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Ikea startet Online-Plattform und will einsame Weihnachtsesser zusammenbringen

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Erst Edeka und das #Heimkommen und jetzt Ikea. Man könnte meinen, die PR-Abteilungen hätten ihr Herz für Menschen entdeckt, die diese Weihnachten alleine verbringen müssen. Damit möglichst Wenige nur für sich feiern müssen, startet Ikea nun die #Gästaurant-Initiative. Auf einer speziellen Online-Plattform können sich dabei Menschen zum gemeinsamen Weihnachtsessen verabreden.

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Nach Meinung der Schweden sollte „besonders zur Weihnachtszeit niemand unfreiwillig alleine sein“. Also riefen die Möbelhändler die Aktion „Zusammen wirds ein Fest – #Gästaurant“ ins Leben.

Auf der entsprechenden Online-Plattform soll sich jeder als Gast oder Gastgeber registrieren lassen. Dazu sind Name, das Geburtsdatum, die E-Mail-Adresse sowie der Standort notwendig.

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Die interessierten Gäste können dann einfach die Liste der Gastgeber durchschauen und diese per E-Mail kontaktieren.

Der Starttermin ist der 1. Dezember. Via Pressemitteilung kündigte Ikea zudem an, dass die Online-Community zusätzlich viele Ideen rund um Tischdekoration oder Rezepte bieten würde. Da lässt sich nur hoffen, dass die Schweden nicht ohne Not aus einer anrührenden Idee eine reine Werbe-Kiste machen. Weiteres Indiz für diese Befürchtung: Mit einem Swede-o-meter soll sich „einstellen“ lassen, „wie schwedisch gefeiert wird“.

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Alle Kommentare

  1. Weihnachten ist doch nur noch der erbärmliche Höhepunkt einer orgiastischen Verkaufs- und Marketing-Schlacht, die bereits im September beginnt. Einzig das Programm im Fernsehen hebt sich ein wenig vom sonstigen Scripted Reality-Müll der sonstigen Tage im Jahr ab.

    Ob nun weltanschaulich oder religiös geprägt… heute steht der Weihnachtsmann von Coca Cola im Mittelpunkt und ein wochenlanger Kaufrausch, der mit einer Fressorgie und Familienstreit endet. Im Versand- und Einzelhandel klingelt die Kasse, Niedriglohnbeschäftige schieben bei Amazon und Zalando Überstunden…

    Am Tag danach kommt die Ernüchterung, wenn man in Katerstimmung die Quittung zum Umtausch nicht mehr hat, während Stirb langsam 1 bis 3 im Fernsehen läuft oder Andre Rieu sich einen abfiedelt. Immerhin ist dann am Vortag das Haus nicht abgebrannt, weil man im Glühweinrausch nicht in die Tanne gefallen ist.

    Die eigene Familie reicht einem da schon, muss ich diesen alljährlichen Amoklauf auch noch mit wildfremden verbringen? Die sollen sich glücklich schätzen, dass sie mal zwei/drei Tage ungestört dem Wahnsinn entkommen können und wirklich besinnliche Festtage verbringen dürfen.

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