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Ökumenische, ökonomische, ökomänische: Öko-Chaos bei Radio Bremen-Sendung „buten un binnen“

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Ökologie, Ökonomie, Ökumene - bei so vielen Ökos kann man schon mal durcheinanderkommen. Dabei scheint es noch eine weitere Öko-Variante zu geben: die Ökomäne. Damit ist nicht etwa das Haupthaar von Umweltschützern gemeint, denn dann müsste es ja „Ökomähne“ heißen. Nein, die Ökomäne scheint eine spezielle Mischung aus Ökonomie und Ökumene zu sein.

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Von Eckhard Stengel

Das Radio-Bremen-Regionalfernsehmagazin „buten un binnen“ berichtete jetzt über eine ökumenische, also konfessionsübergreifende Spendensammelstelle, die ökonomisch Schwache unterstützt. Eigentlich heißt die Einrichtung „Ökumenische Starthilfe“, aber in einer Namenseinblendung prägte der Sender dafür den innovativen Begriff „Ökomänische Starthilfe“.

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Irgendein religionskundiger Redakteur oder Zuschauer scheint sich daran gestoßen zu haben – jedenfalls wurde der gesendete Beitrag anschließend für den Online-Auftritt überarbeitet und mit der Originalschreibweise der Einrichtung versehen. Unverändert blieb dagegen der Text der Sprecherin aus dem Off: Sie darf das ökumenische Hilfsprojekt auch weiterhin „Ökonomische Starthilfe“ nennen.

Dass auf kirchlichen Themen nicht immer ein Segen liegt, hatte sich schon 2008 gezeigt. Damals schrieb die Bremische Evangelische Kirche in einer Pressemitteilung, sie suche für einen Projektchor „erfahrene ChorsängerInnen mit Notenkenntnissen“. Und mit großem Binnen-I. Gemeint waren also Chorsängerinnen und -sänger. Was machte „buten un binnen“ daraus? „In Bremen wird ein Frauen-Chor gegründet.“

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