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Georg von Holtzbrinck-Preise für Wirtschaftspublizistik an Autoren von Zeit und ZDF verliehen

WiWo-Chefin Miriam Meckel und Preisträger Simon Book
WiWo-Chefin Miriam Meckel und Preisträger Simon Book Foto: Katrin Denkewitz

Reporter der Zeit, des österreichischem Wirtschaftsblatts sowie des ZDF wurden am Mittwochabend mit dem Georg von Holtzbrinck-Preis für Wirtschaftspublizistik ausgezeichnet. Vor 120 geladenen Gästen in Frankfurt wurde jeweils ein Preis in den Kategorien Print, Online und elektronische Medien verliehen.

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Die Gewinner des Georg von Holtzbrinck-Preises in der Kategorie Print sind in diesem Jahr die beiden Zeit-Journalisten Mark Schieritz und Kerstin Kohlenberg. In ihrem Artikel „Die Superwaffe des Mr. Glaser“ geht es um den Chef der Abteilung Financial Warfare im amerikanischen Finanzministerium, der auf fast allen Kriegsschauplätzen der jüngeren Zeit dabei war. „Die Autoren beschreiben detailgenau wie Daniel Glaser ganze Staaten vom Zahlungsverkehr abschneidet, Banken den Geldhahn zudreht und Terroristen die finanzielle Grundlage entzieht“, heißt es.

In der Kategorie elektronische Medien ging der Preis für Wirtschaftspublizistik an den TV-Journalisten Dirk Laabs, der in seinem Beitrag „Der Fall Deutsche Bank“ für „ZDFzeit“ den Wandel des Bankhauses nachstellte.

Der Online-Preis ging in diesem Jahr nach Österreich. Ausgezeichnet wurden Eva Konzett, Marijana Miljkovic und André Kühnlenz vom Wirtschaftsblatt. „In einem 6-teiligen Dossier beschreiben die Autoren mit beeindruckenden Fotos, Karten und Grafiken wie chinesische Unternehmen zunehmend Osteuropa für sich entdecken“, lobten die Juroren.

Mit dem Preis zeichnen Verleger Dieter von Holtzbrinck und eine hochkarätige Jury jedes Jahr herausragende journalistische Leistungen im Bereich der Wirtschaftsberichterstattung aus. Am Abend in Frankfurt wurde auch der Nachwuchs mit dem Ferdinand Simoneit-Preis ausgezeichnet.

Nachwuchspreise für Handelsblatt und WirtschaftsWoche
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In der Kategorie Print bekam Simon Book die Auszeichnung für seine Serie „Das Ende des amerikanischen Traums“. Darin erklärt der Handelsblatt-Reporter die innere Zerrissenheit der USA vor den Kongresswahlen. In Midland, Chicago, St. Louis, New Orleans und dem Silicon Valley hat der Autor Menschen besucht, die vom amerikanischen Traum profitieren und diejenigen, die nicht daran teilhaben.

In der Kategorie Online wurde der Nachwuchspreis an das Autorenteam Katharina Kistler, Marc Etzold, Franz Hubik, Fabian Kurmann, Anja Stehle, Matthias Streit, Julia Wadhawan und Tim Rahmann verliehen. In dem Multimedia-Dossier der WirtschaftsWoche „Stadt der Zukunft“ stellen sich die Verfasser die Frage, wie und wo wir in Zukunft leben werden. Mit beeindruckenden 360Grad-Bildern, Videos, Grafiken und interaktiven Fotos werden dem Leser neue Konzepte für kommende Lebensräume und Arbeitsbedingungen aufgezeigt.

Der Georg von Holtzbrinck-Preis für Wirtschaftspublizistik wird seit dem Jahr 2000 verliehen. Der Ferdinand Simoneit-Nachwuchspreis für Wirtschafts- und Finanzjournalismus seit 2012.  Alle Auszeichnungen sind mit jeweils 5.000 Euro dotiert.

 

MEEDIA ist ein Unternehmen der Verlagsgruppe Handelsblatt

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