Nach Aus beim Berliner Kurier: Hans-Peter Buschheuer ist jetzt Gewerkschaftschef

Hans-Peter Buschheuer ist jetzt Gewerkschaftschef in Berlin
Hans-Peter Buschheuer ist jetzt Gewerkschaftschef in Berlin

Publishing Der Journalistenverband Berlin-Brandenburg bekommt einen prominenten Vorsitzenden: Die Mitgliederversammlung wählte am Mittwoch Hans-Peter Buschheuer für die kommenden zwei Jahre an die Spitze. Der Journalist hatte in diesem Jahr seinen Posten als Chefredakteur des Berliner Kurier verloren, nachdem er sich mit der Verlagsführung zerstritten hatte.

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Buschheuer wurde im Mai von seinen Tätigkeiten „freigestellt“, weil es „unterschiedliche Auffassungen zur Weiterentwicklung der Marke“ gegeben habe. Wie es inoffiziell heißt, hatten sich Buschheuer und der zur DuMont Mediengruppe gehörende Berliner Verlag, in dem der Kurier erscheint, wegen weiterer Einsparungen zerstritten. Die Trennung vom langjährigen Chefredakteur beschäftigt derzeit das Arbeitsgericht.

Buschheuer ist in der Branche anerkannt und ein erfahrener Boulevardjournalist. Der 62-Jährige war 1991 und 1992 Chef vom Dienst der Berliner Boulevard-Zeitung Super!, bevor er zur B.Z. wechselte.  In den Jahren 1992 bis 1999 war er Chef vom Dienst der Berliner Boulevard-Zeitung B.Z. Bevor er zuletzt zwölf Jahre lang den Berliner Kurier durch schwierige Zeiten und einen umkämpften Markt steuerte, arbeitete er seit 2001 als stellvertretender und letztlich Chefredakteur des DuMont-Titels Express.

Zu neuen stellvertretenden Vorsitzenden wählte die JVBB-Mitgliederversammlung Annette Rogalla und Carsten Schäfer. Als Schatzmeister wurde Klaus Enderle wiedergewählt. Beisitzer im auf sieben Mitglieder verkleinerten Vorstand sind für die nächsten zwei Jahre Martin Gosen, Dieter Zurstraßen und Regine Zylka.

(ms)

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