Anzeige

Trend-Checker fürs Social Web: Facebook führt Journalisten-Tool Signal ein

Facebook-CEO Mark Zuckerberg hat die Medienmacher im Visier
Facebook-CEO Mark Zuckerberg hat die Medienmacher im Visier

Schon wieder etwas Neues vom weltgrößten Social Network: Facebook hat gestern angekündigt, Journalisten ein neues Tool zur Verfügung zu stellen, mit dem sie leichter Inhalte aus dem sozialen Netzwerk finden, kuratieren und einbinden können. Signal heißt das neue vermeintliche Wunderwerkzeug, das vor allem einem angeschlagenen Social Media-Rivalen weh tun dürfte: Twitter.

Anzeige
Anzeige

Es klingt nach einem kleinen Journalisten-Traum: Ein Tool, das schnell die wichtigsten nachrichtlichen Themen und Trends filtert. Neu ist der Ansatz ja nicht: Twitters Trending Topics und Google Trends sind als Barometer für aufkommende News seit Jahren ein gerne genommener Indikator.

ucB8O7eFKHotoprtKfThGRluiH1QCZN55tW55lOzQyI

Gleichzeitig ist der 140 Zeichen-Dienst durch seine leichte Einbindbarkeit von Tweets das wohl beliebteste Journalisten-Tool unter den Social Media-Diensten, zu sehr versteckt ist für viele immer noch die „Einbinden“-Funktion von Facebook-Posts – und zu lang der Code.

eNpsMSSBe7f5jLIZMlPQoRWausVHR_HjnGiV9rEEy-E

Anzeige

Signal: Ein „Werkzeug zum Entdecken und Kuratieren für Journalisten“

Das weltgrößte Social Network schickt nun mit einem neuen Tool für Journalisten namens „Signal“ an, den Rückstand aufzuholen: Signal soll ein „Werkzeug zum Entdecken und Kuratieren für Journalisten sein, um interessante Newsinhalte bei Facebook und Instagram leichter zu finden, zusammenzutragen und einzubinden“, schreibt der nach Google zweitwertvollste Internetkonzern in seinem Blogeintrag.

aX5O45MgN11_sEdbL5TNHK11c8cSlK-tmKDc6AhhMGY

Journalisten bekommen ebenso Trending Topics angezeigt wie eine Übersicht, welche Berühmtheiten auf Facebook in Echtzeit am meisten diskutiert werden, können Instagram nun genauer nach Hashtags durchsuchen und erhobene Datenvergleiche ebenso einbinden wie gewohnt Inhalte aus Facebook und Instagram. Der Rollout beginnt aktuell auf individuelle Anfrage.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Alle Kommentare

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*