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Trauer um Helmut Schmidt beschert Zeitungen starke Kioskverkäufe

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Der Tod von Helmut Schmidt bewegte viele Menschen. Allein in Hamburg säumten Tausende die Strecke der Trauerfahrt vom Michel zum Friedhof Ohlsdorf. Von dieser großen Anteilnahme konnten auch die lokalen Zeitungen profitieren. Das Abendblatt verkaufte über 60 Prozent mehr am Kiosk und der Zeit gelang sogar bundesweit der beste Einzelverkauf des Jahres.

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Auf MEEDIA-Anfrage bestätigte die Wochenzeitung, dass man von der Ausgabe zum Tod von Helmut Schmidt über 130.000 Exemplare verkauft hätte. Im Schnitt liegt der Einzelverkauf sonst derzeit bei 91.702 Exemplaren (IVW, 3. Quartal). Bereits einen Tag nach dem Tod des Zeit-Herausgebers am 10. November, brachten die Hamburger ein 28-seitiges Extra in den Handel. Davon wurden über 100.000 Exemplare abgesetzt. Den Reinerlös der Sonderausgabe spendet der Verlag an die Helmut-und-Loki-Schmidt-Stiftung.

Ebenfalls erhöhte Verkäufe konnten das Hamburger Abendblatt und die Mopo vermelden. Von der Hamburger Morgenpost gingen am 11. November rund 20 Prozent mehr Ausgaben über die Kiosk-Tresen als an einem durchschnittlichen Mittwoch. Das Abendblatt verzeichnete gar ein Plus von rund 60 Prozent. Im Schnitt kommt die Funke-Zeitung auf einen Einzelverkauf von 29.688 Exemplaren.

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