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Debatte um „Sponsored Post“: Bento startet Native Advertising

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Schon zum Start hatten die beiden bento-Chefs Frauke Lüpke-Narberhaus und Ole Reißmann angekündigt, in der Vermarktung auch auf Native Advertising setzen zu wollen. Seit gestern ist nun der erste gesponserte Text online: ein von Chromecast bezahlter Beitrag über Streaming-Anbieter. Bei Twitter diskutieren Nutzer, ob die Markierung als Werbung deutlich genug ist.

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„Wer will schon einen goldenen Herbst, wenn er dieses Streaming-Angebot hat?“ So wird der von Chromecast gesponserte Beitrag bei Bento eingeleitet. Es folgt ein Vergleich der fünf Streaming-Anbeiter Netflix, Maxdome, Watchever, Juke und Sky Online. Chromecast selber bietet einen Streaming-Adapter an; unter dem Text findet der Leser eine Box mit „Kundeninformationen“ über den Hersteller.

Der Text ist mit einer grünen Leiste versehen, in der geschrieben steht: „Sponsored Post“. Klickt der Leser darauf, gelangt er zu einer Erklärung über Native Advertisiing. Direkt über dem ersten Satz des Beitrags wird noch einmal erklärt: „Dieser Artikel wurde im Auftrag und mit Unterstützung von Chromecast verfasst.“

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Doch nicht alle Leser sind mit der Deutlichkeit der Kennzeichnung zufrieden. So beschwerte sich zum Beispiel der Marcus Beckedahl, Betreiber von Netzpolitik.org, er habe den Hinweis beinah übersehen. Offenbar blenden einige Anti-Trackingtools den Hinweis aus.

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