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Die Radikalisierung der Pegida: von „Lügenpresse“-Rufen zu offenem Hass und Gewalt gegen Journalisten

Journalisten sollen in Zukunft während Demonstrationen besser geschützt werden
Journalisten sollen in Zukunft während Demonstrationen besser geschützt werden

Erst vor wenigen Wochen forderten Verbände und Medien nach tätlichen Angriffen und Bedrohungen von Journalisten bei Pegida-Demonstrationen mehr Sicherheit für ihre Kollegen. Bereits am gestrigen Montag kam es in Dresden erneut zu Gewalttaten gegenüber mehreren Reportern. Tatsächlich scheint sich die islamkritische Bewegung immer weiter zu radikalisieren. Der DJV-Bundesvorsitzende Michael Konken spricht von einer "neuen Stufe auf der Eskalationsleiter der Journalistenfeinde".

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Jaafar Abdul Karim war mit einem Kamerateam in Dresden, um während der Pegida-Demonstration am Montagabend für die Deutsche Welle Interviews zu führen. Abdul Karim und seine zwei Kolleginnen wurden dabei zunächst von einer Gruppe von Demonstranten umringt und bei den Dreharbeiten behindert. Nach ausländerfeindlichen Beschimpfungen schlug einer der Demonstranten den DW-Reporter ins Genick und flüchtete in die Menge. So die Darstellung der Deutschen Welle.

Dies war nicht die erste Gewalttat von Pegida-Demonstranten gegen Journalisten, bereits Ende September wurde während der Montagsdemonstration in Dresden ein MDR-Reporter getreten und einem Reporter der Dresdner Neuste Nachrichten ins Gesicht geschlagen. In einem gemeinsamen Schreiben protestierten daraufhin der Mitteldeutsche Rundfunk, der Zeitungsverlegerverband und die DJV-Landesverbände in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen (Deutscher Journalisten-Verband) gegen die Ausweitung der Hetze und Gewalt, die bei den Pegida- und Legida-Aufmärschen in Dresden und Leipzig besonders augenfällig ist. Die Aufputschung von „teilweise tausenden Anhängern der Bewegungen mit den Rufen ‚Lügenpresse'“ sei unerträglich.

Aufgeheizte Stimmung und offenkundiger Rassismus

Seit einem Jahr gibt es die Pegida und tatsächlich scheint sich die Bewegung immer mehr zu radikalisieren: In der Anfangszeit betonten Initiator Lutz Bachmann und die Ex-Pegida-Frontfrau Kathrin Oertel unermüdlich, man wolle friedlich demonstrieren und für die Rechte „des Volkes“ eintreten. Doch das Bild des „ganz normalen“ und „besorgten“ Bürgers lässt sich mittlerweile kaum noch aufrecht halten. Der Vorwürf „Lügenpresse“ ist schon längst in offenen Hass gegenüber Journalisten und Politik umgeschlagen und auch von „friedlich“ kann vor allem in Dresden nur noch schwer die Rede sein: Einer der Demonstranten hielt jüngst einen Galgen mit den Aufschriften „Reserviert für Sigmar ‚das Pack‘ Gabriel“ und „Reserviert für Angela ‚Mutti‘ Merkel hoch. Am gestrigen Montag wetterte Autor Akif Pirinçci („Deutschland von Sinnen“) in Dresden fast eine halbe Stunde lang gegen Flüchtlinge.

