Schick & edel reicht nicht: Wie das Apple-Design Nutzer im Regen stehen lässt

Wo bitte geht’s zur Cloud?
Wo bitte geht's zur Cloud?

Mit den jüngsten Updates auf Apples mobiles Betriebssystem iOS 9 wurde mal wieder einiges neu gemacht. Mit jedem Update wird es ein bisschen schwieriger, sich als Nutzer in der i-Welt des Konzerns zurechtzufinden, der einst angetreten war, alles einfacher zu machen.

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Bei der Musik-App verschwanden die kleinen Wolken-Symbole, die anzeigten, dass sich ein Lied „in der Cloud“ befand, stattdessen gibt es winzige iPhone-Symbole, die anzeigen, dass sich ein Lied auf dem iPhone befindet. Apple hat nämlich zwischenzeitlich mit Apple Music einen eigenen Streaming-Dienst gestartet und hätte am liebsten, dass alle iPhone-Nutzer den bitteschön auch abonnieren und künftig ihre Musik vorzugsweise streamen. Das Abspielen offline gespeicherter Musik wird so praktisch zum Ausnahmefall deklariert.

Leider ist oft unklar, welche Lieder offline gespeichert sind und welche sich in der Cloud befinden. Jedenfalls waren in meinem Falle beileibe nicht alle Lieder, die mal runtergeladen waren auf dem iPhone, jedenfalls wurde das so angezeigt.

In einer langen Analyse für Fast Company beschreiben die beiden Designer Don Norman und Bruce Tognazzini, wie Apple sich schrittweise von den Lehren des „guten Designs“ verabschiedet hat:

Today’s Apple has eliminated the emphasis on making products understandable and usable, and instead has imposed a Bauhaus minimalist design ethic on its products.

Wobei man hier mit einem Missverständnis aufräumen muss: „Gutes Design“ bedeutet nicht zwangsläufig, dass ein Gerät oder eine Software schick und edel aussieht. Das tun die aktuellen Apple iPhones ohne Zweifel. Sie sehen schick und edel aus. Gutes Design soll klassischerweise den Benutzer in den Mittelpunkt stellen: Form follows Function bzw. Form follows User. Von diesem fundamentalen Grundprinzip, so argumentieren Norman und Tognazzini, entfernt sich Apple seit der Einführung des iPhones immer weiter.

Das Home-Button-Dilemma

Da ist zum Beispiel das Dilemma des Home-Buttons. Die Ein-Knopf-Bedienung des iPhone suggeriert maximale Einfachheit. Aber sie limitiert gleichzeitig die Möglichkeiten des Nutzers. Android-Smartphones haben beispielsweise einen fest verbauten Back-Button, den sich mancher iPhone-Nutzer selbst auch schon sehnlichst herbeigewünscht hat. Laut den immer wieder kursierenden Gerüchten, soll es bei Apple sogar Pläne geben, in einer der künftigen Versionen des iPhones ganz auf den Home-Button zu verzichten. iGod bewahre!

Noch eine nervige Kleinigkeit aus dem aktuellen iOS-Design, die symptomatisch dafür steht, dass der Nutzer offenbar nicht länger Maß der Dinge ist im Hause Apple: Die Bedienung der Audio-Steuerung ist ein Graus. Es ist fast unmöglich geworden, mit dem Finger ein Audio-Stück bis zum Ende zu spulen, da der Balken bzw. die hauchfeine Linie, die die Länge des Stücks symbolisiert, bis ganz an den Rand des Bildschirms reicht. Auch Menschen ohne Wurstfinger scheitern, wenn beispielsweise eine bestimmte Stelle am Ende einer Audio-Aufzeichnung oder eines längeren Podcasts angesteuert werden soll. Wird so etwas bei Apple nicht mehr getestet?

