Von 40 Gerüchten waren zwei wahr – das Westfalen-Blatt checkt „Flüchtlingsgerüchte“

Christian Althoff (l.) und Ulrich Windolph vom Westfalen-Blatt: „Flüchtlingsgerüchte“ im Check
Christian Althoff (l.) und Ulrich Windolph vom Westfalen-Blatt: "Flüchtlingsgerüchte" im Check

Das Westfalen-Blatt aus Bielfeld betreibt seit einigen Wochen einen "Gerüchte-Check" zu Flüchtlingsthmen. Die Redaktion hat ihre Leser aufgefordert, Gerüchte die sie über Flüchtlinge gehört haben, einzusenden. Die Redaktion prüft dann, was wirklich dran ist und veröffentlicht diesen Check. Bei MEEDIA erzählen Redaktionsleiter Ulrich Windolph und Chefreporter Christian Althoff, welche Erfahrungen sie mit dem Format machen und wie die Leser reagieren. 

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Wie kamen Sie beim Westfalen-Blatt auf die Idee eines Gerüchte-Checks?

Christian Althoff: Vor einem Jahr tauchten erste Gerüchte über Flüchtlinge auf, persönlich gehört, oder über WhatsApp und bei Facebook. Recherchen ergaben immer wieder, dass nichts dran war. Berichtet wurde deshalb nicht. Dann postete im Oktober 2015 der Hamburger Anwalt und Blogger Joachim Steinhöfel, die Herforder Polizei vertusche vorsätzlich die Vergewaltigung einer DRK-Mitarbeiterin durch einen Flüchtling. Unsere Recherchen bei Polizei, Staatsanwaltschaft, Kreisverwaltung und DRK ergaben, dass nichts davon den Tatsachen entsprach.  Dieser Fall war Anlass zum Start des Gerüchte-Checks im Westfalen-Blatt.

Werden die „Gerüchte“, die sie checken, vorab ausgewählt?

Christian Althoff: Wir bitten Leser, uns „Flüchtlingsgerüchte“ zu mailen. Verbunden ist die Bitte in allen Serienteilen – erschienen sind sieben bislang Folgen, eine weitere steht aus –  mit dem Schlussatz „Wir checken das und berichten – so oder so.“ Und so läuft es auch: Eine Auswahl der Gerüchte findet nicht statt, wir gehen allen Hinweisen nach und berichten über das Rechercheergebnis unter Angabe mindestens einer namentlich genannten Quelle, die entsprechende Kompetenz hat.

Wie sind die Reaktionen der Leser?

Ulrich Windolph: Der Gerüchte-Check ist umstritten. Lob kommt aus der Politik, von Sozialamtsleitern, von Ehrenamtlichen und Hilfsorganisationen, weil sie sich auch in ihrem persönlichen Umfeld täglich mit den wildesten Gerüchten auseinandersetzen müssen. Es gibt aber auch messbar kritische Stimmen von Lesern, die jedoch angesichts unserer Auflage prozentual sehr gering sind. Das freilich kann alles oder nichts heißen: Nicht jeder, der sich nicht beschwert, ist deswegen auch gleich mit dem Gerüchte-Check und dessen Ergebnissen einverstanden. Mit Blick auf die Flüchtlingspolitik und die zugehörige Berichterstattung in den Medien ist ja oft von der „schweigenden Masse“ die Rede – das könnte in unserem Fall ähnlich sein und deshalb bin ich vorsichtig mit einer verbindlichen Einschätzung.

Gab es schon den Vorwurf, sie würden den Gerüchte-Check manipulieren – Stichwort „Lügenpresse“?

Christian Althoff: Es gibt Leser, die behaupten, unsere Quellen würden lügen. Wir versuchen dann, mit diesen Menschen ins Gespräch zu kommen und sie zu bitten, uns ihre Quelle zu nennen, damit wir weiter recherchieren können. Dieser Bitte ist aber noch nie entsprochen worden. Vereinzelt wird uns auch unterstellt, wir wollten straffällige Flüchtlinge exkulpieren. Wir treten diesem Eindruck dadurch entgegen, dass wir bei Straftaten von Gewicht sehr wohl schreiben, dass sie von Flüchtlingen begangen wurden, um uns nicht dem Vorwurf auszusetzen, einseitig  Stimmung zu machen. Diese Berichterstattung findet parallel zum Gerüchte-Check statt. Dabei haben wir auch Straftaten öffentlich gemacht, die im Polizeibericht nicht auftauchten.

Können Sie  sagen, wie viele der Gerüchte sich als unwahr erweisen?

Christian Althoff: Bis heute haben wir gut 40 Gerüchte gecheckt, und zwei haben sich als wahr herausgestellt. Manche Gerüchte haben einen wahren Kern, weichen aber an zentraler Stelle von der Wahrheit ab. So hat es Straftaten, die Leser geschildert haben, gegeben, aber sie wurden eben nicht, wie kolportiert, von einem Flüchtling begangen, sondern von einem Deutschen.

Stellen Sie einen Effekt des Gerüchte-Checks auf die Stimmung bei den Bürgern fest?

Ulrich Windolph: Ich glaube, das Thema ist insgesamt so komplex und die Dimension der Flüchtlingsbewegung so groß, dass unsere Serie kaum die Kraft hat, die Stimmung der Bürger zu beeinflussen. Und selbst wenn es so wäre, wie sollten wir das messen können? Das ist aber auch gar nicht unser Ansatz. Wir wollen den Dingen einfach so gut als möglich auf den Grund gehen. Ich denke, das können unsere Leser von uns erwarten – und zwar nicht nur in Sachen Flüchtlingspolitik, sondern immer.

Welches sind die am häufigsten wiederkehrenden Arten von Gerüchte, die sich als unwahr erweisen?

