Nach nicht einmal einem Jahr: Ex-Pirat Lauer verlässt Axel Springer

Ex-Piratenpartei-Abgeordneter Christopher Lauer verlässt Axel Springer nach kurzem Intermezzo in unbekannte Richtung
Ex-Piratenpartei-Abgeordneter Christopher Lauer verlässt Axel Springer nach kurzem Intermezzo in unbekannte Richtung

Das ging schnell: Vor rund neun Monaten stieg der ehemalige Piratenpolitiker Christopher Lauer bei Springer als Leiter strategische Innovation ein. Jetzt ist offenbar schon wieder Schluss. Wie der Spiegel berichtet, haben sich der Web-Spezialist und der Verlag „im gegenseitigen Einvernehmen“ getrennt.

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Bevor der 31-Jährige die Leitungsposition beim Mutterkonzern der Bild übernahm, beriet er Springer bereits in Fragen des Datenschutzes und der Datensicherheit. Ab April sollte der Ex-Pirat dann internationale technologische Trends „beobachten und auswerten sowie Impulse für neue Entwicklungen in den für Axel Springer relevanten digitalen Märkten geben“.

Mit dieser Jobbeschreibung genoss Lauer innerhalb von Springer eine Sonderstellung. Denn er berichtete direkt an den Vorstand und sollte mit verschiedenen Fachbereichen zusammenarbeiten.

Im Herbst zog Springer eine ähnliche Stelle für die internen Unternehmungen ein. Innerhalb des Konzerns baut Welt-Mann Romanus Otte nun das neue Axel Springer Global Network auf. Ziele der Unit sind „eine bessere Zusammenarbeit, ein intensiverer Austausch und markenübergreifendes Lernen von Redaktionen sowie allen Geschäftsbereichen innerhalb des Unternehmensverbunds“. So solle das Netzwerk helfen, „Wissen und Kreativität der vielfältigen Unternehmen und Bereiche bei Axel Springer noch besser zu nutzen und damit die Transformation zu einem weltweit führenden digitalen Verlag unterstützen.“

Während seiner Zeit bei Springer behielt Lauer seinen Sitz als parteiloses Mitglied der Piraten-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus. Bei den kommenden Wahlen will er nicht mehr für die Piraten antreten. Allerdings schließt er gegenüber den Spiegel nicht aus, dass er sich eine neue politische Heimat suchen könnte.

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Alle Kommentare

  1. M.m. sind diese SED Blätter wie die Bild selbst mit ihren gar ultrahyperventilierenden Refutschieschmonzetten (merken die noch die Umfragen/Stimmungen oder kauft das das Merkel?) sogar ein Graus für die heutige genderschwulenpädo Generation. Das ist untragbar, die komplette „Zeitung“ voll mit Müll. Wetten, dass die morgige Sonntagspostille 20 Seiten Refjutschiees beinhaltet?! Im Gegensatz dazu die Welt. Hat man dahin die Realisten abgeschoben oder glaubt man selbst nicht offiziell (weil gekauft??) an Messias Merkel und deren Offenbarung!? Es geht an die 2 Millionen Zeitungen, wieso wohl…………………

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