Zum ersten Jahrestag der Pegida-Bewegung hatten sich am Montag rund 15.000 Demonstranten und ebenso viele Gegendemonstranten in Dresden versammelt. Viele deutsche Medien, wie zum Beispiel der MDR und Spiegel Online, beschrieben und dokumentierten die Stimmung als besonders aufgeheizt. Tatsächlich war der Angriff auf Jaafar Abdul Karim nicht der einzige gewalttätige Angriff auf einen Journalisten am Montagabend: Wie die Reporter ohne Grenzen am Dienstag bekanntgaben, sei auch Jose Sequeira, ein Kameramann der russischen Videoagentur Ruptly, angegriffen worden, als er unter Pegida-Anhängern filmte. Sequeira berichtete anschließend, ein Angreifer habe seine Ausrüstung zu Boden geworfen. Dann hätten sechs oder sieben Männer auf seinen Rücken und Kopf eingeschlagen; er habe sich schließlich in die Nähe von Polizisten zurückziehen müssen. Auch ein Deutschlandradio-Mitarbeiter wurde vor einem Übertragungswagen des Senders von einem betrunkenen Gegendemonstranten angegriffen und leicht verletzt. Eine Korrespondentin des Senders berichtete, auch der Übertragungswagen sei angegriffen worden; den Journalisten sei vorgeworfen worden, die Medien hätten dazu beigetragen, Pegida großzumachen.

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Die Angriffe auf Journalisten erreichen eine neue Dimension

„Die Angriffe werden mehr und es wird gewalttätiger“, erklärt DJV-Pressesprecher Hendrik Zörner im Gespräch mit MEEDIA. Für die Pegida seien Journalisten zwar von Anfang an Lieblingsfeinde gewesen, so war „Lügenpresse“ schließlich bereits im Dezember 2014 zum Unwort des Jahres gewählt worden.“Es war für Journalisten zu keiner Zeit ein Zuckerschlecken, bei Pegida-Demonstrationen dabei zu sein. Doch dass sie gewalttätig angegriffen werden, ist eine neue Dimension“, sagt Zörner.

DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken wertet die Ereignisse in Dresden am gestrigen Montag als „neue Stufe auf der Eskalationsleiter der Journalistenfeinde von Pegida“. Er forderte die Ermittlungsbehörden auf, die Attacke als einen schweren Angriff auf die Freiheit der Berichterstattung zu behandeln und die Angreifer zur Verantwortung zu ziehen.

Auch DW-Intendant Peter Limbourg verurteilte den Angriff und kündigte rechtliche Schritte an. „Dieser Übergriff auf Journalisten ist nicht der erste bei einer ‚Pegida‘-Kundgebung und belegt, dass Gewalt gegen Journalisten seitens der Teilnehmer zur Regel wird oder zumindest billigend in Kauf genommen wird. Damit verabschieden sie sich eindeutig aus dem demokratischen Diskurs in Deutschland. Die DW wird Strafanzeige erstatten und prüft rechtliche Schritte auch gegen den Veranstalter.“

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Alle Kommentare

  1. Ich stimme mit den Zielen von PEGIDA absolut nicht überein. Eine Islamisierung des Abendlandes droht angesichts der gemäßigten Geburtenraten der Einwanderer absolut nicht.

    Ein wahrer Christ orientiert sich an der Flüchtlingspolitik von Papst Franziskus und hilft!

    Aber ihr Journalisten habt PEGIDA durch Eure Berichterstattung wider besseren Wissens so in die Nazi-Ecke gestellt, teilweise indem ihr euch gegenseitig als fake – „Pegidisten“ interviewt habt, dass der psychische Druck auf diese Leute sehr groß geworden ist. Ihr habt PEGIDA systematisch brutalisiert!

    Nicht, dass Gewalt gut zu heißen wäre, auch nicht gegen die Journalistenkaste. Aber Verständnis habe ich für die Menschen schon irgendwo. Die wurden einfach zu lange verleumdet, um jetzt noch rational mit euch zu reden, wobei ihr ja von Anfang an nicht mit ihnen, sondern nur über sie reden wolltet.

    Es gibt in Deutschland sehr viel mehr Kritiker der selbstherrlichen, arroganten und sich als allmächtig und unantastbar empfindenden Journalistenkaste, als PEGIDA-Anhänger.