Christian Althoff: Es geht oft um Diebstähle, um sexuelle Gewalt und Missbrauch von Frauen und Kindern, aber auffallend häufig auch darum, dass Flüchtlinge angeblich den Gebrauch von Gegenständen ablehnen, die vorher von Christen benutzt worden sind. Ein typisches Gerücht ist, Flüchtlinge, die in einem Hotel oder in Privatwohnungen untergebracht seien, hätten die Toiletten zerstört, weil vorher Christen darauf gesessen hätten.

Die Fragen wurden via E-Mail gestellt.

(swi)

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Alle Kommentare

  1. Ich bin Gegner. Ich habe täglich mit Menschen zu tun, die anders sind als ich. Ich arbeite in einem internationalen Konzern. Sowohl Kollegen als auch Kunden sind „anders“ und sprechen oft auch eine andere Muttersprache als ich und kommen teilweise aus anderen Kulturkreisen. Mit diesen Menschen habe ich kein Problem und sie (soweit ich das beurteilen kann) mit mir auch nicht. Ich habe allerdings ein Problem mit Menschen, die auf ihrer „Flucht“ 6 Länder durchqueren, in denen keine Gefahr für ihr Leben besteht, weil sie hier ohne Arbeit und ohne Gegenleistung für die Gesellschaft mehr bekommen, als in ihrer Heimat für viele Jahre Arbeit (sofern sie etwas Vergleichbares hatten). Ich habe etwas gegen Menschen, die das Grundgesetz brechen. Auch wenn sie es wahrscheinlich gar nicht kennen, bleibt die illegale Einreise ein Geaetzbruch. Daran ändert auch nichts, dass unsere Regierung sie zuvor dazu ermuntert hat und obendrein diesen nicht verfolgt (schlimm genug dass wir eine Regierung haben, die sich einen Dreck um das Grundgesetz schert).
    Der überwiegende Teil dieser Menschen (und der Millionen, die Perm Familiennachzug Einwanderer) werden auf Lebenszeit vom Steuerzahler alimentiert werden (wieder ich). Und wie groteske Ironie mutet da schon an, dass deutsche Soldaten ihr Leben riskieren für einen Kampf, zu dem viele dieser Menschen zu feige waren. Keine Ahnung was Sie mit „Wahrheitsfindung“ meinen, Aber das ist meine Wahrheit.

  2. Warum haben die Flüchtlingsgegner nicht den Mut zu sagen: „Wir wollen einfach nicht mit Menschen zu tun haben, die anders sind als wir. Denn das ist manchmal unbequem, macht Mühe und kann Geld kosten.“? Das wäre wenigstens ehrlich und mutig. Statt dessen beteiligen Sie sich an Diskussionen, obwohl sie an Wahrheitsfindung überhaupt nicht interessiert sind. Sonst würden sie sich durch persönlichen Kontakt mit den Flüchtenden einen eigenen Eindruck verschaffen, statt Gerüchte zu glauben. Aber dann müssten sie ja mit Menschen in Kontakt treten, die anders sind. siehe oben.

  3. Es macht gar keinen Sinn, wenn hier Beschimpfungen losgelassen oder Personen diskreditiert werden. Viel sinniger wäre es, auf Ängste und Vorbehalte einzugehen. Andererseits kann ich der Argumentation folgen, dass vorrangig die untere bis untere Mittelschicht der deutschen Bevölkerung Angst vor Flüchtlingen hat, weil hier Existenzängste bestehen. Gleichwohl hat jeder die gleichen Chancen, wenn er unser Bildungssystem durchläuft. Hierzu möchte ich nur anmerken, dass einstmals gemachte Fehler (Schule schwänzen, nicht aufpassen, nicht lernen, …) sich dann doch irgendwann rächen und sich in der aktuellen Verdienstsituation bzw. im sog. „Erfolg im Leben“ wiederspiegeln.

    Vielleicht sollten wir alle mal ein wenig „runterfahren“ und dem positiven Beispiel und Zitat von Malala Yousafzai (Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Malala_Yousafzai) folgen:

    Wenn Ihr den Krieg beenden wollt, dann sendet Bücher anstatt Waffen, Stifte anstatt Panzer und Lehrer anstatt Soldaten.

    Und mein Rat an den ängstlichen, guten, echten Deutschen lautet: Bildung ist kein Privileg – Bildung ist die Lösung, und es ist nie zu spät.

  4. Wahnsinn. Allein die Rechtschreibung sämtlicher Posts verrät, wer hier rechter Trottel ist und wer nicht…

  5. Unfassbar…. Diese ganzen Geschichten… besonders frage ich mich wie das sein kann. Der Presse spricht man eine objektive Recherche ab. Ja, frag sogar ob sie mit den Opfern gesprochen haben oder nur mit jemanden der jemanden kennt etc. .. aber selber weiß man alles besser hat tausende Staftaten mitbekommen und ist ja alles angeblich FAKT. Das ist wie beim Fussball… Man selber sitzt auf dem Sofa und weiß alles besser als der Trainer und der Schiri ist eh eine dumme S**!

    Was soll ich sagen – Ihr beleidigt eure und meine Intelligenz.
    Alles was ihr hier als angeblich wahre Ereignisse wie eine Fahne vor euch her tragt, ist nichts weiter als das was ihr den Jornalisten hier vorwerft. Das Gerede von einem der was gehört hat, der jemanden kennt, der jemanden kennt…. weil wenn es nicht so wäre, wärt ihr selber Zeuge gewesen und dann, meine Herren, wäre ein NICHT EINSCHREITEN unterlassene Hilfeleistung gewesen. Aber es ist natürlich einfacher alle Anderen als Vollidiotische Lügener hin zu stellen, als sein eigenes Versagen durch ungeprüftes Nachplappern irgend welcher Stammtischschauer Märchen zu zu geben. Märchen von denen immer mehr nachweislich falsch sind. Es ist ebenso erstaunlich das die angebliche Lügenpresse in der Lage ist „Zeugen“ zu benennen und die „Besorgten Bürger“ nicht.

