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Twitter streicht 336 Stellen – und hebt den Quartalsausblick an

Twitter-CEO Jack Dorsey
Twitter-CEO Jack Dorsey

Neue Wasserstandsmeldung vom kriselnden 140 Zeichen-Dienst, den der neue Twitter-CEO Jack Dorsey mit aller Macht wieder auf Kurs bringen will. Dazu verkündete Dorsey gestern gleich zwei Nachrichten auf einmal - eine gute und eine schlechte. Die schlechte: acht Prozent der Belegschaft wurde gekündigt, immerhin 336 Stellen werden damit gestrichen. Die gute: Die Geschäfte laufen besser als erwartet – die Quartalsprognose wurde angehoben.

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Der neu installierte CEO Jack Dorsey drückt aufs Tempo. Eine Woche nach seiner Inthronisierung als dauerhafter Vorstandschef des angeschlagenen 140-Zeichen-Dienstes hatte Jack Dorsey eine schlechte Nachricht für die Belegschaft, die exakt 334 Worte lang war.

„Wir haben eine schwere Entscheidung getroffen: Wir trennen uns von 336 Leuten im ganzen Unternehmen“, schrieb Dorsey in einer Email an die Mitarbeiter von Twitter, die Business Insider veröffentlicht hat. Weiter heißt es darin: „Dies ist nicht leicht. Aber es ist richtig. Die Welt braucht ein starkes Twitter. Und dies ist ein weiter Schritt in diese Richtung.“

Twitter hebt den Ausblick an

Eine gute News kommunizierte der frühere Social Media-Liebling kurz vor Handelseröffnung an der Wall Street. „Wir rechnen damit, dass unsere Umsätze und unser Ebitda im dritten Quartal unserer bisherigen Vorhersage entspricht oder sie übertrifft“, twitterte die Investor Relations-Abteilung von Twitter.

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CEO Jack Dorsey hatte zuvor Erlöse von 545 bis 560 Millionen Dollar und einen Gewinn vor  Zinsen, Steuern und Abschreibungen von 110 bis 115 Millionen Dollar in Aussicht gestellt.

Die Wall Street reagierte positiv auf die Neuigkeiten und schickte die Twitter-Aktie in einer ersten Reaktion um 5 Prozent nach oben – per Handelsschluss blieb ein Plus von 1 Prozent. Seit Jahresbeginn notiert die Aktie weiter um 18 Prozent im Minus, gegenüber den Allzeithochs beträgt der Einbruch gar über 60 Prozent.

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