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Trotz Steuerrisiko: Yahoo will sich von milliardenschweren Alibaba-Anteilen trennen

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Yahoo lässt sich von der Skepsis amerikanischer Behörden gegenüber der geplanten steuerfreien Abspaltung des milliardenschweren Anteils am chinesischen Online-Riesen Alibaba nicht entmutigen. Der Deal werde trotzdem vorangetrieben, erklärte der Internet-Konzern.

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Yahoo-Chefin Marissa Mayer hatte im Januar unter dem Druck von Aktionären angekündigt, die aktuell noch rund 22 Milliarden Dollar schwere Beteiligung von 15 Prozent an Alibaba zu Geld zu machen. Die Transaktion soll für die Aktionäre steuerfrei bleiben.

Dafür sollen die 384 Millionen Alibaba-Aktien zusammen mit Yahoos Geschäft mit kleinen Unternehmen in der neuen börsennotierten Firma Aabaco gebündelt werden. Sie muss als operativ aktiv und nicht als bloßes Investmentvehikel eingestuft werden, damit der Fiskus nicht zuschlägt.

Die Steuerbehörde IRS sieht solche Deals allerdings nicht gern und kündigte Mitte September an, dass sie in Zukunft erschwert werden könnten. Schon zuvor wollte sie Yahoo keine Steuerfreiheit zusichern. Der Konzern betonte allerdings am Montag, dass vorherige Deals von dem neuen Kurs nicht betroffen seien und will deshalb am ursprünglichen Plan festhalten.

(dpa)

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