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Ex-Sport Bild-Macher Pit Gottschalk wird neuer Chefredakteur Sport bei Funke

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Mehr Springer-Knowhow für Funke: Pit Gottschalk ist ab 1. Januar neuer Chefredakteur Sport beim Medienhaus aus Essen. Für Funke baut der Hamburger das neue Kompetenzzentrum Sport auf, das alle sportjournalistischen Aktivitäten zentral aus der Ruhr-Metropole steuern soll und die Produktion des Hauptsports, der Printausgaben sowie aller digitalen Sportinhalte übernimmt.

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„Pit Gottschalk ist die optimale Besetzung für die neue Position des gruppenweiten Sportchefs, denn er vereint wie kein Zweiter sowohl sportjournalistische Kompetenz als auch Erfahrung im Aufbau neuer crossmedialer Einheiten“, sagt Matthias Körner, Verlagsgeschäftsführer NRW.

Der ehemalige Chefredakteur der Sport Bild, war gerade erst bei Springer ausgeschieden. Nebenbei kurbelte er das Web-Projekt Mediapreneure an.

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Tatsächlich entsteht in Essen gerade Großes. Mit einer Gesamtauflage von rund 1,3 Millionen Exemplaren baut Gottschalk, nach der Bild, die zweitgrößte Sportredaktion des Landes auf. Denkbar wäre es auch, dass der erfahren Magazin-Macher auch in diesem Bereich wieder aktiv wird. Immerhin gehört Funke ebenfalls zu den größten Zeitschriftenhäusern der Republik. Als passionierter Web-Enthusiast, wird Gottschalk jedoch bestimmt die digitalen Aktivitäten des Medienhauses ankurbeln.

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Alle Kommentare

  1. Sehr geehrter Herr Gottschalk,
    die NRZ-/WAZ-/usw. Sportseite hatte ich in drei Minuten durch. Die komplette erste Seite war der Bericht über die Pharma-Sportveranstaltung. Auf Seite drei ganzseitig wie immer S 04. Ein Leser hat schon geschrieben, dass er auf die Sportseite verzichten kann.
    Der VfL Bochum hat gegen den BVB vielleicht das Spiel des Jahres gemacht. Es gab keine Berichterstattung in den regionalen Medien. Es ist offensichtlich, dass die Sportredaktion außer bei Schalke seit Jahren keine Übersicht hat.
    In meinem früheren Beruf hätte man mir das Ausscheiden nahe gelegt – bei Ihnen muss niemand Konsequenzen fürchten.

  2. Oh Gott, ich erinnere mich mit Grauen an das Wirken von Pit Gottschalk bei Sport Bild. Damals – in den neunziger Jahren – war der Mann zuständig für Borussia Dortmund und jede Woche kam eine ziemlich abstruse Story über irgendwelche Skandale beim BVB.
    Das Gros der Texte war völlig übertrieben, es ging in der Hauptsache um Boulevard-Krawall. Vielleicht war es auch nur die Rache, dass sich die Springer-Medien beim BVB – im Gegensatz etwa zu Schalke und den Bayern – immer richtig schwer taten, weil es die berühmten Maulwürfe im Klub nicht gab.
    Bei den späteren Enthüllungen über die Dortmunder Finanzprobleme blieben Bild und Sport-Bild jedoch ziemlich stumm.

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