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Vor US-Wahl: Spiegel holt Washington-Korrespondent Markus Feldenkirchen zurück nach Berlin

Nach 1,5 Jahren wird Markus Feldenkirchen 2016 wieder zurück nach Berlin kehren.
Nach 1,5 Jahren wird Markus Feldenkirchen 2016 wieder zurück nach Berlin kehren.

Eineinhalb Jahre nachdem der Spiegel Markus Feldenkirchen als politischen Korrespondenten nach Washington geschickt hat, holt ihn Chefredakteur Klaus Brinkbäumer zurück nach Berlin. Wie MEEDIA aus Redaktionskreisen bestätigt wurde, wird der 40-Jährige 2016 wieder in das Hauptstadtbüro des Nachrichtenmagazins zurückkehren. Ob die Hamburger seinen Posten in den USA nachbesetzen werden, ist offen.

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Dem Magazin würde es vermutlich gut tun, vor allem angesichts der Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr. Allerdings war Feldenkirchens Stelle in Washington von Beginn an außerhalb der Regel. Bereits seit 2013 berichtet sein Kollege Holger Stark aus der US-Hauptstadt, in der das Magazin meist nur einen Reporter stationiert hatte. Mit dem Spiegel-Online-Kollegen Veit Medick sitzt ein weiterer Verlagskollege in der Nähe des Weißen Hauses.

Das Berliner Spiegel-Büro dagegen hat Bedarf an erfahrenen Politik-Autoren, nachdem Klaus Brinkbäumer die wichtigen Berlin-Köpfe Dirk Kurbjuweit (bis dahin politischer Autor) und Alfred Weinzierl, Ressortleiter Deutschland, in die Chefredaktion holteEs sei, so heißt es aus Redaktionskreisen, noch nicht klar, ob die Korrespondenten-Stelle nachbesetzt wird. Dagegen spricht vor allem das große Sparpaket in Höhe von 15 Millionen Euro, das sich der Spiegel Verlag auferlegt hat und über dessen Details bisher wenig bekannt ist.

Markus Feldenkirchen war zwischen 2001 und 2004 Parlamentskorrespondent beim Tagesspiegel und danach zehn Jahre im Spiegel-Hauptstadtbüro, u.a. als stellvertretender Büroleiter. Politische Reportagen, Porträts, Kolumnen und Kommentare sind seine Spezialität. In den USA widmete sich der Journalist vor allem der Debatte um die Todesstrafe und recherchierte mehrfach Geschichten von Verurteilten nach. In den USA hat der Spiegel neben Holger Stark noch Korrespondenten in New York (Alexander Osang), Boston (Johann Grolle) und im Silicon Valley (Thomas Schulz).

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Update, 17.09.2015, 14:50 Uhr:
Der Spiegel Verlag hat die Personalie am Donnerstag via Pressemitteilung bestätigt. Darin lässt sich Spiegel-Chefredakteur Brinkbäumer damit zitieren, dass Feldenkirchen ab Oktober für das Hauptstadtbüro in Berlin schreiben wird: „Wir freuen uns darüber, dass Markus Feldenkirchen ab Oktober als politischer Autor für das Hauptstadtbüro und andere Ressorts des Spiegel schreiben und außerdem gemeinsam mit Christiane Hoffmann die Meinungsbeiträge betreuen wird. Dies trägt zur Stärkung des Hauptstadtbüros bei. Über eine Nachbesetzung in den USA ist noch nicht entschieden, die Redaktionsvertretung Washington ist aber mit Holger Stark und Veit Medick weiterhin exzellent besetzt.“

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