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Der Soundtrack zur Pubertät: Bauer Media startet Bravo Radio

Bauer-Manager Carsten Schüerhoff
Bauer-Manager Carsten Schüerhoff

Bravo und Musik – diese Mischung passt seit jeher. So gehören Musiker zu den wichtigsten Stars der Teenie-Marke. Zudem verlegt die Redaktion mit den Bravo Hits noch immer die erfolgreichste CD-Reihe des Landes. Jetzt wollen die Macher ein neues Feld erschließen und starten Bravo Radio. Im Web und auf dem Smartphone liefert die Redaktion damit den passenden Soundtrack zur Pubertät.

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Die Idee, sich auch stärker im Radio-Bereich auszuprobieren, ist für Bauer nicht abwegig. Immerhin sind die Hamburger Europas größtes Radiohaus. Allerdings vor allem mit starken Marktpositionen in England, Skandinavien oder Polen. In Deutschland hält der Verlag nur eine Minderheitsbeteiligung an Radio Hamburg.

bravo-radioBravo Radio

Trotz des internationalen Know-hows, wuppen die Hamburger ihr neues Projekt nicht alleine, sondern arbeiten mit I love Radio zusammen. „Die kümmern sich um die meisten technischen Fragen und haben auch schon genügend Radio-Erfahrung“, sagt Carsten Schüerhoff gegenüber MEEDIA, der sich bei Bauer um das Projekt kümmert.

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Die Bravo geht gleich mit vier Sendern On-Air: einem Chart-Radio, dem Channel TubeStars mit Musik der YouTube-Stars, Bravo Love mit Schmusesongs und Bravo Party. „Uns war es dabei immer wichtig, dass es bei allen vier Kanälen immer auch jeweils ein interaktives Feature gibt.“, sagt Schüerhoff. So besteht beim Party-Kanal die Möglichkeit, seine eigenen Feierbilder unter dem Hashtag #BRAVOParty bei Facebook, Instagram oder Twitter hochzuladen und sich auf diese Weise mit dem Sender zu vernetzen.

Bislang kommen die Kanäle weitestgehend ohne Moderatoren und aktuelle Inhalte aus. So spielen die Storys aus dem Heft oder von Bravo.de noch keine Rolle. Bislang läuft das Bravo Radio nur im Web. Die App zum Projekt wartet noch auf die Freigabe durch Apple.

Aus den anderen europäischen Märkten weiß Schüerhoff: „Das Radio ist noch immer ein Massenmedium.“ Deshalb sind seine Pläne auch ganz konkret und durchaus ehrgeizig: „Wir wollen mit dem Projekt natürlich auch Geld verdienen.“

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