Burda will auch ein Buzzfeed: Jugend-Magazin Bnow kommt im Oktober

Geschäftsführer der Burda Intermedia Hans Fink orientiert sich mit Bnow an Buzzfeed
Geschäftsführer der Burda Intermedia Hans Fink orientiert sich mit Bnow an Buzzfeed

Publishing Zeit Online hat mit Ze.tt eins, die Bild mit Byou auch und bento von Spiegel Online steht ebenfalls in den Startlöchern. Jetzt zieht auch Burda nach und bringt ebenfalls ein Online-Jugendmagazin auf den Markt. Im Oktober soll Bnow als junger Ableger der Burda-Marke Bunte gelauncht werden – und das hippe Buzzfeed für People-Geschichten werden.

Werbeanzeige

Im Vordergrund des neuen Angebots werden Geschichten über Stars und Entertainment stehen – die aber „flapsiger als im gedruckten Blatt“ erzählt werden sollen, wie der Geschäftsführer der Burda Intermedia, Hans Fink, im Gespräch mit dem Kontakter (Paid Content) erklärt. Bei der Machart wolle man „ähnlich wie Buzzfeed vor allem auf junge, emotionale Ansprache und Themen setzen“, so Fink.

Bnow richtet sich an 15-25-Jährige, weshalb neben dem Onlineauftritt auch eine App im Zentrum stehen wird. Und auch die Live-Streaming-App Persicope soll zum Einsatz kommen: Hier will Hans Fink vor allem auf User-generated Content setzen und die jungen Leser dazu auffordern, Events zu besuchen und ihre Mitschnitte live zu senden. Gleichzeitig sollen auch die in den Burda Studios produzierten Videos laufen, die derzeit vor allem noch auf Bunte.de veröffentlicht werden. „Videos lassen sich wesentlich besser und lukrativer verkaufen als andere Web-Inhalte“, zitiert der Kontakter Hans Fink.

Die Bnow-Besetzung wird mit 10 Mitarbeitern deutlich kleiner sein als die von Bunte.de und nicht in München sitzen, sondern in Berlin. Christian Grsopitz, zuvor beim Social-TV-Sender Joiz, übernimmt die Leitung des Teams.

Werbeanzeige

Mehr zum Thema

Alle Kommentare

  1. Ze.tt eins. Byou. Bento. Bnow.

    Klingt nach ’ner Katze, die ein Fellknäuel hochwürgt. Oder Soundblasen eines Micky-Maus-Comics.

    Vier Hilferufe, die nicht nur verhallen werden – nein, ein leises Lachen der Zielgruppe wird sie begleiten.

    Old folks don’t get it.

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werbeanzeige

Werbeanzeige