Grandioser Tag für Das Erste – dank „Tatort“ und Biathlon, „White House Down“ schlägt „Hangover 3“

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Der "Tatort: Lu" mit Ulrike Folkerts und Jürgen Vogel

Das Erste war der TV-Sender des Sonntags. Mit diversen Programmen holte man Spitzenquoten. Besonders stark waren der Biathlon-Weltcup und am Abend der "Tatort", den 9,47 Mio. Krimifans auf 26,2% hoben. Auch im jungen Publikum gewann der "Tatort", dahinter schlug RTLs "White House Down" ProSiebens "Hangover 3".

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Sonntag wissen müssen:

1. „Tatort“ siegt mit 9,47 Mio. Zuschauern, auch der Biathlon macht die ARD glücklich

Wie stark Das Erste am Sonntag war, zeigt sich in den Marktanteilen, die der Sender erreicht hat. Zwischen 9.30 Uhr und 17.30 Uhr sprang man mit dem Wintersport ausnahmslos über den 12-Monats-Durchschnitt von 11,5%, von 20 Uhr bis 23.35 Uhr gelang das dann ebenfalls. Am stärksten waren dabei der neue Ludwigshafen-„Tatort“ mit 9,47 Mio. Zuschauern und 26,2%, sowie tagsüber der Biathlon-Weltcup. So sahen 4,27 Mio. (28,0%) ab 11.15 Uhr die Staffel der Damen, sogar 4,70 Mio. (27,2%) ab 14.30 Uhr die Staffel der Herren. Die Wintersport-Saison ist damit endgültig in den Wohnzimmern angekommen. Die besten Zahlen erreicht der Biathlon im Übrigen bei den Über-65-Jährigen: 42,9% und 38,7% gab es hier.

2. RTLs Free-TV-Premiere besiegt ProSiebens Free-TV-Premiere

Auch bei den 14- bis 49-Jährigen war der „Tatort“ die klare Nummer 1 – mit 2,88 Mio. Zuschauern und 20,8%. Dahinter gewann RTL in einem interessanten Free-TV-Premieren-Duell gegen ProSieben. So entschieden sich 2,19 Mio. junge Menschen (starke 17,1%) für RTLs „White House Down“, 1,99 Mio. (14,9%) für „Hangover 3“. Im Gesamtpublikum lag RTL noch deutlicher vor ProSieben – mit 3,75 Mio. (11,4%) zu 2,40 Mio. (6,9%).

3. ZDF punktet mit „Kubanisch für Fortgeschrittene“, Sat.1 schwächelt mit „Navy CIS“

Abseits der drei erfolgreichen Sender ARD, RTL und ProSieben übersprang auch das ZDF am Sonntagabend sein Normalniveau. Immerhin 5,09 Mio. entschieden sich gegen den „Tatort“ und für den Film „Kubanisch für Fortgeschrittene“. Der Marktanteil lag damit bei guten 14,1%, der Film landete auf Platz 3 der Tages-Charts hinter „Tatort“ und „Tagesschau“. Der fünfte große Sender, Sat,1 gehörte hingegen zu den Verlierern des Abends: „Navy CIS“ blieb in der jungen Zielgruppe bei miesen 6,8% und 7,5% hängen.

4. „Shopping Queen des Jahres“ holt ordentliche Zahlen, kabel eins und RTL II fallen durch

Bei den Sendern der zweiten Privat-TV-Liga hielt sich am Abend einzig Vox recht gut gegen die Film-Premieren der großen Kanäle. Immerhin 810.000 14- bis 49-Jährige schalteten statt der Filme „Guidos Shopping Queen des Jahres“ ein – sehr ordentliche 7,0%. RTL II und kabel eins erreichten hingegen nicht ihr Normalniveau: „Party, Protz und Pleiten – die 90er“ wollten nur 600.000 junge Menschen (4,4%) sehen, „Crazy, Stupid, Love“ bei RTL II nur 530.000 (4,0%).

5. KiKa holt Millionenpublikum mit Märchen und „Maus“, NDR mit „Quizshow“

Die größten Programme der kleinen Sender liefen am Sonntag im KiKA. Um 11.30 Uhr entschieden sich 1,33 Mio. Leute für „Die Sendung mit der Maus“, um 12 Uhr sogar 1,34 Mio. für „Dornröschen“. Die Marktanteile lagen bei grandiosen 8,7% und 8,3%. Bei den Kindern holte die „Maus“ mit 420.000 3- bis 13-Jährigen gigantische 44,5%, „Dornröschen“ kam hier hingegen nur auf 240.000 und 30,8%. Sprich: 1,1 Mio. der 1,34 Mio. Märchen-Seher waren über 14 Jahre alt. Am Abend war das NDR Fernsehen am stärksten: 1,13 Mio. sahen ab 22 Uhr „Die NDR-Quizshow“ – stolze 4,2%. Im Pay-TV setzte sich das Bundesligaspiel zwischen Dortmund und Frankfurt durch: 720.000 Fans sorgten ab 17.30 Uhr für 3,1%.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums und der 14- bis 49-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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Alle Kommentare

  1. wenn das ein guter Sonntag war mit diesem Fernsehprogramm dann sind diese Programmverantwortlichen absolut schmerzfrei den ausser wiederholungen und BLA_BLA Fernsehen für das man Normalen Menschen bietet müsste eigentlich von unseren Gebühren Schmerzensgeld bezahlt werden.Das Weihnachts Programm strotzt nur vor lauter Wiederholungen.ich werde dieses Jahr ohne Fernseher auskommen.

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