Intendantenflucht: Nach Helmut Reitze beim HR legt auch RBB-Chefin Dagmar Reim vorzeitig ihr Amt nieder

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© rbb/Kristina Jentzsch

Zwölf Jahre lang stand sie an der Spitze des RBB, jetzt verlässt sie den Sender: Rund zwei Jahre vor Ablauf ihres Vertrages, legt Dagmar Reim ihre Intendanz Mitte 2016 nieder. Für das vorzeitige Ende seien ausschließlich private Gründe verantwortlich, so die Noch-Intendantin.

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2003 fusionierten die Sender Freies Berlin (SFB) und der Ostdeutsche Rundfunk Brandenburg (ORB) und wurden zum Rbb. Erste Intendantin des neuen Senders wurde Dagmar Reim. Zwölf Jahre steht Reim seit diesem 1. Mai 2003 an der Spitze der Sendeanstalt. Doch im Juni 2016 ist Schluss.

„Ich habe unserem Rundfunkrat und dem Verwaltungsrat mitgeteilt, dass ich vor Ablauf meines Vertrags ausscheiden möchte, und zwar ausschließlich aus privaten Gründen“, lässt die 64-Jährige den RBB mitteilen. Ihre Amtszeit würde regulär erst im Mai 2018 enden.

Dieter Wolf, Vorsitzender des Verwaltungsrates lobte u.a. Reims Einsatz für die finanzielle Konsolidierung nach der Fusion von SFB und ORB.

Reim war als erste Frau Intendantin eines öffentlich-rechtlichen Senders. Zuvor hatte sie beim Bayerischen Rundfunk, beim Westdeutschen Rundfunk und beim Norddeutschen Rundfunk gearbeitet.

Vor kurzem erst hatte der HR-Intendant Helmut Reitze seinen vorzeitigen Rückzug aus gesundheitlichen Gründen bekanntgegeben.

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Alle Kommentare

  1. Wozu länger arbeiten, wenn sich die Intendanten auf eine Superpension freuen können? Für die Kurzzeitintendantin Piel musste der WDR über 3 Mio. € zurücklegen. Dafür wird bei den Freinen geknausert😩😃

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