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stern schwächelt am Kiosk mit VW-Cover, Spiegel solide mit „Operation Wunderkind“

Die Ausgaben 41/2015 von Spiegel, stern und Focus
Die Ausgaben 41/2015 von Spiegel, stern und Focus

Nachdem Spiegel und Focus eine Woche zuvor halbwegs solide Einzelverkaufszahlen mit dem VW-Skandal erreichten, blieb der stern mit Heft 41/2015 und der Zeile "Der Flächenbrand" klar unter seinem Normalniveau. Knapp darüber sprang Der Spiegel mit seiner Titelgeschichte über Kindererziehung.

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Zum zweiten Mal in Folge blieb der stern im Einzelverkauf, also in Kiosken, Supermärkten, Tankstellen, etc. unter der 200.000er-Marke. 194.315 Käufer fand man mit seinem Titel „Der Flächenbrand – Warum der VW-Skandal so gefährlich für Deutschland ist“. Zwar sind das rund 5.000 mehr als vor einer Woche, aber dennoch klar weniger als im Durchschnitt der jüngsten 12 Monate (211.400), bzw. drei Monate (213.900). Im Gesamtverkauf inklusive Abos, Lesezirkeln, Bordexemplaren, etc., fand Heft 41/2015 genau 721.800 Abnehmer, darunter 14.249 in Form eines ePapers.

Ähnlich klar verfehlte auch der Focus sein Normalniveau. 72.196 Einzelverkäufe weist die IVW für Heft 41 aus. Die Titelgeschichte hieß hier „Fitter, besser, glücklicher: Mit Sport Grenzen überwinden – für mehr Erfolg im Job und im Leben“. Zum Vergleich: Der Durchschnitt der jüngsten 12 Monate liegt bei rund 80.000 Einzelverkäufen, der der jüngsten drei Monate bei 77.200. Der Focus erreichte damit zum vierten Mal in Folge dieses Normalniveau nicht. Im Gesamtverkauf lag das Heft bei 493.266 Exemplaren, davon 25.733 ePaper.

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Am besten lief es in dieser Cover-Check-Woche für den Spiegel. Er liegt mit 246.414 Einzelverkäufen immerhin ziemlich genau zwischen seinem 12-Monats-Durchschnitt (243.700) und seinem 3-Monats-Durchschnitt (248.600). Gelungen ist diese solide Leistung mit dem Kindererziehungs-Titel „Operation Wunderkind – Wie Eltern den Erfolg ihrer Töchter und Söhne erzwingen“. Auch hier der Blick auf den Gesamtverkauf: Der lag bei 826.642 Exemplaren, darunter 53.556 ePaper.

Kennen Sie unser Cover-Check-Tool? Damit können Sie jederzeit sehr flexibel die vergangenen und aktuellen Einzelverkäufe von Spiegel, stern und Focus analysieren.

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Alle Kommentare

  1. Wer mehrere Zeitungen täglich liest, so wie ich, den wundert das Wort Lügenpresse überhaupt nicht mehr. Diese Art von gleichgeschalteter Berichterstattung lässt mich geradezu erschauern. Über einen signifikanten Rückgang der Verkaufszahlen sollte sich die Presse nicht wundern.

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