    Hartwig Schultze, Hoheneggelsen

  2. kann es sein, dass im Artikel plötzlich eine ganze Passage fehlt?
    Warum?
    Wenn schon editiert, dann bitte mit zuletzt geändert ab xx.yy. kennzeichnen .
    Danke

  3. Kann es sein, dass im Artikel eine ganze Passage entfernt wurde?
    Warum?
    Wenn schon überarbeitet, dann bitte entsprechend mit zuletzt geändert am xx.yy. erwähnen.
    Danke

  4. Merkel eine Untergangskanzlerin
    Überall in Deutschland sprießen die Asylantenheime aus dem Boden wie die Pilze. Durch die Einladung von Angela Merkel an alle Bewohner der Dritten Welt strömen die Asylforderer zu Millionen nach Deutschland. Der nicht endende Strom von meist jungen arabischen Männern
    will nicht enden. Profiteure der Asylindustrie reiben sich zur Zeit gierig die Hände. Zig-Milliarden Euros deutscher Steuergelder sprudeln scheinbar aus dem Nichts in einem immer größer werdenden Moloch der Asylindustrie.

  5. Wenn Journalisten, vor allem in Deutschland, wie eine Untersuchung ergeben hat, z. B. verlogene Kriegshetze betreiben und dämonisieren, was nicht ins politisch korrekte Weltbild passt, habe ich keinen Funken Mitgefühl für solche Journalisten. Sie sind 100% selbst für diese Misere („Lügenpresse“) verantwortlich und sollen sie gefälligst auch ausbaden.

  6. Die Lügenpresse hat ein Problem damit, wenn sie Lügenpresse genannt wird?
    Ich hätte da eine Lösung:
    Hört auf zu lügen!
    Und zu hetzen, denn auch das kann in zwei Richtungen laufen.
    Wer das Echo nicht hören will, der sollte mit dem Plärren aufhören.

    Dieser Princci ist übrigens Türke.
    Ist der „Rassist“ gegen sich selbst?
    Und seit wann gibt es die „Rasse“ Asylant?

    Ist es nicht peinlich, wenn einem die Phrasen langsam ausgehen?

  7. Man betrachte „sine ira et studio“ die Fakten im Zusammenhang mit der „Pegida“-Berichterstattung sogenannter „Leitmedien“. Dabei bedenke man den guten alten journalistischen Grundsatz, dass man für eine Nachricht stets zwei von einander unabhängige und seriöse (!) Quellen haben sollte (auch später bei Gericht kein Schaden) und jedenfalls seriöse Journalisten sich keine Sache zueigen machen, auch keine „gute“ (H.J. Friedrichs). Alsdann:

    1. Bei „Pegida“-Demos werden Journalisten „angegriffen“, in aller Öffentlichkeit. Das berichten die betroffenen Journalisten; Zeugen, gar neutrale, gibt es in keinem Falle. Verletzungen oder sonstige Schäden (z.B. zerrissene Kleidung) gibt es nirgends. Die reichlich vorhandene Polizei bekommt nichts mit und findet in keinem Fall Täter. Die Journalisten sind sämtlich mit Kameras und Tongeräten ausgerüstet und befinden sich eben bei der Demo, um die „Ereignisse“ dort zu dokumentieren. Unerklärlicherweise gibt es von keinem der von Journalisten behaupteten Angriffe Bild- und/oder Ton-Beweise. Das bekannt gewordene Video-Material des Spiegel/DW-Reporters Jaafar Abdul Karim zeigt keinen „Angriff“ auf den Journalisten, wohl aber dessen aggressiv belästigendes Auftreten gegenüber Demo-Teilnehmern, die sich das friedlich (!) verbitten.

    2. Die Journalisten, die Opfer von Angriffen geworden sein wollen, arbeiten durchweg für Medien wie SPD-Zeitungen, Spiegel-TV oder das Staatsfernsehen (MDR, DW-TV, etc.). Dort wurde bisher mit Metaphern wie „Nazis in Nadelstreifen“, „dumpfes Pack“, „rechter Mob“, „Pöbel“ über Kritiker der Regierungspolitik und über von dort „drohende Gewalt“ berichtet. Was macht man da, wenn die schon medial abgeurteilten „Pegida“-Leute so unfair sind, die Gewalttaten nicht einmal nachträglich zu begehen? Journalisten von Medien, die sich der ausgrenzenden („Kein Platz für …“) Sprache nicht bedienten und auch nicht den Eindruck erweckten, selbst Kombattanten einer Seite zu sein, sind offenbar nirgends „Opfer“ geworden – Zufall?

