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Trotz Tagessieg: „Wer wird Millionär?“-Promi-Special mit Marktanteils-Minusrekord

Das „Wer wird Millionär?“-Promi-Special mit Richy Müller, Jens Riewa, Carolin Kebekus, Moderator Günther Jauch und Martin Rütter
Das "Wer wird Millionär?"-Promi-Special mit Richy Müller, Jens Riewa, Carolin Kebekus, Moderator Günther Jauch und Martin Rütter

Alles so wie immer: Wenn RTL ein "Wer wird Millionär?"-Promi-Special zeigt, gewinnt die Show den Tag. Allerdings - auch diesmal verlor sie wieder Zuschauer. Der Marktanteil von 18,4% ist der schwächste der Geschichte. In der jungen Zielgruppe gewann zudem nicht "WWM", sondern "The Voice of Germany".

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Donnerstag wissen müssen:

1. „Wer wird Millionär?“ mit Tiefst-Marktanteil

Die 5,08 Mio. Zuschauer reichten für den – sehr knappen – Tagessieg vor der 20-Uhr-„Tagesschau“ des Ersten, die 5,06 Mio. einschalteten. Auch der Marktanteil von 18,4% liegt natürlich deutlich über dem RTL-Normalniveau von 10,0% in den jüngsten 12 Monaten. Allerdings: Er ist der schwächste aller bisher gezeigten 31 „Wer wird Millionär?“-Promi-Specials. Zwar sahen im Juni mit 4,95 Mio. noch ein paar weniger zu, allerdings war da auch das Wetter besser, sodass insgesamt weniger Leute vor den Fernsehern saßen. Folge: Der Marktanteil lag bei besseren 19,1%. Noch ein Vergleich: Vor einem Jahr, im November 2014, sahen die Show noch 5,66 Mio. Leute, der Marktanteil lag bei 19,9%. Bis 2006 sahen fast immer mehr als 10 Mio. Leute zu. Diese Zeiten sind vorbei.

2. „The Voice“ schlägt „Wer wird Millionär?“ in der jungen Zielgruppe

Recht unbeeindruckt vom „WWM“-Special zeigte sich „The Voice of Germany“. Gegenüber der Vorwoche verlor die ProSieben-Show nur leicht, holte mit 2,00 Mio. 14- bis 49-Jährigen und 19,9% den Tagessieg vor dem RTL-Quiz (1,70 Mio. / 17,2%). Insgesamt erreichte „The Voice“ aber wegen der kleineren älteren Zuschauerschaft mit 3,07 Mio. rund 2 Mio. weniger Leute als „Wer wird Millionär?“. Sat.1 kam mit „Criminal Minds“ im Gesamtpublikum nur auf miserable 5,4% und 5,9%, bei den 14- bis 49-Jährigen auf unbefriedigende 8,5% und 9,3%.

3. Ordentliche Zahlen für die „Mordkommission Istanbul“, „Die Bergretter“ schwach wie nie zuvor

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Einer der großen Leidtragenden des „Wer wird Millionär?“-Specials waren offenbar „Die Bergretter“ vom ZDF. Sie erreichten mit 4,06 Mio. Sehern so wenige wie nie zuvor, auch der mittelmäßige Marktanteil von 12,6% ist ein Tiefstwert. Etwas besser lief es parallel dazu im Ersten: Der „Mordkommission Istanbul“ sahen 4,21 Mio. Leute zu – 13,1%. Bei beiden öffentlich-rechtlichen Sendern war das Interesse an Nachrichten noch größer: Die 20-Uhr-„Tagesschau“ schalteten 5,06 Mio. (17,0%) ein, die 19-Uhr-„heute“-Ausgabe 4,67 Mio. (18,4%) und das „heute-journal“ 4,37 Mio. (15,0%).

4. Bud Spencer und Terence Hill nicht mehr für Top-Quoten gut

Die Prime-Time-Programmierung mit Bud-Spender-und-Terence-Hill-Filmen könnte bei kabel eins die letzte gewesen sein. Auch „Zwei außer Rand und Band“ konnte nicht überzeugen, Marktanteile von 3,5% im Gesamtpublikum und 5,0% bei den 14- bis 49-Jährigen liegen unter dem Normalniveau des Senders. Vox erreichte mit den „X-Men“ unterdessen mittelmäßige 6,4%, RTL II mit den „Kochprofis“ und dem „Frauentausch“ unbefriedigende 5,3% und solide 6,1%.

5. Zwei Millionen sehen alten Münster-„Tatort“ im WDR

Die Nummer 1 abseits der großen acht Sender hieß am Donnerstag eindeutig „Tatort“. 2,07 Mio. schalteten den Münsteraner Fall „Hinkebein“ aus dem Jahr 2012 im WDR Fernsehen ein – ein grandioser Marktanteil von 6,5%. Damit musste sich der WDR um 20.15 Uhr nur RTL, dem Ersten, dem ZDF und ProSieben geschlagen geben. Selbst Sat.1 wurde geschlagen. 1,06 Mio. (3,4%) sahen parallel dazu „Vermisst“ bei Super RTL, im Pay-TV setzte sich der National Geographic Channel mit „Mayday – Alarm im Cockpit“ durch: 100.000 sahen um 22.50 Uhr zu – 0,5%.

Hier finden Sie bei MEEDIA täglich die Top 20 des Gesamtpublikums und der 14- bis 49-Jährigen. Eine Liste aller Quoten-Analysen der Vergangenheit lesen Sie immer an dieser Stelle.

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