Bauers Tina verkündet ausschließlich gute Nachrichten, aber nur für eine Ausgabe

Tina-Chefredakteurin Sabine Ingwersen
Tina-Chefredakteurin Sabine Ingwersen

Gute Nachrichten aus dem Hause Bauer – zumindest die Tina versucht sich jetzt in der Verkündung solcher News. Statt immer auch das Negative zu sehen, soll in der ersten Ausgabe des Jahres nur das Positive im Vordergrund stehen.

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Die Hamburger hoffen, dass das Jahr für die Leserinnen dadurch freundlicher startet, als das vergangene bei der politischen Großwetterlage endete. „Die Titelseiten der Tageszeitungen, die 20-Uhr Nachrichten im Fernsehen, die News-Ticker im Internet – wir werden von schlechten Nachrichten oft überschüttet. Wo bleibt das Positive? Wie wäre es, wenn wir mal nur gute Nachrichten bringen? Tina startet mit einer Good-News-Ausgabe ins neue Jahr“, erklärt Tina-Chefredakteurin Sabine Ingwersen den Ursprung der Idee.

Mit der Tina erhält das Konzept des Constructive Journalism eine überraschende Mitstreiterin. Ob der reine Positiv-Ansatz jedoch das Potenzial hat, mehr als eine Ausgabe in einer solchen Zeitschrift zu funktionieren, darf bezweifelt werden. Möglicherweise treffen die Hamburger auch einen besonderen Nerv bei ihren Leserinnen.

Ob diese spezielle Ausgabe auch am Kiosk eine positive Nachricht für den Vertrieb bereit halten wird, muss sich erst noch zeigen. Im dritten Quartal kam die Illustrierte auf einen Gesamtverkauf von 423.619 Exemplaren. Vor einem Jahr lag dieser noch bei 442.274 Exemplaren. Das macht ein Minus von rund 20.000 Heften. Das zumindest ist keine gute Nachricht für den Verlag.

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