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Das ging schnell: Sat.1 setzt „Mila“ ab, die restlichen Folgen laufen bei sixx

Sat.1-Serie „Mila“
Sat.1-Serie "Mila"

Eine Überraschung ist es nicht - allenfalls die Tatsache, dass es dann doch so schnell ging: Die neue Sat.1-Daily-Soap "Mila" ist schon wieder Geschichte. Nach katastrophalen Quoten setzt der Sender die Serie nach zwei Wochen schon ab, die restlichen Episoden werden ab 26. September samstags ab 20.15 Uhr bei sixx gezeigt.

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Die bisher ausgestrahlten neun Folgen der Serie mit Susan Sideropoulos in der Hauptrolle interessierten im Durchschnitt nur 810.000 Leute. Der Marktanteil lag damit bei desaströsen 3,8%. Bei den 14- bis 49-Jährigen erreichte „Mila“ nur 380.000 Zuschauer und 5,8% – viel zu wenig für den wichtigen Vorabendsendeplatz um 19 Uhr. Die Serie findet nun eine neue Heimat bei sixx, läuft dort ab dem 26. September samstags ab 20.15 Uhr mit fünf Folgen am Stück. Neue Folgen dürften aber mit Sicherheit nicht mehr gedreht werden.

Zusammen mit „Mila“ verschwindet auch das Magazin „Unser Tag“ aus dem Sat.1-Programm: Es war um 19.30 Uhr mit 2,8% im Gesamtpublikum und 4,1% bei den 14- bis 49-Jährigen noch erfolgloser als die Daily Soap. Ab Montag zeigt Sat.1 statt des Duos nun die Billigserie „In Gefahr“.

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Auch die neue Prime-Time-Serie „Frauenherzen“ wird erstmal gestoppt. Für die Serie, die am vergangenen Dienstag mit 4,6% im Gesamtpublikum und 6,0% bei den 14- bis 49-Jährigen angelaufen war, „wird ein neuer Sendeplatz gefunden“, so der Sender. Stattdessen läuft ab kommendem Dienstag nun „Josephine Klick“ ab 20.15 Uhr in Doppelfolgen.

 

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Alle Kommentare

  1. Sat.1 hat einfach mit der groß angelegten Verar***e rund um Newtopia viel verspielt. Da hat man große Erwartungen geschürt, viel versprochen und dann die Leute so kräftig enttäuscht und dann noch bis zum Letzten mit noch mehr Fake verärgert… Damit hat sich der ganze Sender ins Aus gefahren..

  2. Eine Schrottserie weniger, da hat SAT1 die zugkräftigkeit der Frau Sideropolous aber mächtig überschätzt. Willkommen auf dem Boden.
    Mich freut es.

  3. Susanne S, die Hauptdarstellerin ist verheiratet und hat 2 Kinder, oder?
    Das wissen alle bzw viele GHSZ Fans…daher wirkt es unglaubwürdig, einer
    gestandene Frau in dieser Rolle zu sehen.

    Ein nettes unbekanntes Schauspieltalent hätte sicher mehr Glaubwürdigkeit
    bei den Zuschauern und auch eine höhere Einschaltquote.

  4. Die Frage ist doch eher, warum es solche Schrott-Sender wie SAT1 noch gibt und warum SAT1 solche vorhersehbaren Flops überhaupt produziert?
    SAT1 hat sich über die Jahre zur absoluten Trash-Kiste entwickelt. Ich glaube, bei vielen ist es nicht einmal auf der Fernbedienung vertreten bzw. hat überhaupt keine Relevanz.
    Das lineare Fernsehen stirbt. Falls SAT1 das noch nicht gemerkt haben sollte, kann es sich ja weiterhin bemühen, den „wichtigen Vorabendsendeplatz“ mit Müll zu füllen, den man dann schnell ins mediale Nichts abschieben muss.

      1. Kann ich nur „Genervt“ beipflichten. Die „Randgruppendokus“ die sowieso nur gestellt und schlecht gespielt sind, braucht nun wirklich kein Mensch. Ich fand Mila auch ganz nett und amüsant. „Verliebt in Berlin“ oder „Anna“ waren noch schöne Serien, aber irgendwie hat SAT1 danach den Anschluss verpasst. Schade!

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