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Das mutigste und wütendste Zeitungscover zum Massaker in San Bernardino kommt von der Daily News

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Amerika ist schockiert von dem Angriff Unbekannter auf eine Sozialeinrichtung in Kalifornien, bei dem 14 Menschen getötet wurden. US-Präsident Barack Obama erneuerte in dem Zusammenhang seine immer wieder vorgetragene Forderung nach schärferen Waffengesetzen. Die vielleicht mutigste Schlagzeile zu dem Thema kommt von der New Yorker Zeitung Daily News.

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„God isn’t fixing this“ schreibt die Zeitung in großen Lettern. „Gott wird das nicht in Ordnung bringen.“ Damit bezieht sich die Daily News auf Tweets von Politikern der republikanischen Partei, von denen vier Stück auch auf der Titelseite abgedruckt werden. In den Tweets, u.a. von Rand Paul, einem der Vorwahl-Kandidaten für die US-Präsidentschaftswahl 2016, erklären die Republikaner, dass sie die Opfer von San Bernardino in ihre Gebete einschließen werden. Darunter schreibt die Zeitung:

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Während die letzten unschuldigen Amerikaner sterbend in Blutlachen liegen, verstecken sich Feiglinge, die versuchen könnten die Waffen-Plage zu beenden, weiter hinter bedeutungslosen Platitüden.

Gemeint ist damit die Verweigerung vor allem republikanischer Politiker in den USA, den Zugang zu Schusswaffen stärker zu reglementieren. Einen Mangel an Haltung kann man der Zeitung jedenfalls nicht vorwerfen.

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Alle Kommentare

  1. Ärger am Arbeitsplatz

    „Es könnte sich um einen Streit am Arbeitsplatz handeln. Nach Angaben der Familie habe Farook erzählt, er sei wegen seines langen Bartes von Kollegen gehänselt worden.“ (SpOn)

    Wenn man den Artikel von den Agenturen „das/dpa“ liest , hat man schnell den Eindruck, als wolle man dieses schreckliche Attentat relativieren bzw. verharmlosen. Sie hatten ein klares Motiv gehabt: so viele Menschen wie möglich zu ermorden, wie in Paris. Schwerbewaffnet und mit Kugelsicherer Weste fuhren sie das Gefecht. Zuhause lagerten ein Haufen weiterer Waffen und Munition. Laut Polizei führten Farook und Malik mehr als 1600 Schuss Munition mit sich. Im Haus des Paares fanden die Ermittler rund 5000 weitere Schuss Munition und zwölf Rohrbomben. Außerdem seien Werkzeuge zum Bombenbau sichergestellt worden. Sie waren ausgerüstet, sagte Burguan.: Sie hätten eine weitere Attacke verüben können. Wir haben sie abgefangen, bevor das passieren konnte.

    Falls aber sich der Verdacht erhärten soll, daß der Streit am Arbeitsplatz, das Motiv gewesen sein soll, dann Gnade uns Gott.

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