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Grünes Licht für Jugendangebot von ARD und ZDF

Die Vorsitzende der Rundfunkkommission der Bundesländer, die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD)
Die Vorsitzende der Rundfunkkommission der Bundesländer, die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD)

Die Ministerpräsidenten der Bundesländer haben auf ihrer jüngsten Konferenz in Bremen den Weg für das geplante Internet-Jugendangebot von ARD und ZDF freigemacht. Die Entscheidung fiel einstimmig, wie die Vorsitzende der Rundfunkkommission der Bundesländer, die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD), am Freitag in der Hansestadt sagte. Der für das neue Projekt nötige und von den Regierungschefs beschlossene 19. Rundfunkänderungstaatsvertrag muss jetzt nur noch von den einzelnen Landtagen gebilligt werden.

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Von Eckhard Stengel

Nach Dreyers Angaben soll das Jugendangebot am 1. Oktober 2016 starten und 45 Millionen Euro kosten. „Mit dem 19. Rundfunkänderungsvertrag machen wir den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in wichtigen Bereichen fit für die Zukunft“, meinte Dreyer. „Junge Menschen suchen gerade nach qualitativ anspruchsvollen Angeboten. Diese kann nun auch der öffentlich-rechtliche Rundfunk bieten“, so die Ministerpräsidentin.

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Das ARD-ZDF-Gemeinschaftsprojekt für 14- bis 29-Jährige war zunächst als trimediales Programm geplant. Jetzt sollen die Inhalte nur noch im Internet platziert werden, nämlich auf Drittplattformen wie Youtube, Facebook oder Twitter. 

Auf der Ministerpräsidentenkonferenz fehlte als einziger Regierungschef Horst Seehofer (CSU). Für ihn nahm Bayerns Bevollmächtigter beim Bund, Anton Hofmann, an dem Treffen teil.

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