Weg von RMS: radio ffn lässt sich ab 2017 von der ARD vermarkten

AS&S-Radio-Chef Oliver Adrian freut sich über die neuen Mandanten radio ffn und Energy Bremen
AS&S-Radio-Chef Oliver Adrian freut sich über die neuen Mandanten radio ffn und Energy Bremen

Interessanter Vermarkerwechsel: Mit radio ffn wechselt einer der größten Privatsender der Republik zur ARD Werbung Sales & Services, kurz AS&S. Ab 2017 lässt ffn seine Werbespots von der ARD verkaufen, auch Energy Bremen wechselt dorthin. Privatvermarkter RMS geht mit ffn ein wichtiger Sender verloren.

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Laut aktueller ma Radio erreicht radio ffn werktäglich 541.000 Hörer pro Stunde, gehört mit einem Plus von 13,4% zu den großen Gewinnern. Damit belegt ffn im bundesweiten Reichweiten-Ranking Platz 15, unter den Privatanbietern Rang 6. Für RMS war, bzw. ist ffn daher ein wichtiger Teil im Vermarktungsportfolio. Die ARD-Tochter AS&S, die schon einige private Mandanten hat, stößt damit ab 2017 in eine neue Liga in Sachen Privatradio-Vermarktung vor.

Insbesondere im Norden reißt ffn ein Loch in die RMS-Vermarktung. So geht dem Unternehmen Niedersachsens erfolgreichster Privatsender verloren, mit der Schwester Energy Bremen zudem der erfolgreichste Private aus Bremen. So gibt AS&S-Radio-Chef Oliver Adrian auch zu Protokoll: „Wir freuen uns sehr über diese Vermarktungskooperation, denn radio ffn und Energy Bremen passen sowohl vom redaktionellen Konzept, als auch im Hinblick auf unsere Kombi-Aussteuerung im Norden hervorragend in unser Portfolio“. Harald Gehrung, Geschäftsführer von ffn und Energy Bremen fügt hinzu: „ffn, Energy Bremen und die AS&S Radio ergänzen einander optimal und bringen unseren Werbekunden einen echten Mehrwert“. Worte, die die RMS-Verantwortlichen, die die beiden Sender bis Ende 2016 noch vermarkten, nicht gern hören dürften.

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