    Übrigens wenn jemand sagt …. Mädchen zu belästigen läge in „deren“ Natur ist das eine rassistische Verallgemeinerung die wir Deutschen uns nicht gefallen lassen… denn weder tragen wir alle Lederhosen noch ernähren wir uns ausschließlich von Sauerkraut…. Es liegt in des Menschen Natur mal böse und mal gut zu sein.. und das über die Kulturen hinweg. Und jeder der sich diese Art der Argumentation und Hetze zu Eigen macht, ist gerade eindeutig mehr auf der Dunklen Seite unterwegs als im Licht und somit charakterlich mindestens genau so abscheulich wie es es von den Kriegsflüchtlinge annimmet.

    Gebts doch einfach zu Ihr seit Rassisten oder Ihr habt Angst. Angst weil ihr diese Menschen nicht kennt, euch aber auch nicht die Mühe macht sie kennen zu lernen. Die geforderte Integration funktioniert aber auch nur wenn beide Seiten mit machen. Es bedarf einer Einladung, wenn sich der Deutsche abschottet kann sich auch kein Fremder integrieren.

  6. Zu den Gewaltausbrüchen in den „Flüchtlingsheimen“ höre (lese) ich immer wieder das Argument, daß es bei Deutschen, Christen, sonstigen Europäern in der gleichen eng aufeinander liegenden (Turnhallen)Situation es genauso zu Exzessen kommen würde. Das ist belegbar falsch. Ich erinnere an die Zeit Ende der 80er Jahre an die Aufnahmelager für DDR- und andere osteurop. Flüchtlinge (z.B. Gießen). Außer gelegentlichem (Kameraden)Diebstahl ist da nichts bekannt.

  7. Was noch nicht in den Medien angekommen ist, weil unsere Polizisten schweigen müssen: Die Polizei setzt an der Grenze Busse ein, um Flüchtlinge zu transportieren. Diese nagelneuen Reisebusse (u.a. der Bundespolizei) können nicht mehr benutzt werden, weil die Klima- und Lüftungsanlagen durch Bakterien, Keime und sonstige Krankheitserreger zugesetzt sind und die Benutzung gesundheitsgefährdend ist. Diese Busse wurden u.a. auch durch Kot extrem verdreckt. Die Passagiere haben auf die Sitze geschissen, um es direkt zu sagen. Die Kosten für die Reinigung und die Instandsetzung der Lüftungsanlage sind so teuer, dass die Busse lieber ins Depot gebracht werden.

    Nun Bild, Spiegel, Stern, Focus etc: bitte recherchieren!

  8. Leider taucht selbst im Interview schon ein Fehler auf. Die Frau, von der dort die Rede ist, war keine DRK-, sondern eine AWO-Mitarbeiterin. Diese ist nach der angeblichen „sexuellen Nötigung“ in die Notaufnahme eines Krankenhauses eingeliefert worden. Dass Polizei, Staatsanwaltschaft und Kommune dieses Sache anschließend nicht bestätigen, das ist doch ganz logisch. Und wie man lesen konnte, hat auch die AWO gemauert und keine Informationen herausgegeben. Wenn da doch wirklich nichts war, dann hat man doch nichts zu verbergen oder?

    Aber: 1. Das Bild der Willkommenskultur darf nicht zerstört werden. 2. Das Trio (Polizei, Staatsanwaltschaft, Kommune) hat zuvor versuch den Vorfall zu vertuschen. Da ist es doch ganz klar, dass das anschließend nicht zugegeben wird.

    Im Verbreitungsgebiet des Westfalen-Blatts hat es übrigens einen erneuten Vorfall gegeben. Im Ort Spenge (Kreis Herford) hat es einen sexuellen Übergriff auf ein 14-jähriges Mädchen durch einen 18-jährigen Afghanen (Flüchtling) gegeben. Aber das sind natürlich alles Einzelfälle.

    1. Lesen bildet. Im Interview steht, dass nach Herrn Steinhöfels Angaben eine DRK-Mitarbeiterin vergewaltigt worden ist. Insofern enthält das Interview keinen Fehler.

      Zu Klarstellung: Ein minderjähriger Flüchtling hat in Herford eine AWO-Mitarbeiter nötigen wollen, sexuellen Handlungen an ihm vorzunehmen. Die Frau hat sich gewehrt und die Polizei gerufen, der Jugendliche wurde vorläufig festgenommen. Ein Ermittlungsverfahren ist bei der Staatsanwaltschaft Bielefeld anhängig. Über diesen Fall hat das WESTFALEN-BLATT ausführlich berichtet. Die angebliche Vergewaltigung hat es nicht gegeben.

  9. Es ist doch bekannt, dass in der überwiegenden Zahl der Fälle die Frauen bei Vergewaltigungen und sex. Belästigungen auf eine Anzeige verzichten.
    Wer glaubt denn, dass die Investigatoren des WB an diese Opfer herankommen ? Diese haben ihr Erlebnis im engsten Kreise erzählt und von dort werden eben die „Gerüchte“ anonymisiert weitererzählt, aber an die Opfer kommt keiner ran, nicht mal die Polizei. Und wie ernst diese einseitig interessierten Journalisten um Vergleich zur Polizei ihre Nachforschungen angehen, möchte ich mal offenlassen.
    Was wirklich in diesem Land abgeht, kann man erahnen, wenn man die kleinen lokalen Nachrichtenseiten aufruft. Die sind bundesweit voll von einschlägigen Vorfällen, die aber eben nur ganz lokal bekannt werden.
    Ach ja, die „Kieler Nachrichten“ haben ja herausgefunden, dass die Schleswig-Holsteinische Polizei für die Öffentlichkeit eine ganz andere Kriminalitätslage mit Bezug auf Flüchtlinge verbreitet, als die reale interne Lagebeschreibung.
    Welch ein Zufall und ganz sicherlich nur ein Einzelfall !

