JuKa auch bei YouTube und Facebook: Jugendkanal von ARD und ZDF darf ins Social Web

Der Jugendkanal darf seine Inhalte auch bei Facebook und YouTube ausspielen
Der Jugendkanal darf seine Inhalte auch bei Facebook und YouTube ausspielen

ARD und ZDF starten gemeinsam einen neuen Jugendkanal – allerdings nicht im Fernsehen und Radio, sondern ausschließlich im Internet. Die Privatverbände hatten im Vorfeld das Vorhaben des neuen Kanals kritisiert, öffentlich-rechtliche Inhalte auch auf Drittplattformen wie Facebook und YouTube zu verbreiten. Die Rundfunkkommission sieht dies anders und gibt dem JuKa grünes Licht für Facebook & Co.

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Vor einem Jahr hatten die Ministerpräsidenten der Länder auf ihrer Sitzung in Potsdam beschlossen, dass ARD und ZDF gemeinsam einen neuen Jugendkanal im Web starten sollen. Mit ihrem Beschluss stellen sich die Politiker auch gegen die ursprünglichen Planungen von ARD und ZDF. Das Konzept der öffentlich-rechtlichen Sender sah einen Multimedia-Auftritt vor, der die 14-29-Jährigen im Fernsehen, Radio und Netz ansprechen sollte.

Die Privatverbände hatten in dem offenen Konsultationsverfahren die Einbettung der öffentlich-rechtlichen Inhalte in Onlineportale wie Facebook und Youtube kritisiert, da in diesem Fall mit einem Verlust der redaktionellen Hoheit über diese Angebote zu rechnen sei.

Wie das Portal Digitalfernsehen.de berichtet, darf der Jugendkanal trotz dieser Bedenken der Privatverbände seine Inhalte über Drittplattformen verbreiten, so wie es die derzeitige Planung für das öffentlich-rechtliche Langzeitprojekt vorsieht: „Die Rundfunkkommission der Länder hat sich nun mit den eingegangenen Stellungnahmen des Konsultationsverfahren befasst und gab den Forderungen der Privatverbände zu großen Teilen nicht statt.“

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