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Volle Kraft in Richtung Live-Shows: Steven Gätjen wird das neue ZDF-Gesicht

Steven Gätjen wird ab 2016 das neue Aushängeschild des ZDF
Steven Gätjen wird ab 2016 das neue Aushängeschild des ZDF

Mit der Ära Stefan Raab endet auch die Ära Steven Gätjen bei ProSieben. Der Moderator wechselt zum ZDF und soll dort zum neuen Show-Gesicht aufgebaut werden. Allein im ersten Halbjahr wird es fünf neue, aufwändige Live-Produktionen geben. Seinen letzten ProSieben-Einsatz hat Gätjen am 19. Dezember bei der allerletzten "Schlag den Raab"-Sendung.

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„2015 haben wir alle uns eine große Frage gestellt: Was kommt nach ‚Wetten, dass…?“, erklärte ZDF-Unterhaltungschef Oliver Heidemann am Mittwoch in Hamburg. Er selber sei zu dem Schluss gekommen, dass es das eine ultimative Nachfolge-Format nicht geben könne. „Die Bürde des Erbes muss auf mehrere Show-Schultern aufgeteilt werden“, so Heidemann.

Dafür hat er sich mit Steven Gätjen einen überaus erfahrenen Show-Moderator ins Boot geholt und steuert den Unterhaltungs-Dampfer mit ihm volle Kraft in Richtung Live-Event. Fünf neue Primetime-Sendungen bringt der öffentlich-rechtliche Sender allein in den ersten drei Monaten des neuen Jahres an den Start. Auch übernimmt Gätjen die Neuauflage von „Deutschlands Superhirn“, zuletzt moderiert von Jörg Pilawa.

Die Oscars treffen auf „Versteckte Kamera“ mit Til Schweiger

Seine Live-Show-Premiere feiert der Moderator am 13.Februar 2015 mit der dreistündigen Primetime-Sendung „Die versteckte Kamera 2016. Prominent reingelegt“. Oliver Heidemann beschreibt das Format als Mischung aus „Oscar-Filmverleihung und versteckte Kamera“. Insgesamt acht Prominente, u.a. Michaelle Hunziger, The BossHoss sowie Andrea Sawatzki plus Ehemann Christian Berkel, präsentieren in der Show einen Film, der zeigt, wie sie andere Menschen hinters Licht führen. Eine Jury bewertet ihre Leistung und am Ende wählen die Fernsehzuschauer den Gewinner. Den Jury-Vorsitz hat Til Schweiger, neben ihm sitzen Carolin Kebekus und Heiner Lauterbach.

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„I can do that“: Promis an ihren Grenzen

Ab dem 25. Februar startet dann das wohl aufwändigste Produkt der neuen Allianz in 2016: „I can do that – Die große Promi-Challenge“, eine Adaption aus den USA, wo die Show erfolgreich bei NCB ausgestrahlt wird. Auch hier sind die Protagonisten Prominente, die während der Sendung neu erlernte Performance-Acts wie Akrobatik, Jonglage oder Comedy präsentieren. „I can do that“ wird für jeweils 90 Minuten an vier aufeinanderfolgenden Donnerstagen ausgestrahlt und in jeder Sendung suchen sich die Promis ein neue Herausforderung aus. Für das Erlernen der Acts haben sie dann unter Anleitung von professionellen Coaches eine Woche Zeit.

„Wir wollen uns im Segment der Spiel- und Challenge-Shows verbessern“, so Oliver Heidemann. „Steven bringt die notwendige Expertise mit.“ Das ZDF hat dafür einen mehrjährigen Vertrag mit dem Moderator geschlossen. Auch fürs zweite Halbjahr 2016 soll es schon konkrete Pläne geben, zu denen sich der ZDF-Unterhaltungschef jedoch am Mittwoch noch nicht äußern wollte.

Die ProSieben-Zeiten des Moderators sind mit seinem neuen ZDF-Engagement beendet, im Dezember moderiert er zum letzten Mal „Schlag den Raab“. Die Sendung wird also ein Abschied sowohl von Stefan Raab als auch von Steven Gätjen sein – zumindest bei ProSieben.

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