  10. Es gibt mittlerweile 2 Meinungen. Eine die man den „großen“ Medien erzählt und eine private die man eben privat oder den kleinen Zeitungen sagt.
    In diesen Artikeln der kleinen (Heimat)Zeitung wird es ungeschönt berichtet was in dem „Flüchtlingsheim“ in Wimbern und Wickede los ist.
    http://www.wickedepunktruhr.de/heimat-online/Aktuelle_Meldungen/2014-10-17_Ladendiebstahl.php

    http://www.wickedepunktruhr.de/heimat-online/Aktuelle_Meldungen/2015-05-10_Focus_Fluechtlings-Reportage.php

  11. An die Verfasser des Artikels. Lesen Sie einfach nur die Polizeiberichte vom ganzen Land, es sind wenige aber sie existieren. Sie können aber auch, um ihren Artikel wahrer erscheinen zu lassen, behaupten, das hat die Polizei nur gehört.

    1. Und was wollen Sie damit andeuten?

      Wie Sie vielleicht wissen, verurteilt die Polizei in der Regel nicht. Dafür sind unsere Gerichte zuständig. Und wenn die Polizei einen „mutmaßlichen“ Straftäter oder Verdächtigen schnappt, hat sie ihren Job erledigt und fertigt einen Bericht an. Soweit mir bekannt ist, stehen Polizisten als Zeugen zur Verfügung und nicht als Richter. Was, außer dem Tatbestand, entnehmen Sie also einem Polizeibericht?

      Und auch wenn ich mich wiederhole: Sollen Ihrer Meinung nach alle Asylanten, Flüchtlinge, Ausländer, Andersgläubigen für die schwarzen Schafe (die es in nahezu jeder Gesellschaft gibt) zur Rechenschaft gezogen werden?

      Wenn ja: Mit welcher Begründung?

  12. Es ist empirisch nachgewiesen, dass jeder Flüchtling nicht nur Unmengen an Geld bekommt sondern ebenso in luxuriösen Unterkünften untergebracht ist. Die meisten sind zudem Terroristen die ohne Angst vor Verfolgung Straftaten begehen können, unsere Bundeskanzlerin verrät das eigene Volk und der einzige Mensch der weiß wie volksnahe Politik funktioniert ist Putin. Denn es ist ebenso erwiesen das Russland die einzige Nation ist in der eine freie Presse besteht.
    Aber was ist es, was einen Teil der Deutschen wirklich Angst macht, ich habe zwei Wohnorte ergo zwei Umfelder in denen Flüchtlinge leben, niemand in meinem Umfeld hat jemals eine Straftat eines Flüchtlings gesehen, noch hat jemand Angst vor Überfremdung. Selbstverständlich gibt es Flüchtlinge die kriminell werden, bei einer solchen Anzahl an Menschen ist es unmöglich das niemand straffällig wird. Dennoch fällt mir auf das vorrangig die untere bis untere Mittelschicht der deutschen Bevölkerung Angst vor Flüchtlingen hat. Natürlich wer beruflich unterqualifiziert ist muss um seine Existenz fürchten wenn Menschen kommen, die zuhauf eine ähnliche Qualifizierung aufweisen, doch wie viel Gewicht muss man der Meinung eines hier geborenen Deutschen beimessen der es nicht geschafft hat sich aus dieser Art der Existenzängste herauszuarbeiten. Für uns Anwälte, Ärzte, Ingenieure und Menschen mit fundierter Ausbildung stellen Flüchtlinge keinerlei Bedrohung dar, jedoch für die deutsche Unterschicht schafft sie neue Konkurrenz. Der Unterschied ist jedoch, die deutsche Unterschicht hatte ihre Chance ihre Umstände zu verbessern, den Flüchtlingen steht eben diese Chance zu. Wir als Gesellschaft haben die Pflicht das deutsche Bier-Proletentum zu bekämpfen. Das Problem sind nicht Flüchtlinge, ein Flüchtling der nicht in diese Nation passt kann abgeschoben werden, das Problem sind die realitätsfernen Deutschen die wir niemals loswerden.

    1. Die Wahrheit ist, dass der Mensch in der Lage ist, aus Fehler anderer zu lernen. Ein elmentarer Bestandteil der Überlebensstrategie. D.h., Ich muss nicht erst warten, bis wir hier schwedische Verhältnis haben, bevor ich sagen darf „Ich will das nicht“. Das war auch so eine beknackte Argumentationslinie der Medien: Warum gehen die Ossis auf die Straße und demonstrieren, die haben doch kaum Ausländer und Flüchtlinge. Frechheit. Dummes Pack.
      Aber au contraire: die gehen nicht auf die Straße, weil es bei ihnen sch… ist, sondern dass es bei ihnen nicht genauso sch… WIRD wie bei den Wessis. Das ist nicht dumm, das ist schlau.

      1. Natürlich darf man sagen, das man keine Ausländer, keine Flüchtlinge, keine Homosexuellen, keine Muslime, keine Multikulturelle Gesellschaft will.
        Ebenso darf ich mich dafür aussprechen das Wahlsystem dahingehend zu ändern das es Menschen mit höherer Bildung mehr Gewichtung zukommen lässt, ich darf sogar anmerken das ich wie viele Westdeutsche die Wiedervereinigung durchaus kritisch sehe, und Ostdeutschland nicht wirklich als Zugewinn betrachte.
        Das ist das schöne an unserem System jeder darf seine eigene Auffassung vertreten.
        Der eine sieht besorgte Menschen, der andere sieht den Pöbel durch Dresden ziehen.
        Es ist ein Themenbereich der die Gemüter erhitzt,
        aber man sollte wichtige Entscheidungen immer rational betrachten, es ist nun mal eine Tatsache das sich der untere Teil der deutschen eher gegen Ausländer engagiert als der mittlere bis obere Teil.
        Und wenn ich ehrlich bin schockiert es mich nicht einmal die meisten „besorgten“ Bürger wissen nichts über unser politisches System, dieses kleinbürgerliche „die da oben “ Argument zeigt nur die Unfähigkeit der unteren Schichten oder Milieus eigene Verantwortung zu tragen.
        „nicht dumm“ das ist richtig aber ungebildet gepaart mit einem geringen Weltbild. Es sind alleine die Begriffe die verwendet werden die zeigen mit wem wir es zu tun haben, lügenpresse, Volksverräter etc.
        Ich bin ebenso dagegen diese Menschen als Nationalsozialisten zu bezeichnen, die NSDAP hatte bei aller Unmenschlichkeit zumindest ein System.
        Bei den besorgten Bürgern haben wir es nur mit dem Pöbel zu tun, der sein eigenes Versagen auf andere überträgt.
        Die Mehrheit der Menschen in Deutschland haben kein Problem mit verschiedenen Ethnien oder Homosexuellen und schämt sich für Dinge wie Pegida ebenso wie für einen Politiker im Europaparlament der nicht richtig Englisch spricht.

