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Hitler und die Flüchtlingskrise: Tagesspiegel sagt Sorry für missverständliches Titel-Layout

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Am morgigen Donnerstag startet der Film zum Bestseller "Er ist wieder hier", in dem Adolf Hitler aufersteht und im heutigen Deutschland herumgeistert. Der Tagesspiegel hat den Filmstart und die Nachricht, dass Angela Merkel Peter Altmaier zum Koordinator der Flüchtlings-Problematik macht, auf den Titel der heutigen Ausgabe gepackt. Und damit unfreiwillig ein Stück Realsatire geschaffen.

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Denn zur Nachrichten-Schlagzeile „Flüchtlingskrise wird Chefsache“ scheint das Bild mit dem Hitler-Darsteller und der Zeile „Der schon wieder“ erschreckend gut zu passen. Das ganze war aber keine satirische Absicht sondern wohl schlicht eine Unachtsamkeit. Die Titelseite machte am Morgen natürlich ihre Runden durchs Social Web. Der Tagesspiegel entschuldigte sich mittlerweile auf Twitter:

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Alle Kommentare

  1. Meedia, seid ihr mittlerweile das Leitmedium der politischen Korrektheit? Für was muss man sich eigentlich alles entschuldigen?

  2. „Am morgigen Donnerstag startet die Verfilmung des Bestsellers (…)“ – Blödsinn. Die Verfilmung ist längst abgeschlossen. Der Film startet in den Kinos.

    1. Der Film ist die „Verfilmung des Bestsellers“. Und der Film startet Donnerstag. Damit startet die Verfilmung am Donnerstag!?
      Es ist nicht falsch. Allerdings (zugegeben) kann man es, wenn man will, falsch verstehen – so wie Sie. Man kann es aber genauso leicht richtig verstehen.

      1. Als unter Verfilmung versteht der normale gebildete Deutsche das irgendwas irgendwann verfilmt wird. Wenn ein Film startet dann ist er verfilmt
        . JA ,Ja, deutsche Sprache schwere Sprache

  3. Man stelle sich doch mal vor, wenn so eine Peinlichkeit der AfD passiert wäre. Die Partei wäre von der Presse glatt zerissen worden. Sicher auch vom Tagesspiegel.

  4. Ich halte jede Wette, dass das schlicht und einfach ein grandioser PR-Coup ist. So was *kann* man gar nicht übersehen. Völlig unmöglich.

    Prima gemacht, Tagesspiegel. Und dazu noch lustig. Auch, weil du die Dummheit deiner „freiwilligen“ PR-Helfer so schön bloß stellst.

      1. Es handelt sich um zwei Varianten. Die mit „Chefsache“ ist wohl aktueller.

  5. Ganz ehrlich? Wer an dieser Stelle glaubt, dass es sich bei dem Seitenlayout des Titelblattes um ein Versehen handele, der irrt sich ganz gewaltig.

    Ich weiß, wie viele Stunden Arbeit sich die Presse nimmt, um eine jeweilige Zeitung zu gestalten.

    Einer Sache könnt Ihr Euch alle sicher sein! Die Presse überlässt nichts dem Zufall! Es geht vor allem darum Geld umzusetzen und Gewinne zu erwirtschaften. Das geht am Besten mit solchen Dingen… Der Presse tut hier gar nichts leid. Und ich finde, dass muss es auch nicht, weil es einfach nur geil gemacht ist. Ich hätte mich wegschmeißen können.

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