Usability-Alptraum iTunes

Wenn wir die iOS-Welt für einen Moment verlassen, tut sich im Apple-Universum ein weites großes Usability-Ärgernis auf: iTunes. Wer versehentlich Musik-Stücke mit verschiedenen iTunes Accounts gekauft hat oder versucht hat, ein bestehendes iTunes-Match Abo in der aktuellen Version zu finden, kommt ohne Internet-Recherche auf Hilfe-Seiten kaum zum Ziel. Gerade wenn mehrere Accounts, zum Beispiel von Familienmitgliedern, auf mehreren Geräten verwaltet und synchronisiert werden wollen, artet dies schnell zum Alptraum aus.

Das ist nicht nur die Schuld von Apple. Am Thema „Synchronisieren von Dateien über verschiedene Geräte und Accounts hinweg“ haben sich auch schon andere die Zähne ausgebissen. Und iTunes, das zu iPod-Zeiten als reine Musik-Software startete, ist mittlerweile zu einer Art Schweizer Offiziersmesser für Digital-Inhalte mutiert. Nur dass es wesentlich komplizierter zu bedienen ist als ein Schweizer Offiziersmesser, dessen Funktionen sich auf den ersten Blick erschließen. Filme, TV-Serien, Radiosender, Apple Music, eigene Musik, Podcasts, E-Books, Hörbücher, Apps (aber nur für iPad und iPhone, Mac-Apps werden in einer eigenen App verwaltet!) – all dies versucht iTunes eher schlecht als recht unter einen Hut zu bringen, zu speichern und zu verwalten.

Es wäre an der Zeit, dass Apple einen radikalen Schnitt vornimmt und iTunes durch mehrere neue Apps ersetzt, die eine klar definierte Funktion besitzen.

Bei der Foto-Verwaltung hat Apple einen solchen Neustart gewagt gemacht und das betagte Foto-Programm iPhoto durch eine neue Fotos-App ersetzt. Diese lässt einen die digitale Foto-Flut tatsächlich einfacher organisieren, das Synchronisieren von Fotos zwischen mehreren Geräten, Accounts und der Cloud ist aber nach wie vor die Pest. Und wehe dem, der aus Versehen angeklickt hat, Apple möge alle Fotos in der iCloud speichern. Der Gratis-Speicherplatz ist schnell erschöpft, der Versuch, das automatische Speichern in der iCloud zurückzudrehen, führt zu gesteigertem Synchronisierungs-Wahnsinn. Google macht hier mit seiner Online-Fotoverwaltung einen besseren Job.

Digitale Helferlein sollen heutzutage möglichst alles und noch mehr können und dabei auch noch gut aussehen. Nur so lassen sich die oftmals horrenden Preise für die Luxus-Wegwerfprodukte (alle zwei Jahre über 700 Euro für ein neues iPhone!) erzielen.

Dein Smartphone ist smarter als Du

Norman und Tognazzini erläutern in ihrer Analyse, dass Nutzer die Folgen von schlechtem Design nicht in erster Linie beim Gerät suchen, sondern bei sich selbst. Fehler im nutzerfreundlichen Design sind nicht so offensichtlich, wie es ein hässliches Gehäuse wäre. Die Nutzer tendieren dazu, den Fehler bei sich zu suchen, zu glauben, man selbst sei eben nicht smart genug fürs Smartphone. Das öffnet den Markt für Ratgeber und Artikel, die beispielsweise die „25 Great Secret Features“ von iOS9 verraten. Wobei: Wenn diese Features so großartig sind, warum sind sie dann so gut versteckt, dass man einen Artikel braucht, um darauf hingewiesen zu werden?

Apple verzichtet schon lange darauf, seinen Geräten eine Gebrauchsanweisung beizulegen, weil sie angeblich so einfach zu bedienen sind, dass man keine braucht. Dabei wird das Versprechen der Einfachheit schon lange nicht mehr eingelöst. Es ist zu einer Marketingphrase verkommen.

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Alle Kommentare

  1. Ich muss dem Artikel zustimmen.

    Bis vor etwa einem halben Jahr war ich ziemlich Apple fanatisch, und hatte vieles von Apple. Aber mehrere Gründe haben mich umgestimmt:

    Apple Music/iTunes Match: Hat schlicht nicht das was es sollte gemacht bzw. angezeigt (etwa lokal speichern), ich musst zu einer Beta Version von iOS wechseln um das OS neu zu installieren und die itunes Match Datenbank zu reparieren. Es fehlen quasi alle Funktionen zur Fehlersuche und Behebung. Super wenn alles funktioniert, blöd wenn nicht.