    3. Der DJV-Vorsitzende Konken und sein Agitprop-Mann Zörner sind gänzlich ungeeignete Barrikaden-Kämpfer für Journalisten-Rechte. Sie gehören in die Ecke derer, die mit schäbigen Methoden ihre Funktionärs-Pöstchen verteidigen: Konken ist „Herausgeber“ einer „Neuauflage“ des Nazi-„Pranger“, damals eine Beilage zum Hetzblatt „Der Stürmer“, wo deutsche Juden wegen „Rassenschande“ mit voller Adresse „angeprangert“ wurden; heute ein DJV-Kampfblatt, offenbar Konkens Vorstellung von „Freiheit der Berichterstattung“. Hat Kamerad Diekmann vom „Bild-Pranger“ da die Idee gefunden? Gleiche Kappen, gleiche Brüder.

  8. Ich war dabei, die Lügenpresse ist nicht mehr zu überbieten und da die total verblödeten Konsumhomoniden dieser BRD jede Lüge glauben, haben sie ihren eigenen Untergang eingeleitet und auch verdient.Wer gegen den Hochverrat von Merkel nicht seine Widerstandspflicht nach § 20 GG erfüllt, hat seine Zukunft verloren.

  9. Tragen „wir“ doch mal bissche zur Wahrheitsfindung bei:
    Herr Pirincci, die Lügenpresse und das KZ
    Von Thomas Böhm

    Wir hatten ja schon darüber berichtet. Je erfolgreicher Pegida ist, desto nervöser werden die Systemjournalisten. Und immer dann, wenn in Dresden zigtausende besorgte Bürger mit und ohne Wut im Bauch auf die Straße gehen und sich Luft verschaffen, sind die Geier in der Nähe, um sich etwas Böses heraus zu fischen, auf das sie dann herumpicken können.

    An diesem Montag war es der Redner Akif Pirincci, den die journalistischen Geier fressen wollten. Wir lesen:

    Mehr als 20.000 Pegida-Anhänger hörten zu, als der deutsch-türkische Schriftsteller Akif Pirinçci beim Pegida-Jahrestag in Dresden gegen Flüchtlinge und Politik hetzte. Dabei bedauerte der umstrittene Schriftsteller, dass Konzentrationslager nicht mehr in Betrieb seien – und sorgte für einen Eklat…

    http://www.focus.de/politik/deutschland/eklat-in-dresden-akif-pirincci-sorgt-mit-uebler-kz-rede-fuer-skandal_id_5024805.html
    Eklat bei der Pegida-Demo in Dresden: Der deutsch-türkische Autor Akif Pirinçci, Hauptredner auf der Pegida-Demonstration zum ersten Geburtstag der islamfeindlichen Bewegung, hatte sich auf der Kundgebung aufs Übelste im Ton vergriffen. Pirinçci sprach unter anderem davon, dass „KZs ja derzeit leider außer Betrieb“ seien. Selbst für die Pegida-Demonstranten waren Teile seiner Rede nur schwer zu ertragen: Sie riefen „Keine Hetze“ oder „Aufhören“…

    http://web.de/magazine/politik/pegida-demo-dresden-akif-pirincci-sorgt-uebler-kz-rede-skandal-31006272

    Das sind nur zwei Beispiele von vielen, aber sie zeigen, mit welch üblen Tricks die Medien heutzutage arbeiten, um Andersdenkende zu diffamieren, in den Dreck – in diesem Fall in den braunen Sumpf – zu ziehen.

    Es wird so hingedreht, dass der unwissende Leser denkt, Akif finde es schade, dass es keine KZ mehr gibt – in Bezug auf die Flüchtlinge versteht sich.

