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Max Mustermann des Digitalen: Jung von Matt zeigt den Durchschnitts-Facebook-Nutzer

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2004 scannte Jung von Matt die Deutschen und ihre Lebensumstände: Am Ende stand "Deutschland häufigstes Wohnzimmer", der Durchschnitts-Lebensraum der Deutschen. Nun, elf Jahre später, hat die Agentur das Projekt weiterentwickelt und stellt Christian Müller vor – den Max Mustermann des Digitalen.

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Auf den Namen Christian Müller wurde der Durchschnitts-Surfer getauft, weil es der statistisch häufigste bei Facebook aufzufindende Name ist. Alle Eigenschaften rund um Müller basieren auf Daten der deutschen Facebook-Nutzer. Sein Geburtstag, sein Familienstand, das Hochzeitsdatum und auch der Name orientieren sich an statistischen Häufigkeiten in den Daten. Er steht nicht synonym für Männer oder Frauen oder für die Altersklasse auf Facebook, sondern für die häufigsten Attribute und Eigenschaften.

Christian Müller ist demnach 36 Jahre alt, verheiratet und fühlt sich in der Stadt wohler als auf dem Land – genauer gesagt in Berlin. Bei Facebook hat er im Schnitt 30 Seiten „geliked“, folgt vor allem Seiten wie „Berlin – Tag & Nacht“, dem FC Bayern München oder Elyas M’Barek.

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Inhaltlich unterteilen sich Müllers Facebook-Aktivitäten in drei Kategorien: Er postet Persönliches, schreibt über Entertainment-Themen wie Sport, Musik oder Film und kommentiert das Weltgeschehen aus Politik und Wirtschaft. Die Timeline checkt Müller im Schnitt 14 Mal am Tag und verbringt mehr Zeit mit Lesen und Anschauen als mit Posten und Kommentieren. Im Monat hinterlässt der Durchschnittsdeutsche nämlich nur acht Likes und kommentiert ganze drei Mal.

Für das Profil von Christian Müller arbeitete Jung von Matt mit Facebook zusammen und wertete Terabytes an Daten aus. Um die Entwicklung des Durchschnitts-Deutschen weiter transparent machen zu können, soll das Profil regelmäßig aktualisiert werden. Ab 2016 in einem neuen Wohnzimmer, in dem auch zu sehen sein soll, was sich Christian auf seinem Mobilgerät anschaut.

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