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#einearmlaenge: Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker provoziert Shitstorm

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Der Ratschlag ging nach hinten los: Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker erklärte gestern auf einer Pressekonferenz, um Vorkommnisse wie in Köln und Hamburg zu vermeiden, sollten Frauen zu Fremden doch "eine Armlänge" Abstand halten. Die Reaktion in den sozialen Netzwerken ließ nicht lange auf sich warten: Unter dem Hashtag #einearmlaenge empörten sich Twitter-Nutzer über die Verhaltenstipps.

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Die Übergriffe von Köln ringen der Politik Erklärungsversuche ab, mit denen nicht jeder etwas anfangen kann. So geschehen auf einer Pressekonferenz gestern, die Oberbürgermeisterin Henriette Reker mit dem Kölner Polizeipräsidenten Wolfgang Albers und dem leitenden Polizeidirektor Michael Femme abhielt.

Reker wird dort mit den Worten zitiert: „Es ist immer eine Möglichkeit, Distanz zu halten, die weiter als eine Armlänge betrifft.“ Die Verhaltenstipps der Kölner Oberbürgermeisterin wurden in den sozialen Netzwerken indes nicht gut aufgenommen. Unter dem Hashtag #einearmlaenge, das schnell zum Trending Topic avancierte, entlud sich bei Twitter die Empörung vieler Nutzer über die Verkehrung der Opfer-Täter-Rolle:

Kölns OB Henriette Reker empfiehlt belästigten Frauen „eine Armlänge“ Abstand zu Fremden. Es ist schön, wenn deutschen Traditionen so lebensnah wiederbelebt werden.

Posted by Torsten Beeck on Tuesday, January 5, 2016

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Alle Kommentare

  1. Tolle Tipps abgehobener Politschranzen, auch toll:

    „Wenns mal Ärger gibt, einfach den Wagen wechseln“ (Zypries)

    oder der gute Muttertipp wenn man wiedermal in der Schule verdroschen wurde:

    „Ja dann geh doch einfach weg !“

    Jedoch eines immer im Hinterkopf behalten:

    „Gewalt ist immer auch ein Hilferuf“ (Claudi)

    .

  2. Konsequenter wäre es doch, den Frauen zu empfehlen, ihr Haar zu bedecken und den Körper mit langer Kleidung zu verhüllen, vielleicht sogar das Gesicht bis auf einen Sehschlitz zu verdecken. Sonst müssen sie sich nicht wundern…

  3. Ist dies nicht ein Armutszeugnis des Staatsapparates sowie aller Bediensteten die von Steuergeldern bezahlt werden. Nach den Anschlägen von Paris kann man das eigentlich nicht glauben was hier in Köln passieren konnte und das eigentliche eigene Gefühl der Machtlosigkeit des Staates wurde war. Frau Reker empfehle ich mal allein in so eine Menge (ohne Schutzorgane die am Rande stehen) zu gehen und ihre Vorschläge mal eine Stunden in Praxis vorzuführen. Da schauen wir mal was sie nach 2 Stunden über den Erfolg Ihrer tollen Maßnahmen sagt. Einfach raurig das Mensche in so einer position so einen sprichwörtlichen „Mist“ verkünden. Die deutsche Bevökerung und alle dort berechtigt lebenden und arbeitenden Ausländer sind doch nicht doof, geschweige denn dumm in Ihrem Kopf. In der freien Wirtschaft wär ein Manager mit solchen dummen Sprüchen sofort abgesetzt worden.

  4. „Mer stelle alles op der Kopp“

    Das obige diesjährige Karnevalsmotto hat Fr. Reker wohl schon vorweggenommen. Die Armlängenansage an die „Schutzsuchenden“ (Frauen), die „d’r Zoch“ (Rosenmontagszug in Köln) traditionsgemäß auch sehen wollen, wird Vorkehrungen der Stadtregierung nötig machen, die da heißen: Die bereitzuhaltende Fläche für die Zuschauer muss im Falle der derzeit erwarteten Menge von einer Million Menschen entsprechend berechnet und vor Ort dann praktisch der Sicherheitsabstand pro Frau kontrolliert und eingehalten werden. Wenn schon, denn schon!

    Um es mit BAP zu sagen: „Wo simmer he? Ess dat he die Endstation? Wo simmer he? Hann mir uns en der Düür verdonn? Wo simmer he? Simmer he‘ ner Peep Show oder irjendwo beim Psycho-Rodeo ?

  5. Man sollte die OB von Köln, Fr. REKER, sofort auf ihren Geisteszustand untersuchen lassen und sie ebenfalls sofort ihres Amtes entheben und zwar für immer!!!
    Statt HIRNLOSES Gesabbel von sich zugeben, sollte und muss sie sich um die Sicherheit von Mädchen und Frauen kümmern und das nicht nur dringend, sondern umgehend und sofort, eigentlich schon seit letztem Jahr!!!
    Es kann nicht sein, das nur Tatenlos zu gesehen wird und versucht wird alles unter den Teppich zukehren bzw. wenn was durchsickert alles zu verharmlosen!!! Schluß damit und zwar sofort!!!

  6. Es ist verwunderlich, dass die Politiker die ja die Polizei aus Profilierungssucht und was auch immer für dumme Ideen klein und kaputt gespart haben, sich jetzt in aller Öffentlichkeit hin stellen und der Polizei ein Armutszeugnis ausstellen (Köln Hbf). Gerade diese Menschen, die tagtäglich ihre Haut für die Dummheiten unserer sogenannten Volksvertreter zu Markte tragen müssen und dazu auch noch schlecht bezahlt werden, sind dann auch noch die beschrienen Buhmänner der Nation. Die Politiker sollten wissen, dass das Volk nicht dumm ist. Es merkt schon das Leistungen des Staates, wie Sicherheit, Verwaltung, Bundeswehr u.a., mehr und mehr bewusst abgebaut werden. Ich sage Ihnen meine verehrten Volksvertreter, besinnen Sie sich und handeln sie endlich zum Wohle des Souverän.

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