    Diese medialen Methoden erinnern an die düstersten Tagen Deutschlands! Denn der Zusammenhang war ein ganz anderer.
    Johannes Normann schreibt dazu einige wichtige, klärende Worte:

    Ich werde mich jetzt zu der PEGIDA -Demo gestern äußern. Das tue ich nicht gern, bin ich doch sehr kritisch gegenüber Bachmann und Konsorten. Auch ich sehe eine Radikalisierung, jedoch noch nicht ins undemokratische Maß. Die Medien hetzen mittlerweile wieder über Akif Pirinçci. Er soll sich laut mehreren Berichten (Focus, Welt….) KZ’s zurückgewünscht haben. Doch genau hier sage ich euch: lasst euch nicht aufhetzen!

    Er sagte in seiner Rede etwas verklausuliert genau das Gegenteil ! Er vergleicht die Herrschenden mit Nazis, die uns umvolken wollen und die (aus Sicht der Herrschenden) leider nicht auf KZ’s zurückgreifen können. Damit sagt er nur: wenn die Regierenden es durchführen könnten, würde er ihnen auch Internierungslager (KZ) zutrauen! Ich habe das Video angehängt. Das ist eine meiner Ansicht nach radikale Rede, die sich jedoch noch im Bereich der freien Meinungsäußerung bewegt!

    Es kann gut angehen, dass sich beide Seiten radikalisieren. Aber die Schuld liegt eindeutig bei den Herrschenden (wie eigentlich immer), die statt sich zu korrigieren, auf die Kritiker und Mahner einprügeln, als wären es Ratten (wurde dieser Begriff nicht gerade im Zusammenhang mit Pegida genannt?)

    Ein gewählter Politiker sollte versöhnen und nicht spalten. Aber das kann man von den Versagern nicht verlangen. Sie lassen weiterhin die Schleusen offen, auf dass das eigene Volk ersaufe! Und die Lügenpresse spielt dabei die entscheidende Rolle!

    Ärgerlich bei dieser Sache ist nur, dass es die Merkel-Knechte geschafft haben, die etwas aufgeweichteren Kritiker wie Matthias Matussek zum Beispiel wieder in ihre Reihen zu beordern. Der aufgeklärte Bürger aber wird sich nicht blenden lassen!
    Aber andere lassen sich durch solche Lügenmärchen blenden. Hier der neueste Beweis:

    Am frühen Dienstagnachmittag distanzierte sich die Verlagsgruppe Random House via Twitter von den Aussagen Akif Pirinçcis in Dresden. Bei der Pegida-Kundgebung hatte Pirinçci unter anderem gesagt: „Die KZs sind ja leider derzeit außer Betrieb.“ Zudem kündigte die Buchverlagstochter von Bertelsmann die Verträge mit dem Autor.

    Die Begründung der Random-House-Verlage im Wortlaut: „Der Schutz von Demokratie und Menschenrechten ist für uns ein zentraler Bestandteil unseres verlegerischen Schaffens, ebenso wie der Respekt vor Traditionen und dem Wunsch nach kultureller Vielfalt. Die Aussagen von Akif Pirinçci stehen diesen Werten diametral entgegen.“ DieStaatsanwaltschaft Dresden ermittelt bereitswegen der Rede.
    Bei den Random-House-Verlagen Heyne, Goldmann und Diana erschienen unter anderem die Katzenkrimis „Felidae“ und „Francis“, mit denen der Schriftsteller Ende der Achtziger- und Anfang der Neunzigerjahre einem größeren Publikum bekannt wurde. Wie die Verlagsgruppe mitteilt, werden diese „bereits vor Jahren veröffentlichten, ausschließlich belletristischen Bücher“ nun „umgehend gesperrt und nicht mehr angeboten.“ Die Auslieferung wurde gestoppt.

    http://www.spiegel.de/kultur/literatur/akif-pirin-ci-bertelsmann-verlag-random-house-kuendigen-vertraege-a-1058711.html

    So funktioniert Faschismus. Einwandfrei!!!

