Multimedial und Smartphone-optimiert: Der Spiegel legt E-Paper neu auf

Die neue Der Spiegel-App
Die neue Der Spiegel-App

Das Nachrichtenmagazin Der Spiegel hat seine App generalüberholt: mit einem neuen Design, neuer Optik und multimedialen Features. Waren die Digitalausgaben bezüglich ihrer Usability bislang stark an dem gedruckten Magazin orientiert, setzt die neue Version auf Scrollen statt Blättern – was vor allem der Smartphone-Version zu Gute kommt. Die wichtigsten Neuerungen im Überblick.

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Zu den grundlegenden Neuheiten der iOS- und Android-App zählt das responsive Design, mit dem sich die Artikel auf allen Geräten – mobil oder stationär – in der gleichen Optik lesen lassen. Die Texte werden nicht mehr von Seite zu Seite geblättert, sondern mit der vertikalen Navigation von oben nach unten gescrollt. Zwischen den Artikeln wechselt der Leser mit der gewohnten Wisch-Funktion: Mit einem Wisch nach links gelangt er zur vorherigen Geschichte, nach rechts zur nächsten. Dadurch wird die App vor allem für die Smartphone-Nutzer verbessert: Durch das Scrollen nach unten wird das Lesen intuitiver und angenehmer; durch das Wegfallen der bisherigen Anordnung in Spalten ist außerdem die Schrift größer und schärfer.

Darüber hinaus merkt sich die App, an welcher Stelle der Leser aus einem Text ausgestiegen ist und setzt ein automatisches Lesezeichen, wenn er wieder einsteigen will. Wer möchte, kann die Geschichte seinen Freunden empfehlen, indem er den Link entweder per Mail verschickt oder ihn bei Facebook beziehungsweise Twitter teilt. Auch einzelne Sätze können getwittert oder gemailt werden: Dafür muss einfach der ausgewählte Satz markiert und versendet werden. Die Leser können sich außerdem ausgewählte Texte können vorlesen lassen.

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Die neueste Ausgabe erscheint am heutigen Freitag um 18.00 Uhr, darin sollen alle Texte verstärkt mit multimedialen Inhalten, wie animierte Aufmacherbilder, Panoramafotografien und interaktive Grafiken, bestückt werden.

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In jedem digitalen Spiegel wird es mit dem „Weitwinkel“ eine exklusive, nur in der digitalen Version des Nachrichten-Magazins veröffentlichte Visual-Story geben, die in der Print-Ausgabe angekündigt und über einen QR-Code verlinkt wird. Den Anfang macht die Story „Das Öl-Märchen“, die in einer Kombination aus Video und interaktiver Grafik erzählt, wie mit dem schwarzen Gold Politik gemacht wird und wie neue Technologien den weltweiten Öl-Poker verändern.

Auch die Autoren werden stärker in den Vordergrund gestellt: nach jedem Text wird es einen Autorenkasten mit einem kurzen Lebenslauf geben sowie Videos von den Korrespondenten. Werbeanzeigen erscheinen ab sofort nicht mehr als ganze Seite erscheinen, sondern sind in den jeweiligen Text.

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