    Apple Watch: 6 Wochen getestet, wieder verkauft. Hauptproblem ist dass ohne auffällige Geste der Bildschirm schwarz ist, und man nicht einmal die Zeit sieht.
    Schlechtes Management der Benachrichtigungen: Wenn man am Mac sitzt, mit iPhone in der Tasche und Apple Watch wird man jedes Mal von 3 Geräten an alles erinnert. Nervt viel mehr als es nutzt.

    Hardware bei iPhones: Hochempfindliche 1000 EUR Alu Geräte – sonst nichts. Ich bin zu einem LG G4 gewechselt, halber Preis, mal etwas anderes (Leder Rückseite), und vor allem: deutlich leichter und kleiner bei 5,5 Zoll im Vergleich zum iPhone 6s plus (ca. 150 statt 190g beim iPhone, ca. 1cm kürzer). Softwaremäßig ist aber das iPhone besser.

  2. Ich stimme meinem Vorredner im Hinblick auf die Langlebigkeit von Apple Geräten als eines der Kriterien guten Designs zu. Ich hatte mein erstes Apple Notebook (zu der Zeit sagte man noch Laptops zu dieser Geräteklasse), ein Titanium, 7 oder 8 Jahre im Einsatz bis einfach die Software nicht mehr mit den letzten Standards (zB Wlan) mitkam. Es war durch und durch ein 32bit-Gerät.

    Aber es sah auch dann noch gut aus und war hardware-seitig einwandfrei funktionsfähig.

    Gleiches mit meinem derzeitigen Macbook Pro 13″ das ich seit 2010 im Dauereinsatz habe, funktional ohne Tadel und immer noch schick und ein Hingucker.

    Die Kritik an den Apps kann ich nachvollziehen, iTunes wirkt mittlerweile wie ein Haus, an dem über Jahre hinweg immer wieder angebaut, notdürftig renoviert und wieder abgerissen wurde. Und so bedient es sich auch.

    Mit jedem neuen Update erhofft man sich Besserung um dann aber wieder festzustellen, dass Funktionen, Abläufe und Bedienelemente, an die man sich mühsam gewöhnt hat, weg- oder um-designed wurden.

  3. Vorneweg: Ich teile die in diesem Artikel gezogenen Schlüsse zur Nutzerfreundlichkeit der aktuellen Apple–Geräte weitgehend nicht.

    Wer vor allem von den mobilen Devices heute in Bezug auf die Bedienbarkeit die gleiche Einfachheit und intuitive Übersichtlichkeit erwartet, wie sie frühe Generationen vorwiesen, vergleicht n.m. Ansicht Äpfel mit Birnen. Dass es in der Natur der Sache liegt, dass bei der Funktionsvielfalt der Geräte heute nicht jede Funktion sozusagen für jeden User offensichtlich und unmittelbar zugänglich sein kann, müsste eigentlich klar sein. Erwartet werden darf, dass jemand, der ein hochpreisiges mobiles Device erwirbt (welcher Marke auch immer), sich intensiver mit seinem Gerät und den in ihm schlummernden Features beschäftigt. Dies gilt sowohl für Apple- als auch für Android oder Windows User gleichermaßen. Wem dies zuviel und zu mühsam ist, der sollte sich vielleicht kein hochpreisges Smartphone zulegen.

    Dass gerade bei Apple die Userfreundlichkeit und Verständlichkeit abgenommen haben soll, kann ich als Nutzer verschiedener Apple-Geräte und Dienste (z.B. Apple Music) im Großen und Ganzen nicht bestätigen. Mache ich mich mit einem neuen Apple-Gerät vertraut, (was selbstverständlich ein wenig Zeit benötigt), habe ich mit ein wenig logischem Denken sehr schnell alle für mich relevanten Features und Funktionen entdeckt und kann diese nutzen. Dies gilt auch für die Nutzbarkeit von I-tunes oder Apple Music. Verbessert werden kann natürlich immer etwas (diesem Zwecke dienen ja auch die regelmäßigen Software-Updates, die Apple anbietet), Dass die Nutzung z.B. von Apple Music aber grundsätzlich schwerwiegende Probleme mit sich bringt, kann ich auch mit einer recht großen Mediathek absolut nicht nachvollziehen.

