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Starker Start für „Er ist wieder da“, die Nummer 1 bleibt aber Pixars „Alles steht Kopf“

Bestseller-Verfilmung „Er ist wieder da“
Bestseller-Verfilmung "Er ist wieder da"

Erfolgreiche Premiere für die Bestseller-Verfilmung "Er ist wieder da". 360.000 sahen die Hitler-Satire in rund 400 Kinos - ein toller Durchschnitt von 900 Besuchern pro Location. Auch "Der Marsianer" lief mit 300.000 bis 320.000 gut an. Gegen den Pixar-Hit "Alles steht Kopf" hatten beide aber keine Chance: Den sahen am Wochenende weitere 530.000.

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Drei potente Neustarts kämpften am Wochenende um die Zuschauer – und immerhin zwei liefen gut. Die 360.000 „Er ist wieder da“-Zuschauer in 400 Kinos sind ein tolles Ergebnis. Der Film dürfte seinem Verleih und seinen Produzenten in den kommenden Wochen noch viel Freude bereiten. Auch „Der Marsianer“ mit Matt Damon war zur Premiere ein Erfolg. Laut Blickpunkt:Film kam er auf 300.000, laut Inside Kino auf 320.000 Besucher. Beides wären gute Zahlen, auch wenn sie in rund 565 Kinos erreicht wurden, also in 165 mehr als „Er ist wieder da“.

Der dritte Neustart, der am Donnerstag in einer großen Zahl von Kinos anlief, floppte hingegen gewaltig. Ganze 65.000 Leute wollten „Pan“ sehen, die Neuverfilmung von „Peter Pan“ mit Leuten wie Hugh Jackman. Angesichts von 485 Kinos, in denen der Film anlief, eine große Enttäuschung. „Pan“ lief als Familienfilm womöglich auch deswegen schlecht, weil Eltern und Kinder lieber Pixars „Alles steht Kopf“ sehen wollten: Der Animationsfilm kam an seinem zweiten Wochenende auf 530.000 Besucher, insgesamt nun schon auf rund 1,4 Mio. Mit „Er ist wieder da“ und „Der Marsianer“ mithalten konnte auch noch der Dauerbrenner „Fack ju Göhte 2“, der mit weiteren 360.000 Zuschauern inzwischen mehr als 6,5 Mio. erreicht hat. Nur „Honig im Kopf“ (7,2 Mio.) und „Minions“ (6,8 Mio.) liegen in den 12-Monats-Charts noch vor der Komödie.

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In den USA bleibt unterdessen „Der Marsianer“ die Nummer 1. Weitere 37 Mio. US-Dollar setzte der Film um, insgesamt schon über 100 Mio. Auf Platz 2 bleibt „Hotel Transsilvanien 2“ mit 20,3 Mio. Gefloppt ist hingegen auch hier die Premiere von „Pan“. Nur 15,5 Mio. US-Dollar setzte der Film in mehr als 3.500 Locations um, für die 150 Mio. Dollar teure Produktion ein enttäuschendes Ergebnis. Erstaunlich sind hingegen die ersten Zahlen des „Steve Jobs“-Films, der 14 Tage vor dem US-Start schon in vier Kinos in New York und San Francisco zu sehen war. In diesen vier Kinos setzte er 521.000 US-Dollar um, also 130.236 pro Kino. In 14 Tagen wird sich dann zeigen, ob der Film auch in der Provinz funktioniert – oder nur in den Metropolen.

Auch die Welt-Charts führt das Trio „Der Marsianer“, „Hotel Transsilvanien 2“ und „Pan“ an. „Der Marsianer“ setzte dabei 95,1 Mio. US-Dollar in 75 Ländern und Territorien um, „Hotel Transsilvanien 2“ immerhin 43,0 Mio. in 60 Regionen. „Pan“ enttäuschte hingegen auch weltweit: Nur 36,0 Mio. US-Dollar kamen in 55 Ländern zusammen – ein schwaches Start-Ergebnis. „Alles steht Kopf“, der außerhalb Deutschlands in vielen Ländern schon vor Monaten gelaufen ist, hat inzwischen über 800 Mio. US-Dollar weltweit umgesetzt.

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