  10. Es ist wohl eine unbestreitbare Tatsache, dass maßgebliche Vertreter der Bundesregierung alles taten, was sie konnten, um die Menschen von der Pegidademonstration fernzuhalten. Tatsache ist auch, dass Pegida sehr vorsichtig formuliert, nicht so ganz den Kriterien einer seriösen politischen Bewegung entspricht. Trotzdem ist es nicht gelungen, mehr Demonstranten gegen Pegida aufzubieten, als Pegida gefolgt sind. Dabei ist davon auszugehen, dass auch alles, was seitens der Regierungsstellen legal möglich war, getan wurde, um für die Gegendemonstration Menschen zu gewinnen. Dies lässt nur den Schluss zu, dass die überwiegende Zahl der in Dresden demonstrierenden Menschen, Aussagen der Bundesregierung weniger Wahrheitsgehalt zumessen, als Aussagen von Pegida. Wenn eine Gruppe von Menschen, die Behauptungen aufstellt, die binnen zwei Tagen durch das genaue Gegenteil ersetzt werden und ähnliches immer wieder passiert, so verliert diese Gruppe irgendwann jede Glaubwürdigkeit. Dies gilt nun eben auch für eine deutsche Bundesregierung, wenn man sich etwa an Aussagen zur Griechenlandkrise, zur Energiewende oder auch zur Flüchtlingskrise erinnert. Zur Zeit scheint diese Regierung zu versuchen, diesen Eindruck zu verwischen und alle anderen, die ihr nicht bedingungslos folgen, als Nazis und Fremdenhasser etc. durch maßlose Übertreibungen mit medialer Hilfe mit Schmutz zu bewerfen. Dies wird nicht zu der notwendigen Vertrauensbildung, weil zu durchsichtig, führen, sondern das Gegenteil erreichen und möglicherweise auch wirklich gefährlichen Gruppen Zulauf bescheren. In Europa hat sich diese Regierung von ihren Partnern weitgehend isoliert, mit Ausnahme einiger machtgieriger Funktionäre. Die Rücksicht auf die Integrität unseres Staates, der Gesellschaft und die Zukunft der traditionsreichen Parteien CDU und SPD erfordert zwingend deshalb eine neue personelle Besetzung der Bundesregierung. Der Anstand gebietet Frau Merkel und ihren Regierungsmitgliedern deshalb umgehend zurückzutreten und es Deutschland zu ermöglichen, wieder in die Gemeinschaft der europäischen Nationen zurückzukehren, die Frau Merkels Auslegung europäischer Werte genauso wenig wie die Mehrheit der Deutschen teilt. Um es deutlich zu sagen, liberale britische Freunde fragten mich schon, ob die Deutschen jetzt verrückt geworden seien.

  11. Ausgewogen und wahrhaftig wird schon lange nicht mehr berichtet. Die Redaktionsstuben beleben den Klassenstandpunkt wieder, der heute Haltung heißt. Natürlich haben sie damit immer Recht, wie einst die SED. So dumm sind die Leser nicht, das waren sie 1989 schon nicht. Sie reagieren jetzt mit Kaufverweigerung zum Beispiel bei der Bild-Zeitung. Die zittert schon vor den IVW-Zahlen.
    Im übrigen haben linke Chaoten in Dresden Demonstranten mit Böllern beworfen und linksintellektuelle Künstler habe dazu aufgefodert, Weltwoche-Chefredakteur Roger Köppel zu töten. Siehe unter Links zu „Zentrum für politische Schönheit/Tötet Roger Köppel“. Die Todesdrohungen sind unseren Leitmedien keine Entrüstungswelle und der Justiz keinen Straftatbestand wert, ein lächerlicher Galgen schon! Wenn das keine Doppelmoral ist.