    Dass die umfangreiche Nutzung eines komplexen High-Tech-Gerätes heute sicherlich etwas anspruchsvoller und vielleicht auch komplizierter ist, als noch vor einigen Jahren, liegt nun einmal in der Natur der Sache. Dass man von Apple erwartet, dass die intuitive Nutzbarkeit ihrer Geräte heute mit der der Geräte von 2010 oder 2012 vergleichbar sein soll, hieße etwas zu verlangen, was der Quadratur des Kreises gleich käme. Insofern hat Apple in keiner Weise das Prinzip aufgegeben, dass ein gutes Produkt verständlich sein soll. Nur verlangt diese Verständlichkeit auch ein wenig Verständnis und Bemühung seitens des potenziellen Nutzers. Ein IPhone der neusten Generation ist eben kein Staubsauger.

    Der Einschätzung, dass es sich bei Apple-Geräten um „Luxuswegwerfprodukte“ handelt, möchte ich ebenfalls vehement widersprechen. Wie jeder andere Zeitgenosse nutze ich in meinem Alltag eine Fülle verschiedenster technischer Geräte. Die Geräte, die bei mir am längsten völlig unverseht in Gebrauch sind, sind meine Apple-Devices. Keines hat auch nach jahrelanger Nutzung seinen Geist aufgegeben, alle funktionieren (selbst mein erster 10 Jahre alter IPod classic) noch einwandfrei. Solange die Hardware der Geräte es hergibt, werden diese regelmäßig mit den neuesten Software-Updates versorgt und verrichten Tag für Tag zuverlässig ihren Dienst. Mein mittlerweile sechs Jahre alter iMac hat mich noch nie im Stich gelassen und läuft mit dem neusten OS X Betriebssystem. Mein erstes iPad funktioniert trotz eines versehentlichen längeren Aufenthaltes in der Ablage eines im Betrieb befindlichen Kaminofens noch immer und auch meine alten iPhones sind nach wie vor einwandfrei nutzbar. Von welchen Geräten anderer Hersteller kann man das behaupten? Insofern erfüllen Apple-Geräte ein weiteres Kriterium für ein gutes Design, nämlich Langlebigkeit. Ein Wegwerfprodukt ist was anderes.

    Dass hier und da die Usability der einen oder anderen Software besser sein könnte, sei zugestanden. No company is perfect, auch Apple nicht. Hieraus aber abzuleiten, dass man in Cupertiono die Regeln des guten Designs aus dem Auge verloren hat, halte ich für maßlos überzogen und unfair. Dass heute manches Gerätefeature auch bei Apple aufgrund der rasanten technischen Entwicklung nicht mehr mit dem Schnippen eines Fingers verständlich ist, kann man wohl kaum den nachlassenden Bemühungen um ein hochwertiges Produkt anlasten.It comes with the territory. Und dass die Produkte der Firma Apple zum qualitativ hochwertigsten (und wie ausgeführt langlebigsten) gehören, was der Markt zu bieten hat, ist ein weiteres Kriterium für gutes Design.

    Den Apple-Geräten ihr minimalistisches Äusseres als negativ anzukreiden (wie es die zitierten Designer tun, (die das Apple-Design fälschlich mit dem Bauhaus-Design gleichsetzen), kann man zwar zur Kenntnis nehmen, braucht dieses Verdikt aber beileibe nicht zu teilen. Ein minimalistisches und z.B. nur auf die unbedingt notwendigen physischen Buttons reduziertes Design, entspricht dem Ansatz von Jony Ive. Wem`s nicht gefällt, braucht`s ja nicht mögen und schon gar nicht kaufen. Hieraus aber ein Designversagen abzuleiten, ist schon ziemlich dreist und auch ein bisschen böswillig. Insofern verstehe ich auch vollkommen den Versuch Apples, ein Design für das IPhone zu entwickeln, welches den Home-Button verzichtbar macht, getreu dem Anspruch von Dieter Rams „less but better“.