  13. „… eben nicht, wie kolportiert, von einem Flüchtling begangen, sondern von einem Deutschen“
    Ja genau. Und bekanntermaßen ist eine Einbürgerung eine extrem hohe Hürde, die kaum ein Flüchtling je genommen hat.
    Ich finde es s immer wieder erschreckend, wie die Medien und Politik kooperiert: wenn Paß deutsch, dann Person Deutscher. Papier hat mit der Realität halt doch

  14. Ich bin sehr bestürzt über die Kommentare hier!

    Jeder gute Bürger weiß das er sich jederzeit auf unser demokratische Presse verlassen kann. Sie ist die 4. Gewalt im Lande und sollte daher jederzeit mit der selben Anbetung verehrt werden wie die Hohepriester der Gerechtigkeit bei Gericht, nicht weniger hat sie verdient!!

    Auch wollen wir nichts mehr hören von MIESEPETERN die die wunderbare Willkommenskultur schlechtreden wollen für ihr braunes Süppchen.

    Es kommen nämlich vor allem Familien mit Kindern und so viele Fachkräfte die die deutsche Wirtschaft so dringend benötigt. Lasst uns daher niemals outrageous Conspiracy theories glauben, gerade jetzt wo wir unter der weisen Führung unserer geliebten, verehrten, stets wohlfrisierten und beketteten Großkanzlerin in den Krieg für die GERECHTE Sache ziehen.

    Wir schaffen das!!!

    1. Ich bin schon sehr beeindruckt, wie Sie mit einem Augenzwinkern mal so eben lapidar suggerieren, dass manche Leben wohl rettenswerter sind als andere. Oder wie soll der ironische Auswurf mit den „Facharbeitern“ sonst zu interpretieren sein? Wollen Sie wirklich andeuten, dass ein „Nichtfacharbeiter“ samt nächste Angehörige bleiben soll wo der Pfeffer wächst?

      Und ist ein „deutscher Nichtfacharbeiter“ mehr Wert als ein Ausländischer (muslimischer) Nichtfacharbeiter? Was wäre denn Ihre Lösung für die Männer, Frauen und Kinder die nicht einfach zerbombt werden wollen, und auch nicht kämpfen wollen/können? Nicht jeder hat wie z. B. der IS Militärbewaffnung im Handgepäck. Und einfach Steine werfen scheint auch nicht die Lösung zu sein …

      Ist Ihnen eigentlich schonmal in den Sinn gekommen, dass Ihre Ideale und Ansichten nicht so weit entfernt von den tatkräftigen Terroristen sind?

      1. Mann oh Mann, was interpretieren Sie hier denn für einen Stuß in die Ausführungen von „Kalle Ede Schnizzla“ hinein ?
        Haben Sie eigentlich überhaupt eine Ahnung davon, worauf er sich bezieht mit seinen „Fachkräften“ ?
        Es ist die konzertierte Aktion von Politik und Presse vor ca. einem Jahr, in der uns beständig eingeredet wurde, dass hauptsächlich dringend benötigte Ärzte und Ingenieure als Flüchtlinge zu uns kämen. Jeder einigermaßen Helle hat die Intention dieser Verarsche und deren Lächerlichkeit sofort durchschaut und weiß was gemeint ist, wenn die „Fachkräfte“ wieder ins Spiel gebracht werden.

      2. @Gibuld: Jeder versteht, was er verstehen will. Und ja, das Spiel der Presse sowie der Politik ist extrem verbesserungswürdig.

        Jedoch sollten Sie sich fragen, wen diese Äußerung mit den Fachkräften wirklich trifft? Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich die Presse oder irgendein Politiker dadurch herabgesetzt fühlt.

        Wie auch immer: Einen wunden Punkt habe ich damit zumindest bei Ihnen getroffen 😉

        Und mal ganz abgesehen davon: Dieses konzentrierte „Facharbeiter“-Gelaber wird überwiegend in den sozialen Medien von den ach so besorgten Bürgern forciert. Wie schon geschieben: Jeder versteht, was er verstehen will.

        Wichtiger für unser aller Rente wäre eine „richtige“ Integration der Einwanderer. Denn es gibt auch Aufgaben die kein „Arzt“ oder „Ingenieur“ erledigen muss. Und da sind nicht nur Politiker gefordert, sondern die gesamte Gesellschaft. Aber manche denken, dafür sind immer die anderen zuständig und haben letztendlich Recht wenn es schief geht … manchmal würde beiden Seiten ein bisschen mehr Verstand und Überlegtheit gut tun.

  15. Die Existenz von Maulkorberlässen bei Polizei, Behörden und bestimmten Unternehmen kann ich bestätigen. Den gibts natürlich nicht schriftlich.
    Fazit: Der Druck im Kessel nimmt unaufhaltsam zu. Und irgendwann tritt die logische Konsequenz ein.