  12. Ohne diese unerträglichen rechtsextremen Selbstdarsteller ware es viel friedlicher in diesem Land.
    Seit einem Jahr müssen Polizisten wegen dieser hasserfüllten Horde und ihren Aufmärschen Überstunden machen. Zum dank werden die Polizisten dann noch verprügelt oder mit Steinen und Böllern beworfen. Wieviele verletzte mussten schon als Folge dieser rechtsradikalen arztlich behandelt werden. Ja es hat sogar schon mindestens einen toten Asylbewerber gegeben. Und jeden Montag müssen die anständigen Bürger in Dresden den unertraglichen Lärm ertragen. Dabei gröhlen diese Primaten ihre dumpfen Parolen von Hass und Intoleranz. „Haut ab, haut ab“ ist noch eine der intelligenteren Losungen.
    Aber ist schon klar, solche Leute ohne Hochschulabschluss verfügen ja nur über primitive Saurierhirne. Und nun wünschen diese kanaillien auch noch die Wiederinbetriebnahme der KZ. Widerlich! Und ja ohne diese Pegida ware auch diese Bürgermeisterkandidatin unverletzt geblieben, denn jeder einzelne Mitläufer hat das Messer geführt und zu gestochen.
    Am schlimmsten ist die offentliche Bloßstellung der Pegidagegner in den Medien in Form eines Prangers. Dort werden die Kommentare anständiger Bürger mit vollständigen Namen veröffentlicht. Ja es werden sogar anständige Burger als volksverrater tituliert und deren Arbeitgeber dazu gezwungen den Verräter zu kündigen. Einige Pegidas fotografieren sogar ihre Gegner und speichern die Bilder auf Webseiten, um die Burger zu identifizieren. Ja Pegida verfügt sogar über eine gute Vernetzung: zahlreiche Organisationen werden koordiniert und Aktionen gegen anständige Bürger geplant. Es besteht sogar der Verdacht, dass Pegida mit ihren Schlagertruppen der NPD von Innenministerien bezahlt werden, um auf ihren sogenannten Demos der Patrioten Gegner einzuschüchtern.
    Einfach wiederlich dieses Gezücht!

    Hinweis: wer in diesem Text Sarkasmus findet darf ihn gerne für sich behalten.

  13. Der Berliner Radiosender Energy hat eingeräumt, eine Falschmeldung über angebliche Gewalt von Pegida-Sympathisanten verbreitet zu haben. Energy hatte am Dienstag über Ausschreitungen in Dresden während der Pegida-Kundgebung berichtet und aus dem verletzten Pegida-Teilnehmer einen verletzten Pegida-Gegner gemacht. Gegenüber der JUNGEN FREIHEIT räumte der Nachrichtensprecher Michael Bottlik den Fehler ein. Eine Korrektur werde es jedoch nicht geben.

    Seit ein RTL- Journalist sich beim Interview als Pegidademonstrant ausgegeben hat, ist der Ruf dahin.

  14. Das ist mal wieder eine einseitige Berichterstattung. Sie erwähnen nicht, dass gestern ein PEGIDA-Anhänger schwer verletzt wurde. Das ist brutale Gewalt und ebenso zu verurteilen, wie die Messerstiche gegen Henriette Reker.
    Andere Pegida-Demonstranten wurden von den Gegendemonstranten auf dem Heimweg bedroht.

  15. …alles soweit unschön und ungut. Ich rege deshalb zum Vergleich an, mal ein Team der JF/Jungen Freiheit auf eine Mai-„Demo“ in B oder HH zu schicken und objektiv darüber zu berichten. Diese einseitige Beschau EINER Demo ist es ja gerade, was die Teilnehmer an der Lügenpresse so erzürnt. Wohl zurecht!

  16. Schreibt mal lieber einen Artikel wie die Medien gerade die Pegida KZ Geschichte aus dem Zusammenhang reißen.
    Sie stellen es so dar, dass Herr Pirinçci gesagt hätte die Asylsuchenden sollten in ein KZ obwohl er gesagt hat die Regierung hätte am liebsten noch die Möglichkeit kritische Bürger in ein K-Lager zu stecken.

    Er bezog sich wohl auf die Aussage von Regierungspräsident Walter Lübcke hier https://www.youtube.com/watch?v=KdnLSC2hy9E und die ganzen Facebook „Hasskommentar“ verfolgungen und Aufstachelungen von Heiko Maas.

    Zeigt dass ihr Mum habt und euch was an der Wahrheit liegt und verfasst einen Artikel dazu.

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