichterstattung aber keinen Tendenzjournalismus. Wer sich bei den amtierenden Parteien anbiedern will, der soll Mitglied im Pressehaus werden und schön fristgemäß seine Fragen vorab genehmigen lassen. Ich gehöre nicht dazu.

  18. Mancher Kollege hätte sicher auch damals bei Göbbels mitgemacht.
    Ich verkaufe nicht meine Seele. Zur Not kann ich auch mit Alg2 besser schlafen, als meine Seele an Politiker zu verkaufen.

  19. Naja die Linkspartei warb mit blutigem Fallbeil-damit wollen sie anscheinend Kapitalisten legen.Aber die dürfen das!

  20. Dem DJV laufen die Mitglieder scharenweise davon, die Beitragseinnahmen sinken von Jahr zu Jahr überproportional. Allein der Landesverband Nordrhein-Westfalen hat in einem Jahr ca. tausend Mitglieder verloren; wenn das so weiter geht, kann um 2020 herum der Letzte das Licht ausmachen. Eine Trendumkehr ist nicht zu erwarten, ganz im Gegenteil wird immer klarer, dass knapp 400 (!) Euro Jahresbeitrag verschenktes Geld sind, schon weil die (Gegen-) Leistung fehlt.

    In dieser Lage neigt der luxuriös alimentierte „Gewerkschafts“-Funktionär zur Panik wegen seiner Pfründe, gern auch zu theatralischem Selbstmitleid. Freilich darf es nichts kosten; der immer weiter steigende Löwenanteil der (Noch-) Einnahmen des DJV geht an Dutzende Angestellte, von denen man nicht weiß, was sie tun. Für „Sacharbeit“ reicht’s nicht mehr.

    Das erklärt das Projekt „Augenzeuge“ (was haben die eigentlich vorher gemacht?) – kostenlos, sinnlos, charakterlos, eine Art Denunzianten-Hotline für Hungerleider, die keine Abnehmer für ihre doch recht subjektiven Berichte von der ideologischen Front finden. Wer von der Antifa niedergeknüppelt wird, hat halt Pech gehabt?

    Ein einziger (!) Bericht handelt eher von Mücken, die Elefanten sein sollen; der Vorsitzende wehklagt in einem Besinnungsaufsatz über die Schlechtigkeit der Welt. Nachrecherchierbar ist nichts davon, denn dann würde es Strafanzeigen wegen §§ 185 ff. StGB hageln und einstweilige Verfügungen dem „Kampf gegen Rechts“ und der Fantasie journalistischer „Opfer“ ein jähes Ende setzen. Was übrig bleibt, ist die übliche tatsachenfreie wolkige Stimmungsmache gegen Leute, die eine andere politische Meinung haben und sich den „Leitmedien“ verweigern. Für die Straftaten, die es wirklich gibt, ist nicht der „Pranger“ des DJV nach Nazi- und Stasi-Vorbild, sondern die Justiz zuständig.

    Warum Meedia über die Totgeburt „Augenzeuge“ berichtet, erhellt sich nicht. In einem halben Jahr sollte man jedenfalls einmal nachschauen. Es wird kommen, wie stets beim DJV: Viel Lärm um nichts.

  21. Und wer denkt überhaupt an die rechte gewalt der staat und die merheit der bevölkerung jedenfalls nicht! und immer ist das geschrei ganz groß wenn ein Nazi was auf die schnauze bekommt. Aber wenn die Nazis terror machen ist das allen scheiß egal!.

  22. Ist der Böllerpressenheini da auch dabei? Kann man den da melden oder den von RTL, der da als infiltrierter bei Pegida auftrat? Oder ist das hier nur für linksgrüne „Qualitätspresse“ gedacht? Sind hier auch die verharmlosenden neuen Feministinnen meldbar, die die Tagespressen mit ihren Jubelarien vollmüllen? Was ist mit diesen ganzen linken Gewerschaftsjournalistenschrott, was da in erster Reihe rumgröhlt (und im übertragenen Sinne die Steine schmeißt und Autos abfackelt)?

    Fragen über Fragen.

