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„Handballspiel so traurig wie Pariser Terroranschlag“: der geschmacklose Sportbericht der Westfalenpost

Der Chefredakteur der Westfalenpost Menden, Jost Lübben
Der Chefredakteur der Westfalenpost Menden, Jost Lübben

Die Lokalzeitung Westfalenpost Menden, berichtete am Montag über ein Handballspiel des TV Menden-Schwitten – und vergriff sich dabei gehörig im Ton. Tatsächlich verglich der Autor die Niederlage des Heimatvereins mit den tragischen Terrorangriffen von Paris. Diese sei "mindestens ebenso traurig".

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Der Autor der Westfalenpost Menden war sich nicht zu schade, den „traurigen“ Verlauf des Handballspiels am vergangenen Wochenende mit den grausamen Ereignissen in Paris zu vergleichen: „Was der Gastgeber beim 29:34 (8:20) in Durchgang eins bot, war mindestens ebenso traurig wie der freitägliche Terrorakt in Frankreich.“

Entdeckt wurde die Meldung von Ralf Heimann, Journalist aus Münster, der ein Foto der Print-Version twitterte:

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Ebenfalls über Twitter wurde eine Stellungnahme der Westfalenpost Menden verbreitet. Darin entschuldigt sich die Lokalzeitung für den „unangemessenen Vergleich“ und betont: „Ein Handballspiel mit einem Terrorakt in Verbindung zu bringen, war selbstverständlich nicht unsere Absicht. Dass es dennoch passiert ist, bedauern wir sehr.“ In der Online-Version des Beitrags wurde der Satz gelöscht.

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