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Ex-Bertelsmann-Sprecher Manfred Harnischfeger ist tot

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Manfred Harnischfeger, der langjährige Kommunikationschef von Bertelsmann und der Deutschen Post, ist nach langer, schwerer Krankheit in seiner Wahlheimat Bonn verstorben. Der PR-Stratege und Kommunikationsexperte wurde 71 Jahre alt.

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Geboren am 27. Juli 1944 im hessischen Lorsch, volontierte Harnischfeger in den Sechziger Jahren bei der Fuldaer Zeitung, ab 1965 arbeitete er bei der „Allgemeinen Zeitung“. Nach Stationen als Pressereferent der CDU-Landesgeschäftsstelle in Frankfurt und Pressesprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, wechselte Harnischfeger 1975 zu Bertelsmann, wo er die Leitung der Kommunikation übernahm.

Im gegenseitigen Einvernehmen verließ der PR-Stratege den Medienkonzern 2002. Der PR blieb Harnischfeger allerdings treu: Er übernahm 2003 den Zentralbereich Konzernkommunikation der Deutschen Post World Net, wo er bis 2009 blieb. Zudem lehrte Harnischfeger lange am Institut für Kultur- und Medienmanagement an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg und war als freier Kommunikationsberater tätig.

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Alle Kommentare

  1. Manfred war ein Kommunikationschef, der alles in seinem Unternehmen wusste, der stets loyal verschwiegen war und zugleich loyal Auskunft gab, wenn ein Kollege fragte – meist mit einem Hinweis versehen, doch dies oder jenes doch bitte nch selbst nachzurecherchieren. Manfred kannte die Bühnen und Flure des Kommunikationsbetriebs, er servierte gern, aber er belehrte nicht; er flüsterte seine Botschaften, er lächelte bei komplexen Themen und – auf sein Wort war Verlass. Solche Kommunikationschefs haben die Unternehmen deswegen nicht mehr, weil sie ihnen nicht vertrauen und sich selbst nicht trauen. Manfred: Adieu!

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