    1. Auch hier die Frage: Sind in Ihren Augen alle Flüchtlinge, Andersgläubige oder gar Ausländer kriminell?

      Und glauben Sie wirklich, dass eine Behörde mit zig tausenden Mitarbeitern – deutschlandweit gesehen – ohne ein schriftliches Briefing aktiv wird? Evtl. geht es ja darum, keine weiteren Ängste in der Bevölkerung zu schüren. Aber das sind nur Mutmaßungen meinerseits!

      Auch wenn es nicht mehr ganz aktuell ist: Heutzutage glaubt auch keiner mehr an Hexen und trotzdem wurden sie „damals“ zu Hauf verbrannt. Was Ängste so alles bewirken können …

      Oder glauben Sie, dass früher alle strunzdumm waren und es nur deshalb ausuferte?

    2. Ja selbstverständlich darf da nicht jeder Polizist oder Beamte x-beliebig in der Gegend rumposaunen, was er erlebt. Dafür gibt es bei Behörden und größeren Unternehmen die Pressesprecher. So einfach kann das sein.

      1. Dann geben Sie also zu, dass x beliebige Polizisten durchaus anderer Meinung sein können, als ihr Pressesprecher oder die politischen Beamten vorgegeben Meinung?

      2. Seien Sie versichert, dass ein guter Reporter auch andere Quellen als die offiziellen Pressestellen hat. Außerdem sage ich Ihnen aus Erfahrung: Irgendwann kommt alles raus. Was glauben Sie, was los ist, wenn ich einem Behördensprecher nachweise, dass er absichtlich gelogen hat?

      3. Nach den Vorkommnissen in Köln und der begleitenden Berichterstattung dürfte die Legende „die Polizeipressestelle informiert umfassend und richtig“ sich wohl erledigt haben.
        (auch wenn es hier keiner mehr liest, der Vollständigkeit halber und für’s Archiv).

    3. Das ist interessant. Ich kann bestätigen das es diese Erlasse nicht gibt. Und DAS gibt es sogar schriftlich. Und nun?

  16. Ich wohne im Verbreitungsgebiet des Westfalenblatts. Eine Freundin arbeitet in einem Supermarkt. Deshalb weiss ich aus erster Hand, dass die „Gerüchte“, dass 1.) die Diebstähle stark zugenommen haben und 2.) den Mitarbeitern verboten wurde, darüber zu reden, wahr sind. Ein Cousin arbeitet bei der Polizei im Nachbarkreis. Auch dort ist die Wahrheit viel schlimmer als das, was berichtet wird.
    Unsere Medien verbreiten die Lügen der Bundesregierung, dass die Flüchtlingsströme und der islamische Terror keine Berührungspunkte haben. Fakt ist aber, dass mehrere der Terroristen über die Balkanroute gereist sind und Schmuggler mit Ausrüstung für die Terroristen in mehreren Ländern gefasst wurden.
    q.e.d.

    1. Und? Wer klaut? Welcher Supermarkt ist betroffen? Wie wurden die Diebstähle festgestellt? Wurden Täter ermittelt? Oder fielen Fehlmengen bei der Inventur auf? (Inventur macht ein Laden ja nicht jeden Tag, gelle?)

      Nein, nichts davon. Stattdessen wird da auch nur wieder die Gerüchteküche bedient!

    2. Gibt es hierüber Belege? Der Begriff „Stark“ ist nicht sonderlich objektiv. Und weiß die Dame tatsächlich wer die Sachen geklaut hat? Hat sie die Diebe auf frischer Tat ertappt? Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, wenn die Polizei im Nachgang einen Täter ermittelt, diesen auch allen Mitarbeitern des Ladens mitzuteilen.

      Und nur angenommen – also hypothetisch und so: Wenn jetzt von 1.000 Asylanten 10 % – also 100 – kriminell handeln, sind also die übrigen 90 % – also 900 – genauso kriminell und stehen unter Generalverdacht?

      Wenn ja, bin ich jetzt äußerst verwirrt, denn dann bin ich mit der gleichen Logik automatisch links- UND/ODER rechtsextremer Brandstifter, bin auch ein steuerhinterziehnder Uli Hoeneß und und und …

      und nein, ich kann weder dem linken noch dem rechten fanatischen Rand etwas abgewinnen. Die Vernünftigen beider Lager haben vernünftige Anhaltspunkte. Jedoch sollte bei einer Schieflage, Krise oder sonstigem Ungleichgewicht nach allen Kräften geholfen werden.

    3. Wenn Sie mit „q.e.d.“ abschließen meinen Sie sicherlich in Abwandlung der üblichen Bedeutung nur „quod esset demonstrandum“, ansonsten sollten Sie vorher noch den Ironiebutton drücken.
      Beweise brauchen Quellen und/oder Fakten. Oder muss ich jetzt Ihren Cousin anrufen?

  17. An alle Kritiker der Aktion: Können die Mutmaßungen, Verunglimpfungen, Anschuldigungen, etc. gegenüber dem Westfalen-Blatt auch in irgendeiner Form GLAUBWÜRDIG belegt werden?

    Wie komplex das Ganze ist, deutet sich in dem Interview schon an, dennoch versuchen es die Blattmacher auf einer vernünftigen Basis. Sie stehen im Dialog mit Lesern, nennen Quellen, etc.

    Man erhält den Eindruck, dass es gar nicht um Wahrheitsfindung geht, sondern einfach nur darum das eigene „Bild“ der Situation aufrecht zu erhalten – mit allen Mitteln.

    1. Genau so sehe ich das auch. Da macht sich ein Medium ernsthaft die Mühe, mit allen Seiten in Kontakt zu treten und nicht nur Meinungen und Gerüchte zu verbreiten, sondern den Sachen auf den Grund zu gehen, und trotzdem heißt es reflexartig wieder „Propaganda“ oder „demokratiefeindliche Hetze“. Unglaublich. Ob die Verbreiter dieses Mülls überhaupt begreifen, dass sie selbst die Hetzer sind und der Demokratie bestimmt keinen Gefallen tun???

