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„Gewaltverherrlichende Filme“: US-Polizisten rufen zum Boykott von Quentin Tarantino-Filmen auf

Quentin Tarantino bei einer Demonstration gegen Polizeigewalt
Quentin Tarantino bei einer Demonstration gegen Polizeigewalt

Am vergangenen Samstag schloss sich Quentin Tarantino einer Demonstration in New York City gegen Polizeigewalt an. "Mörder sind Mörder", betonte der Regisseur – was wiederum große Wut bei den US-Polizisten auslöste. Diese riefen sogar zum Boykott der "gewaltverherrlichenden" Tarantino-Filme auf.

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Mehrere Hundert Menschen demonstrierten am Wochenende im Washington Square Park in New York gegen Polizeigewalt. Kult-Regisseur Tarantino war ebenfalls dabei. „Ich bin ein Mensch mit einem Gewissen. Und wenn man glaubt, es sei ein Mord passiert, muss man dagegen protestieren. Ich bin hier, um zu zeigen: Ich bin auf der Seite der Ermordeten“, erklärte er den Reportern vor Ort.

Der Chef der Gewerkschaft „Patrolmen’s Benevolent Association“, Patrick Lynch, wehrte sich gegen Tarantinos Vorwürfe und sagte gegenüber der New York Post: „Ich bin nicht überrascht, dass jemand, der seinen Lebensunterhalt mit gewaltverherrlichenden Filmen verdient, ein Polizistenhasser ist.“ Die New Yorker müssten ein Zeichen gegen seine „beleidigende“ Aussagen setzen, so Lynch: „Es ist Zeit für einen Boykott von Quentin Tarantinos Filmen.“

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Erst wenige Tage vor der Demonstration ist ein US-Polizist von einem mutmaßlichen Fahrraddieb getötet worden. In dem Bericht der New York Post heißt es, die Cousine des ermordeten sei verärgert über diese Respektlosigkeit. Tarantino selber bezeichnet das Timing als „unglücklich“.

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