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Niersbach tritt als DFB-Präsident zurück – und Twitter platzt vor Häme

Wolfgang Niersbach
Wolfgang Niersbach

Wolfgang Niersbach hat die Konsequenzen aus der andauernden WM-Affäre gezogen und gestern seinen sofortigen Rücktritt als DFB-Präsident erklärt. Auf Twitter ließen sich Nutzer nach der Steilvorlage nicht zweimal bitten und reagierten vorhersehbar mit Spott und Häme auf 140 Zeichen. Spiegel-Journalisten konnten nach den wochenlangen Scharmützeln um die Titelstory "Das zerstörte Sommermärchen", die den Fall ins Rollen gebracht hatte, ihre Genugtuung unterdessen kaum verbergen und drehten auf Twitter Ehrenrunden.

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18 lange Tage hat Wolfgang Niersbach gekämpft, gerungen, taktiert – und dann resigniert. Dabei war nach der inzwischen legendären Pressekonferenz vom 22. Oktober eigentlich schon klar, dass sich der 64-Jährige als DFB-Präsident kaum würde länger halten können – zu desaströs geriet der wirre Auftritt, der mehr Fragen hinterließ als er Antworten brachte.

Spätestens aber nach der Razzia wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung „im besonders schweren Fall“ in der vergangenen Woche war der gelernte Journalist als Präsident des Deutschen Fußball-Bundes nicht mehr tragbar. Die Folge gestern um 17 Uhr: Der sofortige Rücktritt, der natürlich auf Twitter zum Trending Topic des Tages wurde und Spöttern die Steilvorlage des Jahres lieferte.

Für Spiegel-Journalisten wurde der Niersbach-Rücktritt unterdessen zum Moment der Genugtuung…

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… und teilweise auch der Abrechnung, schließlich hatten die Hamburger für ihren Investigativ-Titel „Das zerstörte Sommermärchen“ reihenweise Schelte der Branchenkollegen – vor allem in Gestalt von Bild , Sky und Ex-Focus-Chefredakteur Helmut Markwort – bezogen:

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