    Apropos Dieter Rams. Seine Wertschätzung für die Produkte der Firma Apple hat er ja bereits mehrfach bekundet. Nehme ich seine 10 Prinzipien des guten Designs zum Maßstab, fällt mir auch nach scharfem Nachdenken keine fFrma ein, die diese in so hohem Maße erfüllt, wie Apple.

    Insofern mag ja das in der Überschrift des Artikels angestimmte Lamento vom angeblich Nasswerden der Apple Nutzer ganz plakativ sein, hat aber mit der Realität nach meiner Ansicht so gut wie nichts zu tun.

  4. Herzlichen Dank Herr Winterbauer – ich kann Ihnen und allen anderen Kommentaren leider nur zustimmen. Ich bin seit vielen Jahren treuer Apple Nutzer und habe mir gerade einen neuen iMac zugelegt um meine Fotos zu verwalten….keine gute Idee. Ich habe viele frustrierende Stunden mit der immer inkompetenteren hotline verbracht (ich lebe in Asien) Das erstaunliche sind die „Oeffnungszeiten“ der hotline. Schlechter als die shops selbst. Man muss sich schon Urlaub nehmen um dort anzurufen, denn Sonntags ist zu und Abends ab 21 h ebenfalls. Wie kann es sein, dass ein Unternehmen wie Apple keinen 24 Std englischen Support organisieren kann? Dazu diese nervigen auswendig gelernten Phrasen….“ I understand what you are going through….sorry to hear…nur kompetente Hilfe gibt es immer seltener.
    So hat man mir z.B.eine remote control fuer den iMac verkauft die nie funktionierte – bis nach diversen ergebnislosen Gespraechen mit der hotline endlich jemand herausgefunden hat, dass der neue iMac nicht mehr per remote control gesteuert werden kann.
    Will man Photos mit einer anderen Software als Apple verarbeiten, z.B. in einem Photobuch, dann grenzt es an ein Wunder wenn seine eigenen Fotos weiterverwenden kann. Hoechst kompliziert. Man hat den Eindruck die Fotos gehoeren Apple sobald man sie einmal runtergeladen hat.
    Ich koennte hier noch viel mehr schreiben, aber zumindest beruhigt es mich, das diese Probleme nicht nur an mir zu liegen scheinen

  5. Ja, da haben sie vollkommen recht. Ich bin sehr unzufrieden mit Apple geworden. Musik bei Apple ist ein Graus, daher nutze ich zum joggen immer noch den guten mp3 player. musik am pc einfach in den ordner schieben und hören. Das was Apple da fabriziert ist ne Wissenschaft für sich. Wenn die Leute auf Anhieb alles verstehen ist das gut. Wenn die Leute keine Hobbys haben und sich die Zeit für Apples Wirrwarr nehmen, ist das auch ok. Leider gehöre ich nicht zu den beiden Gruppen und bin daher sehr verärgert.
    Oft wünsche ich mir jemanden, der bei Apple mal auf den Tisch haut, damit die Endnutzer wieder zufrieden sind. Bei all den Neuerungen und Features wie Cloud, etc… hätte die erklärende Einfachheit nicht in den Hintergrund gedrängt werden sollen. Dass man mir an allen Ecken was aufs Auge drücken möchte, erdrückt mich sehr.
    Ein langes Thema…

  6. ..ich muss Hr. Winterbauer voll zustimmen – leider. Deshalb werde ich Apple nach Jahrzehnten zunehmend untreu. iCloud kann mir inzwischen gestohlen bleiben und mein iPhone habe ich durch ein Windows Phone ersetzt. Ein iPad habe ich zwar noch, aber in absehbarer Zeit wird ihm wohl ein Surface folgen.

  7. Super zusammengefasst! Und schön, dass das endlich mal einer schreibt! Was waren das doch für Zeiten, als sich Apple-Produkte von selbst erklärten – lang ist´s her…

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