    2. wie viele GLAUBWÜRDIGE links zu Vorkommnissen
      in der Buntrepublik würden sie denn
      akzeptieren – in ihrem „komplexen“ Weltbild,
      welche das Westfalen-Blatt komplett widerlegen würde ?
      Mal abgesehen davon, dass sie vermutlich hier
      nicht veröffentlicht würden ?

      1. Ich würde mich ja schon über einen freuen – wobei freuen hier das falsche Wort ist. 😉

        Aber wie schon an anderer Stelle kommentiert: Was sagt das aus? Sollen wir alle Anständigen für die Minderheit mitbestrafen?

        Mal anders herum gefragt: Gäbe es für Sie überhaupt einen glaubwürdigen Beitrag der sich mit der Thematik auseinandersetzt und gegen Ihre Haltung gerichtet ist?

        Der Unterschied zwischen uns beiden scheint zu sein, dass ich akzeptiere, dass es unter allen Bevölkerungsschichten schwarze Schafe gibt und gegen diese auch sein kann ohne alle anderen mitzuverurteilen. Bei mir ist ein Terrorist ein Terrorist und kein Muslim (siehe u. a. den tragischen Anschlag in Paris) oder Christ (siehe u. a. Breivik).

    3. Zugegeben, ich kenne das Westfalen- Blatt nicht, daher sollte man sich einfach einmal die Eigentümer dieses Blattes anschauen, die sagt in der Regel schon alles über ein Medium aus, und das (die Eigentümer) sind in der Regel immer die Gleichen.Die heutigen Journallisten dagegen sind mittlerweile vernachlässigbar, sind letztlich zum überwiegenden Teil nur noch zu Lohn- oder Brodschreiber verkommen und haben längst ihre Seele verkauft.
      Was den Dialog mit den Lesern betrifft, kann ich es nur ahnen, Meinungen die sich nicht in die gewünschten Tendenz einfügen, werden einfach hinwegmoderiert – das ist längst zur gängigen Praxis in all den Medien geworden, die noch nicht ihre Kommentarspalten geschlossen haben. Ja, und wie soll dar eigentlich noch ein Dialog mit den Lesern möglich sein?

  18. Ich persoenlich traue dem Westfalenblatt genau so wenig wie der Springer Presse. Es ist doch schon vorgekommen das den Opfern mit strafrechtlichen Konsequenzen wie mit einer Anzeige wegen Volksverhetzung gedroht wurde. Meine Frage an das Westfalenblatt waere da noch Warum kommt es dann immer wieder zu Uebergriffen von muslimischen auf christliche Fluechtlinge und massenhaften Sachbeschaedigungen bis hin zur Zertruemmerung der gesamten Einrichtung? Wie bitte schoen wollen die Damen und Herren Journalisten recherchiert haben? In ueber 90% der Fluechtlingsheime ist die Presse unerwuenscht bzw.erhaelt erst gar keinem Zutritt. Ausserdem haben viele Organisationen Ihren Mitarbeiter(rinnen)einen sogenannten Maulkorb verpasst.

    1. Ohne jetzt auf jeden einzelnen Punkt einzugehen, würde es auch unter Deutschen, Christen oder sonstigen „Gleichgesinnten“ öfter krachen, wenn man zu dicht aufeinander gepfercht ist.

      Und Sachbeschädigung gab es auch schon vor der großen Flüchtlingswelle.

      Das soll nichts entschuldigen oder rechtfertigen; jedoch scheint mir das Problem eher menschlicher, denn nationaler Natur zu sein …

    2. Lieber Berliner, wie bitteschön haben Sie denn recherchiert? Ihre üblen Gerüchte decken sich in keiner Weise mit den Erfahrungen und Statistiken der Polizei. Diese belegen nämlich, dass die Flüchtlinge keineswegs häufiger straffällig werden als „normale“ Deutsche.
      Ins Reich der Sagen und Märchen dürfte man auch Ihre Zahl von über 90 Prozent der Flüchtlingsheime stecken, die der Presse angeblich keinen Zutritt gewähren. Vielleicht haben Sie in diesem Fall die Presse mit einem Mob Rechtsradikaler verwechselt, der grölend vor dem Flüchtlingsheim stand …

      1. ein Freund von mir ist KHK bei der Bundespolizei. Er hat mir bestätigt, dass die offizielle Statistik manipuliert wird und zwar bereits bei der Datenerfassung. Die Statistik der Polizeiführung stellt die gewünschte Realität dar, aber nicht die tatsächliche. Ich glaube ihm, andere können glauben was sie wollen.

      2. Was für ein schöner Zufall. Mein Freund arbeitet auch bei der Bundespolizei. Und auch sein Onkel und die Frau seines Bruders. Alle haben mir gerade schriftlich bestätigt, dass Ihrem Freund wohl die Pferde durchgegangen sein müssen. Er sei bei der Arbeit aber auch als der Komiker mit den flotten Sprüchen bekannt. Fakt ist, hier wird nichts beschönigt und es werden auch keine Statistiken gefälscht. Da hat er Sie wohl in den April geschickt…Anfang Dezember! 😉

      3. Junge Freiheit…schon klar.
        Vom Verfassungsschutz wegen rechtsextremem Tendenzen unter Beobachtung (auch wenn ständig gegen geklagt wird)…
        Aber ausgerechnet diese jetzt zu dem Thema zu zitieren…hat bissi Geschmäckle. Oder? 😉

  19. Ich habe mir auch mal selbst ein Bild gemacht, nachdem ich mich langsam überfremdet fühle und denke, dass syrische junge Männer lieber im eigenen Land ihr Land wieder aufbauen sollten, anstatt nach Deutschland zu gehen und es sich hier gut gehen zu lassen.In meinem direkten Umfeld und das ist eine kleine Gemeinde wurden mir mittlerweile bekannt: Sexuelle Belästigungen von Flüchtlingen an Mädchen, Diebstahl, Gewaltdelikte.Also scheint ja etwas dran zu sein, an den Meldungen, die n i c h t über die großen Pressehäuser im Netz gehen.

