Wegen Aufforderung zu Gewalt gegen Journalisten: Strafanzeige gegen Pegida-Frontfrau Festerling

Pegida-Frontfrau Tatjana Festerling (m.) bei der Legida-Demonstration.
Pegida-Frontfrau Tatjana Festerling (m.) bei der Legida-Demonstration.

Publishing Gegen Pegida-Frontfrau Tatjana Festerling ist Strafanzeige gestellt worden. Wie die Staatsanwaltschaft Leipzig auf Anfrage von MEEDIA bestätigt hat, liegt eine Anzeige wegen öffentlicher Aufforderung zu Straftaten vor, die derzeit überprüft wird. Festerling hatte am Montag bei der Demonstration der Legida aufgerufen, unter anderem "Eliten aus den Pressehäusern zu prügeln".

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Wie die Süddeutsche Zeitung berichtete, lautete Festerlings Aussage: „Wenn die Mehrheit der Bürger noch klar bei Verstand wäre, dann würden sie zu Mistgabeln greifen und diese volksverratenden, volksverhetzenden Eliten aus den Parlamenten, aus den Gerichten, aus den Kirchen und aus den Pressehäusern prügeln.“

Bei der Legida-Demonstration, dem Leipziger Ableger des fremdenfeindlichen Bündnisses Pegida aus Dreden, waren am Montag nach Angaben von Beobachtern mehr als 3000 Anhänger gekommen. Am Rande der Demo kam es offenbar auch zu Übergriffen auf Journalisten. So meldete der MDR, dass einer Reporterin ins Gesicht geschlagen worden sei, laut der Welt sei auch einer ihrer Berichterstatter bedrängt worden.

Der Deutsche Journalistenverband wie auch der Bundesverband Deutscher Zeitungsverlger verurteilen die Übergriffe am Dienstag und forderten Ermittlungen der Staatsanwaltschaft. Wer die Strafanzeige gegen Festerling, die ebenfalls mal als Journalistin gearbeitet hat, gestellt hat, ist nicht bekannt. Die Staatsanwaltschaft will die Vorwürfe nun prüfen und danach entscheiden, ob ein förmliches Ermittlungsverfahren eingeleitet wird. Festerling war bereits im vergangenen Jahr ein Fall für die Staatsanwaltschaft in Dresden, die gegen die ehamlige AfD-Politikerin ein Ermittlungsverfahren wegen Verleumdung eingeleitet hatte.

Im Zusammenhang mit der Zusammenkunft von Legida an diesem Montag wurden Straftaten auch im linksautonomen Stadtteil Connewitz verübt. Dort vandalierten nach Polizeiangaben 250 rechtsorientierte Hooligans, die unter anderem Feuerwerkskörper zündeten und Scheiben einschlugen.

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Alle Kommentare

  1. Zeigt euren Chefredakteur wegen Besitzes von Kinderpornografischen Materials an und es liegt auch ne Anzeige vor.
    So what? Wenn sich einige Redaktionen mangels Leser soweit bücken müssen in der Hoffnung, dass Berlin oder die SPD auf sie aufmerksam wird, dann zeugt das nicht von Charakterstärke.
    Macht euch doch nicht mit solchen ollen Kamellen lächerlich.
    Wer austeilt muss auch einstecken können.

  2. naja, was soll uns das Sagen ? Das die Journalisten, falls man die „Mainstream-Pfeifen“ noch so nennen kann, ihrerseits aber weiter geistigen Krieg gegen Polit-u.Gesellschaftskritiker führen darf. Und das natürlich aus reiner Vermutung und Abneigung heraus – ohne Beweise und auf dem linken Auge blind ?
    Wer Austeilt, muss auch Einstecken können.
    Und wer bewusst Meldungen, Bilder und Videos verfälscht, nachmacht, oder Nachgemachte oder Verfälschte sich verschafft um damit „Krieg“ gegen Kritiker zu betreiben, sollte die Füsse lieber stillhalten.
    Aber es gibt ja auch noch Diese, die einfach Meldungen aus NATO/EU/Regierung übernimmt ohne den Inhalt zu kontrollieren oder zu überprüfen. Die sind zwar harmloser, aber nicht wirklich besser.
    Woran merkt man nun, wer die Wahrheit sagt ? Meisst ist es der, auf dem die Grösste Kritik einschlägt

  3. Die Lügenpresse mag gegen den bürgerlichen Widerstand hetzten, wie sie will, es hilft nichts: Nach dieser fulminanten Leipziger „Mistgabel“-Rede ist Tatjana Festerling die Kanzlerin der Herzen! Unsere Verfassung (Artikel 20, Absatz 4) hat es nachträglich gutgeheißen, daß gegen den Deutschlandzerstörer Hitler ein Mordversuch unternommen wurde, um noch Schlimmeres zu verhüten. Und da soll es ein Verbrechen sein, gegen die rechts-, verfassungs- und eidbrüchige Kanzlerin zum Widerstand mit der Mistgabel aufzurufen? Die Funktion des „Stürmers“ übernimmt heute der Journalistenverband: Damals wurden Stauffenberg und andere, die verzweifelt eine Rettung vor dem Untergang versuchten, an die Wand gestellt, wie es die Propaganda verlangte. Heute wollen Mainstream-Journalisten, die gleichgeschalteten, opportunistischen „Hofschranzen Merkels“ (Festerling sinngemäß und sehr richtig), die letzten öffentlichen Stimmen der Freiheit ins Gefängnis bringen. Frau Festerling führt einen Aufstand der Anständigen an! Sie, Björn Höcke, Lutz Bachmann und wenige andere sind das letzte Aufgebot, das unser Land vor totaler Selbstaufgabe und internationaler Ächtung schützen will. Volksverhetzerin ist nicht Frau Festerling, sondern Merkel, die moslemische Schandtäter zu uns eingeladen hat, wohl nach dem Motto: Deutsche Frauen und Mädchen haben es verdient, vergewaltigt zu werden, weil sie die Enkel der Nazis sind. Das sind die Mißgeburten des Schuldkomplexes: Volksverrat und Rassismus gegen das eigene Volk!

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