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US-Ingenieurin namens Isis beschwert sich: „Facebook denkt, ich bin ein Terrorist“

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Spätestens seit dem großen Engagement vieler US-Techfirmen nach den Anschlägen von Paris kämpfen nun auch die Silicon-Valley-Giganten aktiv gegen den Islamischen Staat. Sonderlich pannenfrei agiert Facebook dabei allerdings noch nicht. So beschwerte sich gerade eine Ingenieurin bitterlich via Twitter, dass das US-Netzwerk ihr Account gesperrt hätte, weil man sie für eine Terroristin halte. Ihr Vorname: Isis.

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Mit Vor- und Zuname heißt sie Isis Anchalee und ganz im Sinne der strengen Netzwerkregeln meldete sich die Ingenieurin aus San Francisco auch unter ihrem echten Namen beim Zuckerberg-Portal an. Gerade das war wohl ein Fehler.

Glaubt man ihren Tweets zu dem Thema, sperrte Facebook ihren Account wie aus heiterem Himmel. Insgesamt dauerte die Blockade acht Stunden und drei Versuche, bis das Netzwerk ihr ihre FB-Identität wieder zurück gab. Bis dahin hatte sie sogar mehrmals versucht, ihre Identität mit einem Scan ihres Passes zu beweisen.

Am Ende, nach dem Isis via Twitter schon sehr viel Aufmerksamkeit erzeugt hatte, gab Facebook ihr dann doch ihren Account zurück und entschuldigte sich. Mal wieder konnte oder wollte das Netzwerk aber offenbar nicht so genau erklären, wie es zu der Sperrung bzw. der schwierigen internen Kommunikation kam.

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