    1. Und? Haben Sie mit den Opfern geredet? Oder doch nur mit einem, der einen kennt, der gehört hat, dass seiner Schwester was zugetragen wurde, etc. etc. etc.???
      Sowas wurde früher im Kindergarten gespielt und nennt sich „stille Post“. In Ihrem Fall vermutlich mit Vorzeichen.

      Es ist erschreckend, was sich allein hier in diesem kleinen Forum schon für ein Meinungsmüll ansammelt. Die Verfasser dürfen sogar wählen gehen und Kinder zeugen und erziehen… Da wird mir schlecht..

      1. Und? Glauben Sie die Opfer haben Lust mit jedem Zweifler oder speziell mit Ihnen ihren Mißbrauch in epischer Breite zu diskutieren? Soll jetzt jeder mit jedem Opfer sprechen und sich eine Bestätigung holen, sonst ist es nicht wahr?
        Und Sie dürfen wählen? Hoffentlich haben Sie wenigstens keine Kinder.

    2. Dazu brauchte man keien „Recherchen“ anstellen, einfach hunderte von Vidios in Youtube ansehen, Calais, Lampeduse, Italien, Schweden und schon nach wenigen Minuten wird kalr was diese zwei „Herren“ vom Westfalen Blatt machne, alles schoen reden (ich will mal nichtsagen vorsaetzlich Luegen), die Wahrheit ist viel schlimmer als was von Freien medien durchsickert, es wird schlimm werden.

      1. Insofern ich das richtig interpretiere, was Sie da schreiben, sollen ein paar YouTube-Videos über Entgleisungen von Asylanten Beweis genug sein?

        Ist das wirklich Ihre Sicht der Dinge? Sie haben also noch nie von deutschen Straffälligen, deutschen Gewalttätern oder sonstigen deutschen „alternativ“ Eingestellten gehört? Wenn nicht, sollten Sie evtl. mal ein Fußballspiel besuchen, zu vorgerückter Stunde ein Volksfest besuchen oder an sonstigen Massen-„Spaß“-Veranstaltungen teilnehmen.

        Auch in Bars, Clubs und Discos soll es schon nach dem einen oder anderen Becher Cervisia etwas turbulenter zugegangen sein – unabhängig der Nationalität.

      2. Hab bei YouTube Ausschreitungen deutscher Fußballfans gesehen. Ich käme nie auf die alle Deutschen und auch nicht nur alle Fußballfans in Sippenhaft zu nehmen.

      3. Ich habe mir alle öffentliche zugänglichen Videos aus dem In- und Ausland angesehen. Dabei waren nie welche, wo Flüchtlinge sich unangemessen verhalten haben. Allerdings sehe ich immer wieder Videos, wo Pegida und AFD Anhänger sich unangemessen verhalten.

    3. Zitat aus dem Beitrag: „Es gibt Leser, die behaupten, unsere Quellen würden lügen. Wir versuchen dann mit diesen Menschen ins Gespräch zu kommen, und sie zu bitten, uns ihre Quellen zu nennen damit wir weiter recherchieren können. Dieser Bitte ist aber nie entsprochen worden.“
      Merken Sie was? Werden Sie doch konkret. Und wenn Ihnen was bekannt ist zeigen Sie Zivilcourage und zeigen die Tat an. Sie machen sich sonst mitschuldig. Das gilt auch für den Cousin des Bruders der Dame an der Supermarktkasse der das alles ganz genau gehört hat.

    4. In Chemnitz ist heute ein Marokkaner festgenommen wurden weil er ein Mädchen belästigt hat und weil sie nicht wollte geschlagen hat.
      Das ist kein Gerücht sondern normal bei den Willkommenen.

      1. Folgendes findet man beider Polizei Chemnitz:

        Stadtzentrum – Couragierter Zeuge hielt mutmaßlichen Schläger fest

        (SR) Am Donnerstag wurde die Polizei gegen 23.40 Uhr zu einem Restaurant in der Straße Am Rathaus gerufen. Dort hatte ein Mann eine Frau geschlagen. Wie sich beim Eintreffen der Beamten herausstellte, soll ein 23-Jähriger zwei Jugendliche (w: 16, w: 17) belästigt haben und ihnen dann in das Restaurant gefolgt sein. Als die 17-Jährige den 23-Jährigen dann von sich weg stieß, schlug dieser zu. Das Mädchen wurde dabei verletzt und zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Den Tatverdächtigen hielt ein couragierter 32-jähriger Zeuge nach dem Angriff fest. Dabei unterstützten ihn bis zum Eintreffen der Polizei zwei Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma. Den 23-Jährigen (1,7 Promille) nahm die Polizei in Gewahrsam.

        Ob es das ist, was hier zu „das ist normal bei den Wilkommenen“ umgedeutet wird? Ob es auf deutschen Schützenfesten besser läuft?

    5. Das ist ja interessant: was ist wann wo zu welcher Zeit konkret passiert? Wer hat ihnen das wann in welcher Situation wo erzählt? Das was sie hier schreiben sind doch nur weitere Gerüchte. Mir wird so schecht, wenn ich solche Kommentare lese! Wir haben in unserer Stadt mit knapp45 000 Einwohnern (Rhein-Main-Gebiet) über 500 Flüchtlinge aufgenommen, in den Nachbarstädten sind Überlauflager mit über 2000 Flüchtlingen! Ich habe weder selbst negative Erfahrungen gemacht, noch von jemandem gehört, der welche gemacht hat.

    6. Bei wem allgemein bekannt? Bei Pegida und AFD Anhängern? Ich bin in der Flüchtlingshilfe tätig und in diesem Rahmen bin ich in verschiedenen Flüchtlingsunterkünften. Mir gegenüber hat sich noch nie ein Flüchtling unangemessen verhalten und ich bin eine Frau. Im Gegenteil, die Flüchtlinge begegnen mir mit wesentlich mehr Respekt als mancher Deutsche.

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