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50 Euro: ProSiebenSat.1 knackt Allzeithoch nach Quartalsbilanz

ProSiebenSat.1-Vorstandschef Thomas Ebeling geht im Februar, 16 Monate vor Ablauf seines Vertrags
ProSiebenSat.1-Vorstandschef Thomas Ebeling geht im Februar, 16 Monate vor Ablauf seines Vertrags

Gute Ergebnisse machen gute Kurse: ProSiebenSat.1 veredelt seine jüngsten Quartalszahlen an der Börse mit neuen Allzeithochs. Erstmals knackte das Senderkonglomerat gestern die Marke von 50 Euro. Das MDax-Mitglied ist damit inzwischen knapp 11 Milliarden Euro wert und mehr denn je ein Kandidat für die erste deutsche Börsenliga. Analysten sehen weiteres Kurspotenzial.

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Diese Kurszuwächse muss man erlebt haben: Was die Aktie von ProSiebenSat.1 in den vergangenen sechs Jahren an der Börse vollführt hat, ist für die Geschichtsbücher – 5.000 Prozent Plus waren von 2009 bis heute drin.

Oder in harten Euros gerechnet: Wer im Frühjahr 2009, als ProSiebenSat.1 noch in den Niederungen eines Pennystocks dümpelte, 10.000 Euro investiert hätte, säße heute auf dem kaum fassbaren Gewinn von über 500.000 Euro.

Die unglaublichste Erfolgsstory der jüngeren deutschen Börsenhistorie ist seit gestern nun noch um ein weiteres Kapital reicher: Bei 50 Euro wurde nach einem halben Jahr der Konsolidierung ein neues Allzeithoch erklommen.

Quartalsbilanz pulverisiert die Analystenerwartungen
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Auslöser: Die gestern vor Handelsschluss veröffentlichte Geschäftsbilanz für das dritte Quartal elektrisierte Anleger – das MDax-Mitglied kletterte nochmals um 5  Prozent. Statt der erwarteten Umsätze in Höhe von 722 Millionen Euro erlöste ProSiebenSat.1 zwischen Anfang Juli und Ende September 747 Millionen Euro.

Analysten zeigten sich zufrieden und bestätigten ihre Kaufempfehlungen. So nennt die Investmentbank Oddo Seydler weiterhin ein Kursziel von 53 Euro. Commerzbank-Analystin Sonia Rabussier hatte bereits im Vorfeld der Quartalsbilanz in der vergangenen Woche ihre Prognose angehoben und sieht den fairen Wert nunmehr bei 57 Euro.

Das entspräche gegenüber dem aktuellen Kursniveau immerhin noch einem Aufwärtspotenzial von 15 Prozent. Vielleicht klappt es dann auch endlich mit dem Aufstieg in die erste Börsenliga, der seit Jahren erwartet wird.

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