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„Got to Dance Kids“ endet als völliges Desaster, ZDF-Komödie der glänzende Tagessieger

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Die Jury des Sat.1-Flops "Got to Dance Kids"

Andrea Sawatzki war die große Quoten-Queen des Montagabends. 6,54 Mio. sahen sie in der Hauptrolle der ZDF-Komödie "Tief durchatmen, die Familie kommt" - die Roman-Vorlage stammt ebenfalls von ihr. Einer der letzten großen Flops des TV-Jahres 2015 endete unterdessen bei Sat.1: Nur 1,02 Mio. Leute sahen das Finale von "Got to Dance Kids" - katastrophale 3,3%.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Montag wissen müssen:

1. „Got to Dance Kids“ endet als einer der großen Flops des TV-Jahres

Das einzig Positive, das Sat.1 aus den vier Ausgaben „Got to Dance Kids“ heraus ziehen kann, ist die Tatsache, dass es eben nur vier Folgen waren – und nicht ein über Monate laufendes Format. Der „Kids“-Ableger von „Got to Dance“ hat jedenfalls überhaupt nicht funktioniert. Ganze 1,02 Mio. Leute sahen das Finale am Montag, darunter 550.000 14- bis 49-Jährige. Die Marktanteile lagen damit bei 3,3% und 5,2% – völlig indiskutabel. Zum Vergleich: Selbst mittags um 12 Uhr hatte man mit einer alten Folge von „Richter Alexander Hold“ mehr Zuschauer – 1,06 Mio. Den einzigen halbwegs soliden Marktanteil erreichte „Got to Dance Kids“ bei den Kids – den 14- bis 19-Jährigen. Doch auch die dort erzielten 9,0% liegen unter dem Sat.1-Durchschnitt der jüngsten 12 Monate.

2. Das ZDF gewinnt mit Andrea Sawatzki, Kai Pflaumes „Wo bist Du?“ kein großer Erfolg

Mit 6,54 Mio. Zuschauern war die ZDF-Weihnachtskomödie „Tief durchatmen, die Familie kommt“ der große Hit des Montagabends. Der Marktanteil lag bei 20,3%, die Nummer 2 der Prime-Time, das „Bauer sucht Frau“-Special von RTL, kam mit 4,57 Mio. nur auf rund 2 Mio. Seher weniger. Auch im jungen Publikum war der Film mit Andrea Sawatzki stark: 1,22 Mio. 14- bis 49-Jährige entsprachen 11,1%. Nur im Sender-Mittelmaß – bzw. sogar leicht darunter – landete hingegen die ARD-Show „Wo bist Du?“. Kai Pflaumes Vermissten-Suche interessierte nur 3,41 Mio. (11,1%) und 650.000 14- bis 49-Jährige (6,1%).

3. „Duell um die Geld“ kann nicht von starker „Big Bang Theory“-Vorlage profitieren

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Bei den 14- bis 49-Jährigen gewann die 21.45-Uhr-Folge von „The Big Bang Theory“ den Tag – mit 1,61 Mio. Zuschauern und starken 15,1%. Vorher gab es für drei weitere Wiederholungen solide 11,4% und gute 13,9% bzw. 13,5%. Das „Circus Halligalli“-Special „Das Duell um die Geld“ konnte von den 15,1% direkt davor aber nicht profitieren, landete mit 850.000 14- bis 49-Jährigen nur bei mittelmäßigen 11,1%. RTL erreichte mit dem „Bauer sucht Frau“-Special unterdessen 1,58 Mio. 14- bis 49-Jährige und 14,6%.

4. „Das Wunder von Manhattan“ auch 2015 noch ein großer Weihnachts-Hit

Zu den Weihnachts-Klassikern gehört längst auch der mittlerweile 21 Jahre alte Hollywood-Film „Das Wunder von Manhattan“ mit Richard Attenborough. 2,25 Mio. sahen den Film diesmal bei kabel eins – stolze 7,3%. Bei den 14- bis 49-Jährigen reichten genau 1,00 Mio. sogar für 9,4%. kabel eins besiegte damit um 20.15 Uhr im jungen Publikum alle Sender außer RTL, ProSieben und das ZDF. Vox kam mit „Chicago Fire“ unterdessen auf 700.000 junge Zuschauer und 6,4%, um 21.15 Uhr mit 480.000 nur noch auf 4,4%. Bei RTL II floppten „Die Geissens“ mit 4,2%, „Der Trödeltrupp“ kam ab 21.15 Uhr auch nur auf unbefriedigende 5,1%.

5. Krimis dominieren bei den kleineren Sendern

Abseits der großen acht Kanäle erkämpften sich zdf_neo und das WDR Fernsehen die meisten Prime-Time-Zuschauer – und das jeweils mit Krimis. 1,36 Mio. schalteten um 20.15 Uhr „Inspector Barnaby“ bei zdf_neo ein – starke 4,2%. Eine weitere Folge der Krimireihe kam um 21.45 Uhr mit 1,42 Mio. sogar auf 5,5%. Über die Mio.-Marke sprang um 20.15 Uhr auch das WDR Fernsehen: mit dem „Tatort: Freddy tanzt“ und Werten von 1,11 Mio. bzw. 3,4%. Im Pay-TV gewannen drei Serien-Episoden von 13th Street den Tag: Jeweils 100.000 Leute sahen um 19.25 Uhr „Law & Order“, um 21 Uhr „Navy CIS: L.A.“ und um 21.50 Uhr „Navy CIS“.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums und der 14- bis 49-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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