Harald Martenstein und Peter Fox bescheren Tagesspiegel erste Nummer 1 der Blendle-Charts 2016

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Autor Harald Martenstein und Musiker Pierre Baigorry alias Peter Fox

Ein Streitgespräch über Harald Martensteins Tagesspiegel-Kolumnen zwischen Martenstein selbst und dem Musiker Pierre Baigorry alias Peter Fox war in der vergangenen Woche der meistverkaufte Text im Journalismus-Shop Blendle. Ebenfalls stark: ein Spiegel-Artikel über Spotify & Co., sowie ein Beitrag über Native Ads im Fachmagazin Journalist.

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„Herr Baigorry, Sie haben sich bei der Redaktion gemeldet, weil Sie sich sehr über die Texte unseres Kolumnisten Harald Martenstein geärgert haben und einen Leserbrief schreiben wollten. Wir schlugen vor, dass Sie ihm das am besten selbst sagen, und nun sitzen Sie beide im Tagesspiegel-Konferenzraum am Askanischen Platz. Bitte sehr.“ So beginnt das Streitgespräch zwischen Martenstein und Baigorry, das der Tagesspiegel in über 4.000 Wörtern dokumentiert hat. Dem Publikum hat’s gefallen, kein anderer Text verkaufte sich in den vergangenen sieben Tagen so gut bei Blendle.

Auf den weiteren Plätzen finden sich zwei Texte, die mit dem Netz zu tun haben: die Spiegel-Geschichte zu Spotify & Co. und der Journalist-Text über Native Advertising. Bis auf Platz 4 hat es noch einmal die einstige Nummer 1 der Brigitte – „Kluge Leute trinken keine Cola“ – geschafft. Gelungen ist das u.a. durch Rückblicks-Newsletter vom Blendle, die einige nach den Feiertagen dazu verführt hat, das Brigitte-Interview zu lesen. Immerhin Rang 5 erreichte der Focus mit seiner Titelgeschichte zum Thema Prokrastination. Ernährung, das Ordnen des eigenen Lebens – Themen, die zu Jahresbeginn funktionieren.

Blendle-Top-Ten der meistverkauften deutschen Artikel vom 30. Dezember 2015 bis 5. Januar 2016:

1. „‚Das Auto ist meine Kapsel‘ – ‚Harald, das ist absurd‘“ – Der Tagesspiegel, Pierre Baigorry und Harald Martenstein, 4026 Wörter, 25 Cent
Popstar Pierre Baigorry und Kolumnist Harald Martenstein streiten über das moderne Leben. Über Radfahrer, Steuern und Provokationen.

2. „30 Millionen Lieder“ – Der Spiegel, Philipp Oehmke, 5264 Wörter, 1,99 Euro
Ausführliche Recherche zu einem brisanten Dauerthema: Wie viel verdienen Künstler an Spotify und Co. Und was behalten Labels?

3. „Bereit für Native Ads?“ – Journalist, Svenja Siegert, 3673 Wörter, 99 Cent
Nun zeigen uns auch große Verlage Werbung, die aussieht, als wäre sie keine. Wohin die Zukunft führt, und wer damit viel Geld macht.

4. „‚Kluge Leute trinken keine Cola‘“ – Brigitte, Daniela Stohn, 1680 Wörter, 65 Cent
Interview mit Harvard-Ernährungsforscher Walter Willet über die Ernährung der Zukunft und Mythen über gesundes Essen.

5. „Was du heute kannst besorgen“ – Focus, Regina Albers, Judith Blage, Paul Klammer und Silvia Sanides, 2228 Wörter, 89 Cent
Focus-Coverstory zu Prokrastination, dem ewigen Aufschieben von wichtigen Vorhaben. Mit Experten-Tipps wie sie bekämpft werden kann.

6. „‚Frei. Toll. Und jetzt?‘“ – Die Zeit, Anna Kemper, 2206 Wörter, 89 Cent
Der ehemalige Fußball-Profi Sebastian Kehl war auf Weltreise. Spannendes Interview über sein Leben nach der Karriere, nach dem Adrenalin und der Disziplin.

7. „War ich zu hart, Edmund?“ – Cicero, Constantin Magnis, 1677 Wörter, 35 Cent
Glänzend recherchierte Rekonstruktion der Rede von Putin an der Münchncher Sicherheitskonferenz 2007. Wie er damals schon ankündigte, was er vorhatte.

8. „Nichts mehr zu verlieren“ – Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Katrin Hummel, 1725 Wörter, 45 Cent
Treffen mit neuen Minimalisten: Menschen, die auf jeglichen Konsum verzichten. Sie leben ohne Wohnung, ohne Bankkonto, ohne Besitztümer.

9. „Ihr letztes Gefecht“ – Der Spiegel, Markus Feldenkirchen, 2021 Wörter, 75 Cent
Bizarre Begegnung mit Erika Steinbach, der wohl provokativsten Abgeordneten Deutschlands. Die Flüchtlingskrise lässt sie zur Hochform auflaufen.

10. „‚Der Unterschied zwischen Mensch und Computer…‘“ – Die Zeit, Giovanni di Lorenzo und Karoline Kuhla, 5817 Wörter, 89 Cent
Gespräch über die Zukunft von Zeit-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo mit Telekom-Chef Timotheus Höttges.

(Quelle des Rankings und der Artikel-Beschreibungen: Blendle)

Die Top 3 der meistverkauften Artikel aus den Ressorts Medien und Tech besteht diesmal komplett aus Artikeln, die es auch in die Gesamt-Top-Ten geschafft haben:

1. „30 Millionen Lieder“ – Der Spiegel, Philipp Oehmke, 5264 Wörter, 1,99 Euro
Ausführliche Recherche zu einem brisanten Dauerthema: Wie viel verdienen Künstler an Spotify und Co. Und was behalten Labels?

2. „Bereit für Native Ads?“ – Journalist, Svenja Siegert, 3673 Wörter, 99 Cent
Nun zeigen uns auch große Verlage Werbung, die aussieht, als wäre sie keine. Wohin die Zukunft führt, und wer damit viel Geld macht.

3. „‚Der Unterschied zwischen Mensch und Computer…‘“ – Die Zeit, Giovanni di Lorenzo und Karoline Kuhla, 5817 Wörter, 89 Cent
Gespräch über die Zukunft von Zeit-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo mit Telekom-Chef Timotheus Höttges.

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