  23. Ich habe den nachfolgenden Kommentar zwar heute bei meedia.de bei einem anderen Artikel eingestellt, aber hier ist er angesichts eines solchen erschreckenden Ausmaßes von Journalistenverachtung viel passender:

    Liebe meedia-Redaktion, bitte verschonen Sie einen langjährigen interessierten Leser wie mich (Redakteur im Ruhestand) endlich mit den widerwärtigen Kommentaren aus der Pegida-, Compact- und Kopp-Ecke. Die „Lügenpresse“-Fraktion kann sich von mir aus auf ihren einschlägigen verschwörungstheoretischen Seiten austoben, aber bitte nicht mit Hetzkommentaren auf einem seriösen Medienportal. Oder will meedia.de auf diese Weise möglichst viele Klicks erzeugen – auch auf die Gefahr hin, dass die Hetze immer mehr Lesern auf die Nerven geht?

    1. Für einen Journalisten ist die Forderung, andere Meinungen aus dem öffentlichen Diskurs zu entfernen und nur noch eine Ansicht – lassen Sie mich raten: die rot-grüne? – überhaupt zu Wort kommen zu lassen, schon etwas unprofessionell; so etwas wird gemacht, aber doch nicht zugegeben. Sind Sie sicher, dass Sie nicht Teil des Problems der Medienindustrie sind, der lt. Umfragen eine breite Mehrheit nicht mehr traut, aber jede Lüge zutraut?

      Offenbar haben Sie Schwierigkeiten mit dem Respekt vor Andersdenkenden und dem Gebot der Pluralität als liberalem abendländischen Grundwert.

      Jeder darf alles meinen und sagen, muss aber gar nichts. Jeder darf „Gutmensch“ und jeder darf „Pack“ sein, nur Gewalt bei der Meinungskundgabe ist unzulässig. Ob organisiertes „Totschweigen“ (wie Köln Hbf. im Staats-TV) Gewalt ist, hat das BVerfG noch nicht geklärt. Niemand muss zuhören oder lesen, niemand muss Medien kaufen, niemand darf am Kauf von Medien gehindert werden Jeder darf Journalisten glauben, jeder darf ihnen misstrauen. Niemand schuldet irgendjemandem Rechenschaft über seine Meinung. Jeder darf jeden „liebhaben“, jeder darf jeden „hassen“.

      Niemals darf eine Mehrheit der Minderheit den Mund verbieten. Denn es gilt: Anything goes!

    2. Doch doch @wm1948: Dein Schreibverbot für unliebsame, nicht ins eigene Weltbild passende Kommentare ist schon beim anderen Artikel zu lesen gewesen. Wortwörtlich. Ich finde einige der Beiträge hier, die auf den alternden DJV (auch in Bayern sind fast nur ältere, oft verrentete Journalisten aktiv) hinweisen und gleichzeitig darauf, wo man sich darüber beschweren kann, wenn man von der unglaublich gewälttätigen Antifa verletzt und bedroht wurde, sehr wichgtig. Haben Sie da – ausser Ihren Gemeinplätzen eines Redakteurs im Ruhestand (dann dürften Sie 68er sein…da weiß man ja, was man hat) – etws konstruktives hinzuzufügen? Oder wollen Sie nur auf diejenigen Organisatoren und Bürger, die sich unter der …gida-Fahne vereinen oder bei der AFD zu hunderttausenden landen, losgehen? Ich finde es eine unglaubliche Leistung, wenn überhaupt leute etwas organisieren und auf die Straße gehen. Das ist mehr als die bräsigen Bürger und Poster leisten. Wenn man ans Zusammentragen von Informationen denkt, kann man guten Gewissens ab und zu bei Pegida vorbeischauen, denn dort wird von 200.000 und mehr Leuten bun desweit alles gesammelt, was in den Medien berichtet wird. Die Posts aller Couleur darunter kann man sich sparen. Aber was aus Medien und anderen Quellen direkt verlinkt wird, dürfte dem entsprechen, was der DJV grade vorhat… Man wird sich das anschauen… vielleicht könnte es das Muster für eine anonyme Melde-Böre über das, was bei öffentlich-rechtlichen Sendern alles abgeht, sein oder bei anderen (wie man sieht unfähigen) Behörden, in Parteien, Ämtern und und und.

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